ZIER-RHABARBER,

ich nenne ihn mal so, solange bis ich den richtigen name gefunden habe. zum verwechseln ähnlich ist er nicht, aber auch nicht ganz unähnlich. in jedem jahr steht er wieder am fontänenteich im park wilhelmshöhe.
ZIER-RHABARBER,

ich nenne ihn mal so, solange bis ich den richtigen name gefunden habe. zum verwechseln ähnlich ist er nicht, aber auch nicht ganz unähnlich. in jedem jahr steht er wieder am fontänenteich im park wilhelmshöhe.
GINKGO

‚…ist es ein lebendig wesen,
das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, dich sich erlesen,
dass man sie als eines kennt?
solche fragen zu erwidern
fand ich wohl den rechten sinn.
fühlst du nicht an meinen liedern,
dass ich eins und doppelt bin?’
diese zeilen von johann wolfgang von goethe sind manchem bekannt.
das wiedererkennen verbindet. ein älterer mann spricht mich beim fotografieren der ginkgoblätter an. ‚kennen sie…’und er spricht das verslein daher. kopfnicken meinerseits und stilles verstehen, ‚ja, es ist mir bekannt, das goethe-gedicht.’ ein kleines gespräch entwickelt sich. wir stellen fest, dass wir nicht die geringste aussicht haben, nur halb so alt wie ein ginkgobaum zu werden… Continue reading