»about: documenta« … R U N D G A N G III . . .

diese spiegelei ist gut gelungen – einfach wunderbar. sie lockt die fantasie und den spielgeist. wie tief du hineinschauen kannst, kann ich nicht herausfinden – achtmal, oderso…

die geschichtsleiste läuft wie ein band nebenher. yoko ono und john lennon halten an ihrem level fest WAR IS OVER! wenns doch nur so wäre – und für alle zeiten. das ist so spinnet wie realistisch zugleich…

die d13 – die documenta meiner wahl. bakargiev war die größte. schlau wie verrückt, rafiniert noch mehr, sie führte die kasselänerinnen und kasselänern an der nase herum mit ihrer tomatenstorrrry… sie brachte jemanden wie pierre huighes hier her. die beiden hunde waren, trotz allen einwänden, die lieblinge. sie besuchen mich heute noch und dürfen auf findelis lieblingsplatz – sofa – liegen….

anfang und ende….

»about: documenta« … R U N D G A N G II . . .

dieser mix von stilen aus den 50 jahren bis heute ödet mich an. übel wird mir von so viel erinnerungen aus vergangenem bis heutigen. der buddda sprengt alles. die gerafften gardinen – immerhin irgendwie grün in grün. die schreibecke – was und wohin soll man da schreiben… lampen, o nein, o nein..

diese figur aus blech, schön von zeit und vergangenheit gezeichnet – im wahrsten sinne – farbenfroh dazu, wenn man nur genau hin schaut, inspiriert mich, lacht mich an, ruft: fang mich… was ich dann auch tue.

de maria – fällt es mir ein… wie dünn dieser stab ist. ich hatte ihn mir immer armesdick gedacht. er gehört in die anfänge und ist noch immer an seinem ort. manchmal begrüße ich ihn – mache ein foto…

»about: documenta« … R U N D G A N G . . .

obergeschoss der NEUEN GALERIE

galerie der erinnerung

gedankenblitze – etwas wird im gehirn aktiviert. es ist wie ein überfall. lange nicht erinnertes wird hervorgeschleudert. ich mache den fehler, und beginne mit der 1. documenta. die wege zum ursprung sind einfach zu lang.
es wäre besser bei der letzten, also 14., zu beginnen und sich langsam in tiefere erinnerungsschichten zurückzutasten. wie verklebt scheinen sie, und es beginnt ein sortieren, ein kritisches schauen und hinterfragen nach der gültigkeit, ob der eindruck von damals heute noch dieselbe wirkung hat, oder ob es ein neues schauen – anschauen – ist.
ich mache mich locker – nicht so viel verständnis auf ein mal – und gibt es das überhaupt – verstehen – verständnis gar in der kunst. alles kann so oder so gesehen, gedeutet werden. das ist besonders in der kunst so.
das kunstverständnis ändert sich mit der zeit, mit der geschichte, mit den menschen. eindeutig erweitert sich mein kunstbegriff, je mehr ich mich darum kümmere.
heute musste mein begreifen sprünge machen. und ich weiß, dass ich auf die nächste documenta neugierig und gespannt bin.
und vielleicht ist ja bis dahin auch die vorstellung davon, dass die neue galerie ganz zum ort der documenta-geschichte wird, realität geworden, wie es sich BERTRAM HILGEN wünscht, den ich in der jetzigen ausstellung treffe.

docu
document
document aaaaaa

BEREIT ZUM ABSCHIED SEIN UND NEUBEGINNE…

ROSADORAS FILM
von christina ecknigk OK
SÄCKE_P1240275_bearbeitet-1

finissage

kein müdes lächeln
lautes klatschen

herr h. von fraunhofer
hatte sich den film schon
dreimal im netz angeschaut
wollte ihn – hier zur finissage –
aber noch einmal sehen

ein paar bilder
nicht die ganze ausstellung
aber den film –
das könnte er sich vorstellen
für den neubau

Ein wirklich guter Film.
Gut in Bild und Ton.
Er müsste eigentlich im hr abends laufen.

