EIN BAHNHOF VERSCHWINDET…

ROSADORA – künstlerin – fotografin – filmerin

der film zur ausstellung ist abrufbar

http://www.mediathek-hessen.de/medienview_16073_Christina-Ecknigk-OK-Kassel-Ein-Bahnhof-verschwindet.html

EINLADUNG BAHNHOF FARBIG_P1590507 FOTO NR. 1 _P1110796hier ist das gebäude noch nicht abgerissen. dort fanden teile der d13 statt und ist vielen in guten erinnerung. 2014 wurde es abgebaut und liegt seit dem brach. fraunhofer wird bauen – aber wann…

die ausstellung läuft parallel zur documenta und ist noch bis ende august zu besuchen.

DANKESCHÖN…

DANKE FÜR DIE BLUMEN…

ROSENFINDUS_13.06findeli kriegt einen teil des dankes inform von rosenduft ab… danke marlon

danke allen, die den gestrigen abend in den ausstellungsräumen des offenen kanals mit mir teilten, die interesse zeigten für mein bahnhofsprojekt und den alten zoll- und verladebahnhof. danke christina, die du den film dazu erstellt und auch sonst große hilfe geleistet hast. ohne dich wäre das alles nicht entstanden…

HÜGEL_SPEZIAL_P1200295…„Ich habe einen gewaltigen Respekt vor Künstlern, die bis ins hohe Alter kontinuierlich tätig sind“, sagt Adam Szymczyk…
na, dann soll er mal meine film – foto – ausstellung im OFFENEN KANAL als einen documentawürtigen beitrag würdigen. den beifall der besucher/innen des beginns hat sie ausnahmslos – eine großartige leistung.

aber um leistung geht es gar nicht. mir geht es daraum, welt am laufen zu halten, sie demütig zu akzeptieren. nicht vergangenem hinterherzuweinen, aber vergehendes zu begleiten zum eigenen verständnis, abzutauchen in die zusammenhänge, zu staunen, was die welt vermag, was natur vermag.
mein bahnhofsprojekt – es ist ja nicht zuende. was mit einem biotop begann, wächst sich bereits wieder aus zu einem neuen biotop in voller pracht. die verzögerung des baubeginns ist ein segen für das bahnhofsbiotop, auch für mich, weil es unvorhergesehen weitergeht, weil natur dominiert – erst einmal – und im endeffekt sowieso.
die documentabesucher/innen auf diese biotopfläche führen, sie meditieren lassen, dass sie sich den grund vorstellen wie ein lebewesen, das einst den bahnhof beherbergte und nun scheinbar prach liegt und sie lehrt, dass das nicht so ist und es weitergeht und dass darauf ein riesenunternehmen erwachsen wird  – fraunhofer – und alles bedeckt, aber nicht verschlingt. der ort verleiht auch diesem unternehmen kraft, lebt mit ihm auf eigene weise.

EIN BAHNHOF VERSCHWINDET…

rosadora – AUSSTELLUNG im OFFENEN KANAL KASSEL…

H E U T E   18 UHR – die ausstellung wird eröffnet …

ZOLLSCHILD M. ROSA_P1160468_bearbeitet-2foto: gert hausmann

 

BAHNHOF_ZOLL_P1150223

nun gehts los…

BAHNHOF VERSCHWINDET_AUSST._P1590221 BAHNHOF VERSCHWINDET_AUSST._P1590222RÄUMLICHKEITEN des OFFENEN KANALS…

oder EIN WARMES LÄCHELN…

ein warmes lächeln senden sie mir, die BODE-brüder paul, der architekt, und arnold, der ducumenta-begründer, aus ihrem zwischenreich, denn vergangen und vergessen sind sie nicht, besonders jetzt zur documenta nicht. das warme lächeln für mich, weil ich mich in ihren HENKELSCHEN räumen so aufgehoben fühle mit den runden formen – die treppe geschwungen, die lampen rund wie bullaugen und eingelassen, dass sich niemand an den kopf stoßen kann. die zwei vierecketen lichtquellen über den beiden bildschirmen fallen aus dem rahmen, stören mich auch, mein blick eckt an, kann sich nicht runden und fließen.
auch einige der bode-federholz-stühle sind noch in benutzung. sie erinnern mich, dass mein ehemaliger mann bei federholz-bode, in der fiedelerstraße, als möbeltischler gearbeitet hat. wir hatten essstühle, kleine und große sessel und eine liege – alles mit federholz. vier essstühle habe ich erst vor einigen jahren in den sperrmüll gegeben, weil ich in der wohnung keinen platz hatte und sie im keller vergammelten – wahnsinnsverkannte tat…
daher der starke bezug zu diesen räumen.
auch sind wir zum tanzen gegangen und mußten als eintritt eine flasche wein verzehren. da war ausgehn noch ein ereignis, das man sich nicht jeden tag leisten konnte.
nun werden die räumlichkeiten für ausstellungen genutzt. nicht von anfang an war mir mein starker bezug zu ihnen bewußt. nicht gleich wußte ich, was es war, das mich so fesselte – es sind 60 jahre vergangenheit, die da an mir vorbeiziehen – angenehme im großen und ganzen, nachkriegszeit, aufstieg aus dem zerbombten kassel.

