ROBERT WALSER

ROBERT WALSER…

Mittwoch, 15. April 2009

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robert walser:
die phantasie erlöst uns,
und der traum ist unser befreier.
der schlaf hat innere augen
wichtig ist nur die reise zu sich selbst.

zum 131. geburtstag von robert walser.
zu denken, dass er in einen ewigen traum eingebettet ist und uneingeschränkt seine ‚eigenen träume’ träumt, beruhigt mich. mit geschlossenen augen besser sehen – da ist er nicht der einzige. die kleinen dinge, die feinen stimmungen nahm er wahr. nicht immer, nicht durchgängig, doch sehr ausgeprägt. sein ‚grün’ – erst jetzt verstehe ich seine intensität, er der in das grünste grün hineingeboren wurde. von diesem beginnenden hat er wohl immer etwas behalten.

AUF ROBERT WALSERS SPUREN…

Dienstag, 18. April 2006

zwei tage nach seinem geburtstag – er wäre 128 jahre – zieht es mich hinaus. es ist das hineinspüren, was einer empfindet bei seinen langen wanderungen, von denen er nicht ablässt, nicht ablassen kann, über all die jahre. das ganze jahr über fühlt er sich verpflichtet der natur, die ihn hält, die ihn lieben lässt, leben lässt, in die er sich einfügt ein leben lang, die ihm anstoss ist zu seinen texten, er ‚entfernt’ sich von seinen mitinsassen tagtäglich in der mittagszeit, an sonn- und feiertagen, an denen er nicht arbeiten muss, um danach zu ihnen zurückzukehren – eine pflicht, die er nicht verletzen will.

ROBERT-WALSER-SOMMER

Sonntag, 16. April 2006

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der dritte robert-walser-sommer ist eröffnet…

am 15. april (robert walsers geburtstag) wurde im cinétreff in herisau der film
DER VORMUND UND SEIN DICHTER von percy adlon (frei nach carl seeligs ‚wanderungen mit robert walser’) gezeigt.
die filmmatinée war – ungeachtet des ostersamstags – ausverkauft bis auf den letzten platz. ich war erstaunt und überrascht gleichermassen über so viel interesse. zum teil hatte ich den film, der 2003 bei sat 3 zu sehen war, schon gesehen. die originalschauplätze, an dem der film 1978 auf 16 mm agfa negativfilm aufgenommen wurde, kenne ich zum grossen teil. ich werde sie mir mit wanderungen durch das jahr wieder in erinnerung rufen, vor allem die sommerliche landschaft. (der film wurde, aus kostenersparnis, ausschliesslich im winter gemacht.) robert walser und carl seelig waren ja nicht nur, wie im film, im winter unterwegs.

ROBERT WALSER

Mittwoch, 5. April 2006

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als mir vor vielen jahren ein text von robert walser in die hände fiel, der mich tief beeindruckte , hatte ich von ihm noch nie gehört.
‚GRÜN’ – er schildert darin ein totales überwältigtsein und wie das grün alles überwuchert.
ich habe mit dem grün meine eigenen erfahrungen, die dem sehr nahe kommen, und war deshalb so angerührt. ich fotografierte das ausbrechende grün im park und band die fotos mit dem grün-text in ein bändchen. es bedeutete mir etwas. ( text siehe anhang)

seit einigen jahren lebe ich in der schweiz. es war ein verschneiter wintertag, der 25. dezember. dass das datum von bedeutung war, erfuhr ich erst später. ich stampfte durch den schnee und fand ihn auch, den robert-walser-weg.