schreibt hermann-josef rapp
jupp – ein freund
wald- und urwaldspezialist
der schon zahlreiche bücher geschrieben
und immer wieder filme über ihn

anrührend
stellt elke fest
nun bin auch ich gerührt
ich sage oft
dass ich mir aus lob nichts mache
und dann ist es doch
an- und auftrieb für neues

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

h. hesse

EIN BAHNHOF VERSCHWINDET…

FINISSAGE…

am montag, 28. august um 18 uhr – die künstlerin ist anwesend –  wird die bahnhofsausstellung beendet.
juni – juli – august – für 3 monate erinnerten sich viele kasseläner/innen an einen der ausstellungsorte der documenta 13. auch documenta-besucher/Innen der d14 ließen sich durch die ausstellung führen und lauschten gern den damit verbundenen geschichten.

der film – ein portrait der künstlerin rosadora für den zeitraum des abbaues
des zoll- und verladebahnhofs – fand großes interesse. er wurde am mittwoch dieser woche noch einmal im fernsehen des offenen kanals gezeigt. außerdem ist er abrufbar im netz unter:

http://www.mediathek-hessen.de/index.php?ka=1&ska=suche&suchwort=ein+bahnhof+verschwindet

das STADTMUSEUM KASSEL übernimmt die gesamte ausstellung. eine große ehre für die künstlerin – kasselänerin  – in kassel geboren – in kassel studiert.
die abbauarbeiten der firma dennis schnittger werden in szene gesetzt, den arbeitern als denkmal.
mit den bildern wird der zoll- und verladebahnhof und damit ein teil stadtgeschichte in erinnerung bleiben.

EIN BAND AUS ALUMINIUMELEMENTEN…

ANNE GATHMANN… ST. ELISABETH KIRCHE…

„An einem geistigen, meditativen Ort meine Arbeit zu entwickeln reizt mich sehr. Besonders fasziniert mich die charakteristische Architektur des Kirchenraums. Sie
fordert mich heraus, die Vielfalt der wahrgenommenen Aspekte und Assoziationen in einer konzentrierten Figur zu fassen.“
ELISABETH KIRCHE_ANNE SCHROTHMANN_III_P1670203das band führt mich – zieht mich – lässt mich ihm mit den augen und meinen sinnen folgen längs durch den raum. traumwandlerisch gehe ich vorwärts, rückwärts – ich passe auf, dass es mich nicht aus der bahn wirft.

ELISABETH KIRCHE ANNE SCHROTHMANN_17.08ELISABETH KIRCHE _II_ANNE SCHROTHMANN_17.081aus dem sog befreie ich mich, verschaffe mir einen überblick von der empore.
das band teilt, trennt, hält zusammen fängt mich auf – der raum wird von dem band unterstützt in seiner schönen klarheit – schafft orientierung – die momente wechseln und die eindrücke ebenso.

IN EIGENER SACHE…

AUSSTELLUNG ZOLLBAHNHOF…

BAHNHOF_ABBRUCH_P1120809nicht d 3, sondern d13

HNA_ARTIKEL_BAHNHOF_AUSSTELLUNG_IMG_20170708_0004_bearbeitet-1http://www.mediathek-hessen.de/medienview_16073_Christina-Ecknigk-OK-Kassel-Ein-Bahnhof-verschwindet.html

Bildergebnis für rosadora.de ein bahnhof verschwindet offener kanal kassel

SCHWARZWEISSER BAHNHOF…

Veröffentlicht am von

TITEL -600_P1110746_bearbeitet-1

300 seiten – schwarzweiss-fotos

verlag: Books on Demand

ISBN: 9783734745904

 

lieb RosaDora

1.
ein bahnhof verschwindet & der film wird zum portrait einer künstlerin
diese authentische frau bist du – durch und durch ist es dein werk
deine bemerkungen könnten sich zu einer laudatio anreihen
was sagtest du: die verbindung ist unterbrochen, wie so
manchmal in andern, in persönlichen lebensfeldern
immer laufen andere kenntnisse & weisheiten
mit. meine dinge sind nie einspurig, ich
versuche aus nichts was zu machen,
indem ich ihnen eine bedeutung
gebe, ihnen aufmerksam-
keit schenke,  das
hässliche hat ja
immer auch
sein
SCHÖNES