HENKEL RESTAURANT mit seinen HENKEL-SÄLEN…
Am 1. August 1948 wurde durch die Brüder Henkel in der Eingangshalle des Bahnhofs die große Konditorei eröffnet und Ende 1949 konnte die Henkelsche Bahnhofsgaststätte wieder in Betrieb genommen werden. Die Ausstattung gestalteten Paul Bode und Arnold Bode. In den 50er Jahren war das Henkel-Restaurant mit seinen „Henkel-Sälen“ bekannt für seine Feiern zu Silvester und Karneval. Als am 29. Juni 1953 Wilhelm Henkel verstarb, musste sein Bruder Herbert den Betrieb alleine weiterführen. Ab 24. Juni 1953 führte er auch das Rasthaus Kassel-Söhre an der Autobahn. Als das Restaurant im Hauptbahnhof geschlossen wurde, ging in Kassel eine große Gastronomen-Ära zu Ende. Heute befindet sich hier der „Offene Kanal“. Von der Inneneinrichtung haben sich die Bar, der Treppenaufgang, Teile der Möblierung und die Türen erhalten.

EIN BAHNHOF VERSCHWINDET…

FILM- UND FOTOAUSSTELLUNG im OFFENEN KANAL KASSEL             

juni – juli – august 2017PLAKAT II_P1110796

ZOLL – UND VERLADEBAHNHOF
ALTER HAUPTBAHNHOF NORD KASSEL

2014 habe ich den abbruch des zoll-bahnhofs fast täglich fotografiert und gefilmt
über 9 tausend fotos und die filmsequenzen wurden zu einem ganzen zusammengefügt
mein anliegen war und ist es
dieses alte kasseler kulturdenkmal nicht in vergessenheit geraten zu  lassen
lange zeit war es unterkunft für viele künstlerinnen und künstler

die documenta 13
nutzte die räumlichkeiten für 100 tage – die alten gemäuer und die kunst waren ein vortrefflicher gegensatz – das unschmucke ambiente war unübertrefflich
wie es das herausgeputzte fridericianum nicht hergeben kann

der bahnhof wird nicht wieder auferstehn
aber dem erinnern eine chance geben

rosadora

der OFFENE KANAL KASSEL befindet sich im gebäude des ALTEN HAUPTBAHNHOFS – Rainer-Dierichs-Platz 1

in einem gesonderten film wird die künstlerin erklären, wie sie zu diesem projekt kam und wie ein biotop hinter dem alten bahnhof der eigentliche grund war. so wollte sie das kompostloch – biotop – in der karlsaue, zur d13 projekt des künstlers pierre huighe – untilled – ablösen durch das neu entdeckte. doch dann kamen die abbaupläne dazwischen. jetzt war ihr hauptanliegen, den zollbahnhof mit ihren fotos und filmen in der erinnerung zu bewahren.

ab 12. juni zu sehen in:

http://www.mediathek-hessen.de/partner_13_Medienprojektzentrum-Offener-Kanal-Kassel.html

HARRY KRAMER – 20 TODESTAG …

HARRY KRAMER 25.01.1924-20.02.1997

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR
20. FEBRUAR – 17. APRIL 2017

HARRY KRAMER_SEPULKRAL_RAD_P1610187es ist nicht der künstler harry kramer – es ist der mensch harry, der in erinnerung geblieben ist.
ich treffe menschen, die auch zu dem anlass gekommen sind, um an ihn zu erinnern.
g., die ebenso wie ich an der uni studiert hat sagt, es ist, als wäre er mitten unter uns.
j. sagt, er ist ganz gegenwärtig
alle, die ich treffe, erzählen von ihm. wie sie ihn erinnern, wie er war und was sie erlebt haben.
in seinem kramer atelier war immer etwas los. man konnte zu ihm kommen, nie wies er einen ab. nebenher arbeitete er. er machte seine riesigen tüpfelbilder. ich bewunderte seine ausdauer und beharrlichkeit.
g., der bei g. aus spanien zu besuch ist, hat auch an der hochschule studiert sagt, er konnte aber auch streng sein, riet den studierenden fleißig zu sein, sonst würde aus ihnen nichts werden.

