Beiträge aus dem Juni 2008:

TRÄUME MICH…

Sonntag, 22. Juni 2008

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träume mich
mein traum
dem ende
des tages entgegen
lasse mich fallen
sanft in den schlaf
nächtens
zeig mir dein
traumbild

WENN ICH MIR WAS WÜNSCHEN DÜRFTE…

Sonntag, 22. Juni 2008

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WENN ICH MIR WAS WÜNSCHEN DÜRFTE,
MÖCHT ICH ETWAS GLÜCKLICH SEIN,
DENN WENN ICH GAR ZU GLÜCKLICH WÄRE,
HÄTTE ICH HEIMWEH NACH DEM TRAURIGSEIN.

das glück ist nicht in dem, worin wir es suchen,
auch nicht das, was wir erhoffen und ersehnen.
das glück ist unberechenbar und geheimnisvoll.
das glück, es kann sein wie ein leiser schauer,
es kann aber auch sein wie ein grosser donner.
das glück kommt nicht sonntags –
es kommt, wann es will.
der grund, worüber ich glücklich sein kann,
liegt in mir.

SOMMERSONNENWENDE…

Freitag, 20. Juni 2008

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diese mondin, die nicht dem kalender, nur ihrem eigenen rhytmus folgt – wie sie mir imponiert, weil sie sich nicht am 21., sondern schon am 18. des juni zeigte. die menschen verlieren die orientierung – in jeder weise, nicht nur, weil sie den vorgegebenen mondphasen keine beachtung schenken – die desorientierung ist überall.

NUR EIN GEFÜHL, NUR EIN GEFÜHL . . .

Mittwoch, 11. Juni 2008

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… daß ein Gefühl entsteht,
weil Blütenblätter Blütenblätter rühren?

IMMER DEM SAUM ENTLANG…

Sonntag, 8. Juni 2008

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im faltenreich
meine träume
finden
stoffgehangen
vielschichtig
immer
dem saum entlang
unbestimmt
anfang und ende

IM MOMENT …

Mittwoch, 4. Juni 2008

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im moment ruhen
den vorfällen
von morgen
nicht schon heute
einen platz einräumen
als wäre das
so einfach
manchmal kommen
die schatten von vorn

JAHR AN JAHR AN JAHR . . .

Mittwoch, 4. Juni 2008

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ein jahr geschafft
und noch eins
ich habe
vergessen zu zählen
den jahren
imponiert
die zählerei nicht
sie reihen sich
wie eine kette
jahr an jahr an jahr

der flieder ist fast vorbei, auch die akazien entblüten sich,
aber der holunder, dieser wunderbaum, steht prächtig in form und blüte.
so hat alles seine zeit.

DIE SPRACHE – LICHT DER WELT . . .

Sonntag, 1. Juni 2008

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gadamer, hans-georg

„Immer geht ein Meinen, ein Intendieren über das hinaus, an dem vorbei, was wirklich in Sprache, in Worte gefaßt den anderen erreicht. Ein ungestilltes Verlangen nach dem treffenden Wort – das ist es wohl, was das eigentliche Leben und Wesen der Sprache ausmacht.“

Die Sprache ist das Licht der Welt

dies.O O O O O O . . .

Sonntag, 1. Juni 2008

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dies

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dieses gedicht
schrieb sich selbst
als ich
mein bein
über die tastatur
meines pcs legte
es ist
mein schönstes gedicht
bisher…

rosadora