Beiträge aus dem Oktober 2007:

FARBENFROH…

Mittwoch, 31. Oktober 2007


ZIER-RHABARBER,

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ich nenne ihn mal so, solange bis ich den richtigen name gefunden habe. zum verwechseln ähnlich ist er nicht, aber auch nicht ganz unähnlich. in jedem jahr steht er wieder am fontänenteich im park wilhelmshöhe.

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‘…DASS ICH EINS UND DOPPELT BIN?’

Mittwoch, 31. Oktober 2007

GINKGO

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‚…ist es ein lebendig wesen,
das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, dich sich erlesen,
dass man sie als eines kennt?

solche fragen zu erwidern
fand ich wohl den rechten sinn.
fühlst du nicht an meinen liedern,
dass ich eins und doppelt bin?’

diese zeilen von johann wolfgang von goethe sind manchem bekannt.
das wiedererkennen verbindet. ein älterer mann spricht mich beim fotografieren der ginkgoblätter an. ‚kennen sie…’und er spricht das verslein daher. kopfnicken meinerseits und stilles verstehen, ‚ja, es ist mir bekannt, das goethe-gedicht.’ ein kleines gespräch entwickelt sich. wir stellen fest, dass wir nicht die geringste aussicht haben, nur halb so alt wie ein ginkgobaum zu werden…

DEM HERBST HINTERHER…

Dienstag, 30. Oktober 2007

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OKTOBERSONNENTAG IN DER AUE…

Dienstag, 23. Oktober 2007

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ein sonnentag, wie man ihn sich im oktober nur wünschen kann. da wäre anzunehmen, dass das aue-restaurant überfüllt wäre mit sonnenhungrigen kaffeegästen.
in anbetracht der leeren stühle kommen mir fast die tränen. vermochte doch die documenta diesen mangel der kasseläner an kontaktfreudigkeit für 100 tage vergessen zu machen.
die ‚leere’ hat ja auch seinen wert. aber als ein ehepaar daher läuft und meckert: dass dieser ‚schrott’ auch schon längst hätte weg sein sollen und damit die hallen des auepavillions meint, kann ich’s mir nicht verkneifen und rufe hinterher, dass es doch eine ganz wunderbare documenta gewesen sei. der mann dreht sich zurück, unterlässt aber eine weitere bemerkung.

IMMER SUCH ICH EIN BILD…

Freitag, 19. Oktober 2007

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bilder sind in unserem kopf. es ist das grösste bildarchiv, das es gibt. alles, was wir bewusst anschaun, und auch das, was wir sehen, sobald wir die augen öffnen ohne es wahrzunehmen, legt sich da hinein.
manchmal bleibt eines gegenwärtig, weil es eine besondere bedeutung gewonnen hat. wir können es nicht vergessen. sobald es die übliche sichtweise irritiert, ob positiv oder negativ, lässt es uns nicht mehr los.

LAUTER LETZTE TAGE…

Mittwoch, 17. Oktober 2007

BERGPARK WILHELMSHÖHE

es sind die bäume, die rufen:
komm in den park
die bäume sind es
bei denen wir trost suchen

im bergpark stehen viele alte und grosse bäume,
denen wir respekt zollen in ihrer beständigkeit, in ihrer
haltung und gebärde.
zu jeder jahreszeit haben sie eine botschaft für uns,

DIES IST EIN HERBSTTAG…

Dienstag, 16. Oktober 2007

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HERBST IM URWALD SABABURG …

Montag, 15. Oktober 2007

IM REINHARDSWALD…

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wenn die KRANICHE ziehn…

Montag, 15. Oktober 2007

sonntag, 14. oktober 2007 – über den urwald, reinhardswald…

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eigentlich will ich den herbstlichen urwald im reinhardswald fotografieren, diesen uralten bäumen begegnen, diesen morbiden schönheiten. das ist schon glücksgefühl genug. aber zu allem überfliegen am frühen nachmittag kraniche in ihrer erstaunlichen formation den strahlend blauen himmel.
ich bin ganz erregt wie immer, wenn ich dies erlebe. und nur, weil ich weiss, dass sie fortfliegen, um den frühling wiederzuholen, stellt sich abschiedsschmerz nicht ein. es ist ein wiederbegegnen, ihr schreien klingt wie übermässig ausgedrückte freude darüber.

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kraniche gelten als sendboten des himmels, was auch immer das für uns und die einzelnen menschen bedeuten kann.
auch als glücksbringer sind sie unterwegs.

10. OKTOBER – WELTTAG GEGEN DIE TODESSTRAFE

Mittwoch, 10. Oktober 2007

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Calmy-Rey bekräftigt Kampf gegen Todesstrafe

Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. Foto Keystone
Bern. AP/baz. Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat den Kampf gegen die Todesstrafe als eines der obersten Ziele der Menschenrechtspolitik betont. Einige Staaten seien nicht bereit, auf die Todesstrafe zu verzichten, weshalb weitere Überzeugungsarbeit nötig sei, sagte Calmy-Rey zum Internationalen Tag gegen die Todesstrafe vom Mittwoch.