wir zählen die einzelnen lehrer auf, die uns noch in erinnerung sind. aber harry ist einfach harry. er war quirlig und immer voller ausgefallener ideen. die ganze welt – sie war zu klein für ihn…
mir ist seine schwarze lederkleidung in erinnerung. er liebte motorräder, fuhr einen porsche, dieser kleine große mann. es gab eine zeit, da zog er diesen lederlook nie aus.
zu meinem prof., rambow, konnte man nie kommen, der war sprachlos, wie nicht anwesend, kam einzweimal in der woche aus ffm., machte sein ding und rauschte wieder ab. harry war immer da. er war – na wie soll ich sagen – wie mit seinem atelier verwachsen, ein gesamtbild, das bis heute in erinnerung blieb.
und seine pinkelbilder, die standen im raum hinter ihm. die waren einzig zu der zeit. heute wundert man sich über derlei eskapaten bestimmt nicht mehr. heute muß es nur noch ausgefallen sein, ohne dass ein tieferer sinn dahinter wäre – einfach nur auffallen und scheinbar politisch. und da das alle tun, fällt keiner mehr aus dem rahmen.

von harrys werken, die hier ausgestellt sind, spricht niemand. zum teil sind die ja entstanden, wo die kids und heutigen erwachsenen noch nicht geboren waren. es sind wenige werke – eine handvoll. wir haben ja auch nicht die räumlichkeiten für mehr, sagt c. und das documenta archiv, naja, die lagern gern aus, besonders jetzt in vorbereitung der d14.

die filme werden gemocht. ich kenne sie garnicht, mag keine filme, obwohl die ja auch von einem anderen kaliber sind als die heutigen, video und schnell, schnell und quer.

zur begrüßung bleibe ich nicht. es sind ja mehr oder weniger menschen, die harry gar nicht kannten und nachplappern. helga, seine frau, die in frankreich wohnt, 87 jährig, ist nicht gekommen. der weg war ihr zu beschwerlich.
ich denke oft an harry, ohne jeden anlass – einfach nur so, besuche ihn in der nekropole und wechsle ein paar worte mit ihm. ich denke mir, er würde sich sehr wundern über den zustand der welt. gern würde ich ihn dies oder das fragen und ich weiß, er hätte auf so manches eine antwort, die mir gefallen könnte.

 

HARRY KRAMER_SEPULKRAL RAD 6FACH__20.02HARRY KRAMER_DREIERGRUPPE__20.021 HARRY KRAMER_RAUM IM SEPULKRAL_P1610206HARRY KRAMER TODESTAG_ROTER KEGEL_P1610190 HARRY KRAMER_SEPULKRAL_FILM UND ZUSCHAUER__20.023HARRY KRAMER_SEPULKRAL_VERSCL. SCHRANK BUNT__20.022

DER REIZ DES VERGEHENDEN…

GLASHÜTTE SÜßMUTH…
IMMENHAUSEN
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die glashütte ist etwas, an das ich mich erinnere. nun steht das gebäude seit 20 jahren und wird nicht mehr gebraucht. es zerfällt und niemand hält den zerfall auf.
die großen alten fabrikgebäude sind auch heute noch beeindruckend. keine ahnung, warum sie niemand als erhaltenswert betrachtet. die kunst fände immer einen grund. doch wie immer, geht es ums geld. man stellt es erstmal unter denkmalschutz und läßt alles wie es ist.

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die bilder, die ich finde, sind einmalig. ich habe ein faible für abrisshäuser und bahnhöfe. es sind spuren in die vergangenheit, die ich neu ordne. dass hier einmal feinstes glas gezaubert wurde – unvorstellbar.
irgendwie fehlt der zauber des morbiden – oder liegts am regenwetter und der schlechten beleuchtung. einen reiz hat es trotzdem für mich. woher die vielen schuhe kommen – frag ich mich – und das blüschkamel und die kinderautos und und und… vielleicht dient es längst als mülldeponie – zu viel kruscht.

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dennoch beeindruckt mich die gewaltige halle. noch steht sie, als wolle sie beachtet und aufgerichtet werden. zerschlagenes geschirr und töpfe – ob hier gekocht wurde, oder nur müll. der kleinkram zwischen den beiden hallen hat seinen reiz. so zwischen schilfkolben und blühendem moos. die natur hat ihr anrecht schon gefunden.

