TOURISTEN FALLEN EIN…
wer das wohl verzapft hat – touristenmassen in scharen – verstopfter parkplatz – gefährdung durch autos auf fahrbahn – gejohle und geschreie durchdringen den wald.
dass er das erleben muß – der urwald – dass den bäumen dies um die ohren fliegt. was war die idee, so viele menschen hierher zu locken. die großen baumriesen haben sie eingezäunt, um sie zu schützen, und es hält die menschen doch nicht ab, die zäune zu durchbrechen. nur urwaldmäßig ist das nicht mehr. sie versperren wege – wer immer das auch angeordnet hat und weshalb – greifen ein – kontrollieren jeden fleck. vor 30 jahren war es ein URWALD, in dem nichts gepflastert und abgetrennt war. jetzt ist er eine touristenattraktion.
ich setze mich einen moment auf einen abgesägten baum und fliehe. das kann ich nicht ertragen, das tut mir in der seele weh – diese vermarktung eines urwaldes – eine vergewaltigung des ursprünglichen.
meinen maibaum finde ich dann doch noch. ein friedliches bild – diese schafe – aber auch das täuscht.






die gleditschie läßt sich nicht irritieren. sie hat energie für ein weiteres austreiben.
die kaukasische flügelnuß hats etwas schwerer, treibt aber auch wieder aufs neue aus.
dem großen ahorn scheint es nichts ausgemacht zu haben. obs an seinem widerstand lag, oder dass große bäume besser gegen frost ankommen…








viel zu gucken gibts noch nicht am betonröhrenbau von HIWA K. ob er HAUS-RUCKER- CO. und der DOCUMENTAHALLE die schau stehlen kann, ist noch nicht abzuschätzen, solange er nicht in seiner vollen größe – 5 meter hoch – aufgetürmt ist.




die bücher werden eingepackt, verschweißt, umgepackt und aufgehängt
es ist ausgesprochen interessant zu sehen, wie dieses kunstwerk entsteht, wieviel arbeit, wieviel ausdauer, und geschick erforderlich sind von einer großen zahl menschen. es gibt viele zuschauer/innen und kinder – bei dem strahlewetter ist die stadt voll und mir scheint, dass es zur d14 gar nicht viel mehr sein können. die sonne läßt die in folie verpackten bücher leuchten. zuschauen zu können wie der bücherparthenon wächst, ist spannender als der fertige bau.









