…sie brennt und brennt…

…sie brennt und brennt…

d1 – 1955
bundesgartenschau

‚wichtigstes ereignis’ nach kriegsende – so wurde die bundesgartenschau 1955 genannt. dort, wo eine schutthalde am rande der ‚schönen aussicht’ aufgeschüttet lag, entstand ein ‚rosenhang’. unterhalb des weinberges, der schutzraum vor angriffen war, standen nun milchbars und kleine restaurants. Continue reading
rahmenbau – gruppe haus-rucker-co
1977 d6 – 2007 d12

es ist technisch und romantisch zugleich – das fenster ins ungewisse. vielleicht ist das das geheimnis des ‚rahmenbau’s, der nun schon 20 jahrelang die besucherinnen und besucher der documenten anlockt, als wäre es die atraktion der ausstellung.
obwohl es auf den ersten blick etwas wackelig ausschaut, steht es nun schon seit 30 jahren am selben fleck. ein jubiläum wäre fällig – wer könnte das veranlassen? Continue reading
‚NAMEN UND STEINE’ . . .

der ‚DENKRAUM’ von tom fecht legt sich quer vor das fridericianum, quer zur documenta. gleich, ob ich ihn bewusst oder unbewusst überschreite, sendet er seine botschaft, die da lautet, dass wir es nicht vermögen, trotz allem technischen und medizinischen fortschritt, diese ‚krankheit’ zu verhindern. Continue reading

‚Unser Zaun wird der bekannteste der Welt sein. Weltweit kommen Zäune in Mode,’ sagt Bernd Fischer, 52, vom Tourismusverband Mecklenburg- Vorpommern, im gespräch mit der ZEIT und fand die Absperrungen in Heiligendamm attraktiv.
So, und ich dachte, wir wären dabei, zäune niederzureissen, die, welche länder trennen und menschen und ganz besonders die in unseren köpfen. Welch ein irrtum! Continue reading
nichts, das es nicht schon gäbe…
john mccracken
ich kriegs nicht heraus aus meinem kopf – bei mccracken denke ich zwangsläufig an mcdonald. es hat nichts mit meiner bewertung seiner kunst zu tun. ich bewerte nicht. Continue reading
oder – ist graffiti kunst
diese graffiti – wäre sie nicht verstellt, könnte dem hinweis ‚auepavillion’ eine farbige aufwertung geben, dem anderen toleranz und verständnis entgegenbringen. So, die sicht darauf verhindert, wird es dekradiert zum schandfleck.
Es gibt wunderbare graffiti. In heraklion Continue reading
ersteinmal lockt da der ‚rote raum’
von INIGO MANGLANO-OVALLE.
das rot schockt und ich glaube, es nicht aushalten zu können.
beim zweiten und drittenmal ist das anders. ich kann an meine erfahrungen anknüpfen, weiss, dass das rot nicht rot bleibt. es wird zum gelb und dann zum blassen gelb. die schatten der fenster an der wand werden zum verhaltenen grau. die gesichter der menschen nur wenig verfärbt.
der blick durch die tür in den grossen ausstellungsraum ist sattes blau.
eine fotografische herausforderung. ich überlege, wie die kamera die farbirritation wahrnimmt. Continue reading

ganz unschuldig steht es da – das fridericianum – in hoffendem grün. in meditativer ruhe, sich erholend von den vielen schritten und tritten, den ausdünstungen der menschen, und dem geplapper, das dem gemäuer unverständlich bleibt, die geheimnisse haltend und festhaltend für die nächsten tage und ihre besucherinnen, die vielen deutungen mit lob und tadel nicht vernehmend. Continue reading
