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IN MITTE DER EWIGKEIT…

Montag, 2. August 2010

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Ein Traum,
ein Traum ist unser Leben
auf Erden hier.
Wie Schatten auf den Wolken
schweben und schwinden wir.
Und messen unsre trägen Tritte
nach Raum und Zeit;
Und sind (und wissen’s nicht)
in Mitte der Ewigkeit..

Johann Gottfried Herder

träumend fand ich ihn am wegesrand auf der
ARS NATURA – gudensberger runde
künstlerin
roswitha schaab, berlin, träumender

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ROSE UND SCHMETTERLING…

Dienstag, 11. Mai 2010

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wenn das weisse morgenlächeln
über meinem kelche hängt,
und der frühluft leises fächeln
sich in meinem haar verfängt,
dass mein grüner körperstengel
sehnsuchtsschwer sich überneigt,
kommt ein schöner falterengel,
der mit mir zum himmel steigt.

meine duftige gewandung
wandelt er zum flügelkleid,
über tag und mittagsbrandung
schweben wir durch lose zeit.
und wir schaukeln, und wir strahlen
unsre seelen in die luft,
füllen alle blütenschalen:
er mit farbe, ich mit duft.

frühes gedicht (ca. 1943)

ZUM GEBURTSTAG VON ROSE AUSLÄNDER
geb. 11. mai 1901

DAMIT ICH VERSTEHE…

Montag, 5. April 2010

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die gespräche der bäume
wogen
grüngefärbte baumworte
hangeln sich
von baum zu baum
ich versuche
die baumphilosophie
ganz baum werden
damit ich verstehe
frühlingslied
du schönes

PRÄCHTIG – DIE TULPE…

Mittwoch, 31. März 2010

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prächtig – die tulpe
sie erhellt mir
meine seele
frühlingsgeschenk
so wolkenleicht
so lichterloh
prächtig – die tulpe

SPRUCHBÄNDER… neu

Dienstag, 2. März 2010

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€ 4, 90 *inkl. MwSt.
SPRUCHBÄNDER
gespräche mit engeln

Klappentext des Buches
um mit engeln sprechen zu können, bedarf es einer bestimmten befindlichkeit – der zwischen himmelhoch-jauchzend und zu tode betrübt. in unser tägliches tun mischen sie sich weniger ein, es sei denn, wir triften ab in melancholie oder ironische überheblichkeit.|
mir begegneten sie in hamburg auf dem ohlsdorfer friedhof. eine langjährige freundin starb und fand dort ‚ihre letzte ruhe’. meine trauerarbeit begann mit den engeln vom ohlsdorfer friedhof. in meinem ersten band ‚zwischen ewigkeiten’ fragte ich nach dem ort, an den die freundin gegangen war und an den ich auch gehen würde. diese form der gespräche half mir sehr, die fernen engel und den noch ferneren ort zu mir heranzurücken. so konnte ich genauer schauen, was den begriff des jenseits ausmacht und was engel sein könnten. ich fand alles mitten im leben.

mit dem zweiten band ‚spruchbänder’ lockerte sich der ton. das war erforderlich, um der angst vor dem unbekannten zu entkommen.

ISBN 978-3-8391-1207-6, Paperback, 64 Seiten

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oder
-in jeder buchhandlung

JEDER KLEINE AUGENBLICK…

Freitag, 26. Februar 2010

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jeder kleine augenblick ist ein vergnügen
und ein vergnügen ist ein vergnügen
oh ja ein vergnügen
ist ein vermögen zum begnügen

aus
gertrude stein
für minuten

es erinnert mich an – rose ist eine rose ist eine rose,
ist eine rose…
das ist auch von gertrude, der sehr eigenwilligen,
die von sich sagte, ich bin ein genie.
sie unterhielt in paris einen salon mit ihrer ehefrau alice b.
auch ernest hemingway und f. scott fitzgerald tummelten
sich bei ihr, sowie ganze heerscharen amerikanischer
kunsttouristen und andere neugierige.
man nannte sie ´mama of dada`
1874 pennsylvania- 1946 paris

TAT-SACHE…

Sonntag, 21. Februar 2010

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seit einiger zeit habe ich ein sonderbares talent; ich kann mit dem kopf durch die wand gehen. es ist kein kunststück. nur ein gewisser körperlicher (oder seelischer?) zustand, der sich manchmal einstellt, je nachdem wie ich eingestellt bin. ich kann nichts näheres darüber aussagen. wenn es so weit ist spüre ich, dass ich es tun kann, ja, dass ichs tun muss. es gibt mir ein gefühl der kraft und freiheit. ich zerbreche mir nicht den kopf darüber, warum und wozu ich durch die wand gehen soll. ich gehe einfach, hin und zurück. die tat-sache genügt mir.

rose ausländer
ohne visum
sassafras verlag 1974

DAS ENDE DES WINTERS…

Donnerstag, 18. Februar 2010

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eins

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zwei

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drei

nun scheint eine sonne
die nicht mehr von winter spricht
die sich zu den menschen neigt
sie umspielt mit ihren wärmenden lichtfingern
ihnen mut macht für neues beginnen
eine sonne, so unwiderstehlich, so wärmend schon
und immer neu

DIE MENSCHEN GUT…

Donnerstag, 28. Januar 2010

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ich suche
eine insel
wo man atmen kann
und träumen
dass die menschen
gut sind

rose ausländer

FÜR DEN TAG DANKEN…

Mittwoch, 27. Januar 2010

für den tag danken,
so blau der himmel,
so weiss die welt,
so kalt der winter.

das ist einmalig, das ist zum juchzen zum brüllen gar, so schön dieser klirrendkalte wintertag unter blauestem himmel.
ein märchenwald, dicker schnee auf den bäumen – einfach zum träumen. und die menschen strahlend, weil die sonne mal wieder scheint.
immer mal wieder wünsche ich mir so einen fotogenen wintertag.

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