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die vielen fenster gucken auf mich wie große gierige augen. sie sind um mich herum – fast denke ich, so bin ich nicht allein. leichter regen fällt, wie um die wunden zu kühlen oder zu tilgen. ein denkwürdiger ort. ich hoffe, er findet seine bestimmung.GLASHÜTTE_RUINE_XIII_18.119

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die geschichte der glashütte würde ich gern nachlesen können. da gibt es nichts – sagt der mann, der heute hier anwesend ist und die besucherinnen und besucher herein läßt.

 

ES IST EINE ALTE GESCHICHTE…

ES IST EINE ALTE GESCHICHTE…
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Es ist eine alte Geschichte,
Doch bleibt sie immer neu;
Und wem sie just passieret,
Dem bricht das Herz entzwei.

heinrich heine

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amour
diese beiden – ja was denn – gestalten – ihnen fehlen hand und fuß. sie symbolisieren für mich die totale liebe – eine zärtliche dazu – zärtlich, wie ich sie heute nicht mehr finden kann. sie steckt in meinen erinnerungen fest.
mir fallen dazu moderne filme ein, in denen liebe ist wie auffressen, wie verschlingen, wie vereinnahmen. von zärtlichkeit nicht die geringste spur und ich denke, was kommt nach dem gegenseitigen auffressen

hiroshima mon amour… der film von 1959 fällt mir ein. ich war 20 und tief ergriffen.

ich schaue die werke mit liebenden augen an. die lippen, die herzen, die penisse und das viele sperma – metamorphosen – erklärungen – deutung… und immer wieder liebe in den verschiedensten farben und formen. es wächst aus einem blumentopf heraus – das herz. ein durch liebe befruchtetes – es gebiert zwei kleine herzen. zwei eingesperrte in einem käfig, damit sie nicht entfleuche – die liebe.

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in ketten gelegt auch – zwei penisse, die zu einem herz verschmelzen. der konflikt – liebe und penis…

philip fragt mich, ob mir die vielen penisse nicht die scham ins gesicht trieben. die scham sei doch in meinen früheren jahren sicher thema gewesen.
war es nicht wirklich. ich erzähle ihm meine eigene geschichte – meine erfahrungen mit scham.
und heute und hier.
ich überlege – nein, weder scham noch peinlichkeit. sie sind ja in ihrer ART schon metamorphisiert  umgestaltet und nicht aktuell mir gegenüber – aber auch dann – nein, nein….
auf jeden fall sind sie gegenstand von diskussionen.

die menschen machen die ausstellung interessant – die gespräche.
die geschichte ist eine lange – von hiroshima bis herher. diese atombombenabwürfe mit  den 32 kilometer hohen atompilzen kriege ich nicht aus meinem kopf. ich war damals sechs jahre. und erst viel später – 15 jahre später – hatte uns dieses monster noch immer im griff. da fragten wir uns, ob nach hiroshima kinderkriegen noch angesagt sei.
noch heute macht es mich unruhig durch die ausstellung zu gehen. der spuk ist nicht vorbei denke ich. er wird nie vorbei sein, solange menschen…
und ich antworte mit TETSUMI KUDO:
Geprägt von den  Atombombenabwürfen über Hiroshima und
Nagasaki erwägt Kudo eine radikale, posthumane Konsequenz: Eine impotente Menschheit wäre frei vom unbedingten Streben nach Fortbestand der Spezies und würde so eine Neuordnung der vorherrschenden Kategorien zuallererst möglich
machen.

KUNSTMESSE KASSEL 2016…

VOM SEHEN UND GESEHENWERDEN…

KUNSTMERSSE KASSEL 2016_ENERGY_P1580075mehr noch als die werke fallen mir die menschen ins bild. sie stellen die verbindungen her.
gespräche – flüchtige – wichtige – tiefgreifende mit bekannten und fremden menschen. kunst verbindet – füllt zwischenräume – macht klar und unklar – läßt offen. immer ist im bild ein sinn – von der die es gemacht hat – für den der es anschaut  und immer ist es ein anderer – also keine klaren aussagen – die gibt es nicht. und schon gar nicht in der kunst.

KUNSTMESSE KASSEL 2016_I_08.10 KUNSTMESSE KASSEL 2016_II_08.101 KUNSTMESSE KASSEL 2016_III_08.102 KUNSTMESSE KASSEL 2016_IV_08.103 KUNSTMESSE KASSEL 2016_V_08.104 KUNSTMESSE KASSEL 2016_VI_08.105 KUNSTMESSE KASSEL 2016_VII_08.106 KUNSTMESSE KASSEL 2016_VIII_08.107