
kräftig weht er, der wind, und bläst das laub von den bäumen
stürmisch die liebe, wie ein wind, ein sturm
leise und sacht bewegt er zärtlich das leben in mir
windstill in diesen tagen des oktobers Continue reading

kräftig weht er, der wind, und bläst das laub von den bäumen
stürmisch die liebe, wie ein wind, ein sturm
leise und sacht bewegt er zärtlich das leben in mir
windstill in diesen tagen des oktobers Continue reading

der blick von einem fenster in ein anderes hat etwas geheimnisvolles.
der blick durch eine rotgetönte scheibe auf ein nichtvorhandenes , doch sichtbares blauscheinendes fenster in grüner umgebung ist dazu noch mystisch angehaucht. was spiegelt sich da eigentlich in was? Continue reading

kohlköpfe sind reinste kunstwerke.
kohlköpfe sind kohlköpfe nur, solange du sie im kochtopf verkochst.
spiral lands
‚fast jede denkweise schreibt diesem land die tugenden von WE, THE PEOPLE zu. aber die eigenarten dieser gedanken – genauso wie die eigenarten dieses blickes und dieser fotografien – sind nicht die eigenarten dieses landes.
schau noch mal hin.
in dieser vagheit liegt ein unterschätztes potenzial. eine unbestimmtheit des bildes.’

‚das land ist. das land spricht – es antwortet dir und du brauchst nur zu hören. innehaltend.’
‚ich schaue nach obern und sehe: eine vielzahl horizonte, verbunden. eine bewundernswerte projektion.’
‚menschen sind von land und himmel untrennbar.’
‚heilig, heilig, heilig.’
‚heiligkeit ist heilig in unserer modernen welt.’
‚ich möchte sehen, das ist alles. ich möchte sehen…’

ICH MÖCHTE SEHEN, DAS IST ALLES. ICH MÖCHTE SEHEN……..
andrea geyers arbeit besteht aus fotos und text. ohne text sind es wunderbare landschaftsfotos. ohne text können wir ihre intentionen nicht verstehen und nicht die geschichte dieses landes.
andrea geyers fotos sind in bemerkenswerter weise offen und verschlossen zugleich. die weite der landschaften, die blickbaren horizonte, immer wird uns dieser gedehnte blick anziehen.
fotos sagen alles, fotos sagen nichts. sie verraten nicht die geschichte der menschen dieses landes, des geplagten, gepeinigten, des enteigneten.
land bleibt land – es bleibt sich treu.
und himmel wird immer sein. er ist nicht in besitz zu nehmen.