E R I N N E R N . . .

ferdinand von reizenstein – vernissage im residenz ambiente

vernissage-ferdin_lx3_091008-041_400pix.jpg

das erinnern in der demenz an das ALTE KASSEL bei den bewohnerinnen und bewohnern der RESIDENZ AMBIENTE hervorzulocken war das anliegen des guido kannenberg mit der auswahl der gehängten bilder.
herr utz, herr guido kannenberg und johanna fuchs, die schwester von ferdinand von reizenstein, sprachen einführende und anrührende worte, warum die ausstellung so ist und nicht anders und über das leben des malers.

vernissage-ferdin_lx3_091008-029_400pix.jpg

die meisten im rollstuhl sitzenden seniorinnen wurden begleitet und durch die bildgalerie gefahren. die bilder waren nicht mit namen versehen. das durften dann die vernissage-gäste tun und dem war das erinnern ja vorausgesetzt.
guido kannenberg verteilte schildchen, die zugeordnet werden sollten. wie es klappte weiss ich nicht. auf jeden fall waren alle schildchen am rechten platz.

vernissage-ferdin_lx3_091008-025_400pix.jpg

häppchen und getränke standen bereit, blumen wurden überreicht, und die gäste machten einen zufriedenen eindruck…

vernissage-ferdin_lx3_091008-052_400pix.jpg

vernissage-ferdin_lx3_091008-066_499pix.jpg

ferdinand von reizenstein
guido kannenberg
johanna fuchs

vernissage-ferdin_lx3_091008-075_400pix.jpg

kontakt zwischen besucherin und bewohnerin. ‚ich kuschele mich so gern an sie’. wer das wohl zu wem sagt. ich musste mein samtkleid vorführen und den rock heben, unter dem eine lange hose zu sehen war. ‚wissen sie, ich hab früher mal geschneidert’ – ‚ich auch’.

das obige bild, welches das alte theater zeigt, rief meine erinnerung wach. als ich vier jahre alt war (1943) sah ich dort das ‚aschenputtel‘ der gebrüder grimm. es war mein erster theaterbesuch und er hat mich sehr beeindruckt. es muss anfang des jahres gewesen sein, denn im august wurden wir – vor dem grossen bombenangriff auf kassel – in ein kleines dorf evakuiert.

erinnern…

One thought on “E R I N N E R N . . .

  1. Ach schön, so bin ich doch ein wenig „dabei“. Was ich gerne wüsste: Welche Beziehung hat der Künstler zu DIESEM Haus? Ist es zufällig ausgesucht worden?
    Gruß, Martina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.