Beiträge aus dem Januar 2008:

DER LAUTEN WIRKLICHKEIT…

Samstag, 26. Januar 2008

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der lauten wirklichkeit
den ton entziehen
der unwirklichen wirklichkeit
das nichts entgegensetzen
die ruhe, die stille
die innere wüste
im wüstensand glück empfinden
zum wüstensand werden
der neuen melodie lauschen
sandkorn an sandkorn
im licht der sonne

DAS TOSENDE ICH…

Dienstag, 22. Januar 2008

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so spontan, wie mich dieser begriff ansprang, so spontan meine frage, was denn eigentlich unter ‚tosen’ zu verstehen sei.
im rechtschreibduden steht erklärend: ‚der tosende bach’.
was, bitteschön, hat mein ‚tosendes ich’ mit dem ‚tosen eines baches’ gemeinsam?
weshalb sprang mich dieser begriff spontan und mit so immenser sicherheit an, als müsse ich mit ihm, durch ihn, zu einer erweiterung meines bewusstseins gelangen?

T R Ä U M E N D . . .

Freitag, 11. Januar 2008

jüdischer friedhof niedenstein

DIE BESCHÄFTIGUNG MIT DEM TODE IST DIE WURZEL DER KULTUR.
Friedrich dürrenmatt

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ich frage einen jungen mann nach dem friedhof. ‚da oben, wo das klinkerhaus steht. gleich neben dem haus ist ein pkw-einstellplatz.’ ob das tor abgeschlossen sei, oder ob ich durch die hecke klettern müsse. er lächelt. am friedhof entlang gehe ein kleiner weg, von da gäbe es bestimmt ein schlupfloch. da wären sie oft durchgeschlüpft. jedenfalls, als er ein kleiner junge war, und das sei schon eine weile her.
mein schlupfloch ist dann ein anderes. ich bin zu spät dran was das licht anbetrifft. die sonne neigt sich schon gegen nachmittag. ich denke, zu einer ersten kontaktaufnahme wird es reichen. die grabsteine sind am unteren ende des friedhofs platziert. (wenn unten da ist, wo der leichte berg etwas abfällt). der obere teil ist mit rasen bedeckt und leicht buckelig durch die gefrorenen erdhügel.

MAGIE DER STEINE…

Sonntag, 6. Januar 2008

BESEELTE ORTE

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den kopf geneigt, den blick gesenkt – schon lange schaut er den menschen nicht mehr nach. als die götter ihm und seinem kollegen diesen platz zuwiesen, gab es hier noch keine menschen. und nun, da es menschen gibt, stellt er fest, dass sie das besondere dieses ortes nicht wahrnehmen. sie wissen nicht um die magie der steine, die wesen, die in den steinen schlummern und gleichzeitig hellwach sind.

SCHLÄFT EIN LIED IN ALLEN DINGEN…

Samstag, 5. Januar 2008

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schläft ein lied in allen dingen,
die da träumen fort und fort,
und die welt hebt an zu singen,
triffst du nur das zauberwort.

joseph von eichendorff

NOCH MEHR KRANICHE…

Samstag, 5. Januar 2008

AM 4. JANUAR GEGEN 16 UHR 30

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ich kann mir gar nicht vorstellen, woher diese tiere die energie nehmen so weit zu fliegen und dazu einen immerwährenden ton auszustossen. ich versuche die rufe zu imitieren und komme dabei in trance. anders scheint so eine anstrengung nicht zu bewältigen zu sein.

KRANICHE – AUSSER DER ZEIT…

Donnerstag, 3. Januar 2008

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verspätet, verirrt – jedenfalls ausser der zeit
KRANICHE
im kreis fliegend, sich formatierend und in richtung süden.
ob sie bei der kalten luft den weiten weg in die wärme schaffen?!
ich wünsche es ihnen so sehr.
kraniche – glücksbringer
im oktober/november löst mir die begegnung höchstes glücksgefühl aus.
aber jetzt ist sorge dabei.
viel glück und energie ihr vögel!!

DA IST DEIN PLATZ…

Donnerstag, 3. Januar 2008

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claras SINGENDER NEUJAHRSENGEL
er singt sich in die welt hinein und wieder heraus…
die flügel haben etwas gewandhaftes
fast ein selbstbild – clara singt gern…

‘…WIE VOM TRAUM ERWACHT…’…

Dienstag, 1. Januar 2008

JÜDISCHER FRIEDHOF MEIMBRESSEN

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