rosmarie

OFFENER KANAL KASSEL…

EIN BAHNHOF VERSCHWINDET
rosadora
bahnhofsgebäude_weiß_P1050264ein teil der ausstellungsräume zur documenta 13 – vor dem abbau
– die fotoausstellung wurde um 10 große weitere schwarz/weiß exponate ergänzt.
– die film- und fotosequenzen laufen in einer dauerschleife.
– in einem halbstündigen film erklärt die künstlerin was sie veranlasst hat, diese            dokumentation zu erstellen, da sie ja künstlerin und keine auftragsfotografin ist.
BAHNHOF_MAUERRESTE MIT WOLKEN_P1150328abbau im gange

morgen, am freitag den 30. juni, ab 18 uhr, ist rosadora anwesend.
die ausstellung befindet sich im OFFENEN KANAL im alten kasseler hauptbahnhof. es gibt denen, die zur eröffnung zeitlich anderweitig gebunden waren, die möglichkeit, das eröffnungsszenario in der wiederholung zu erfahren.

OFFENER KANAL_EINGANG_P1630480EINGANG zum OFFENEN KANAL

EIN BAHNHOF VERSCHWINDET…

ROSADORA – künstlerin – fotografin – filmerin

der film zur ausstellung ist abrufbar

http://www.mediathek-hessen.de/medienview_16073_Christina-Ecknigk-OK-Kassel-Ein-Bahnhof-verschwindet.html

Bildergebnis für rosadora.de ein bahnhof verschwindet offener kanal kassel

EINLADUNG BAHNHOF FARBIG_P1590507 FOTO NR. 1 _P1110796hier ist das gebäude noch nicht abgerissen. dort fanden teile der d13 statt und ist vielen in guten erinnerung. 2014 wurde es abgebaut und liegt seit dem brach. fraunhofer wird bauen – aber wann…

die ausstellung läuft parallel zur documenta und ist noch bis ende august zu besuchen.

SCHWARZWEISSER BAHNHOF…

Veröffentlicht am von

TITEL -600_P1110746_bearbeitet-1300 seiten – schwarzweiss-fotos

verlag: Books on Demand

ISBN: 9783734745904

DANKESCHÖN…

DANKE FÜR DIE BLUMEN…

ROSENFINDUS_13.06findeli kriegt einen teil des dankes inform von rosenduft ab… danke marlon

danke allen, die den gestrigen abend in den ausstellungsräumen des offenen kanals mit mir teilten, die interesse zeigten für mein bahnhofsprojekt und den alten zoll- und verladebahnhof. danke christina, die du den film dazu erstellt und auch sonst große hilfe geleistet hast. ohne dich wäre das alles nicht entstanden…

HÜGEL_SPEZIAL_P1200295…„Ich habe einen gewaltigen Respekt vor Künstlern, die bis ins hohe Alter kontinuierlich tätig sind“, sagt Adam Szymczyk…
na, dann soll er mal meine film – foto – ausstellung im OFFENEN KANAL als einen documentawürtigen beitrag würdigen. den beifall der besucher/innen des beginns hat sie ausnahmslos – eine großartige leistung.

aber um leistung geht es gar nicht. mir geht es daraum, welt am laufen zu halten, sie demütig zu akzeptieren. nicht vergangenem hinterherzuweinen, aber vergehendes zu begleiten zum eigenen verständnis, abzutauchen in die zusammenhänge, zu staunen, was die welt vermag, was natur vermag.
mein bahnhofsprojekt – es ist ja nicht zuende. was mit einem biotop begann, wächst sich bereits wieder aus zu einem neuen biotop in voller pracht. die verzögerung des baubeginns ist ein segen für das bahnhofsbiotop, auch für mich, weil es unvorhergesehen weitergeht, weil natur dominiert – erst einmal – und im endeffekt sowieso.
die documentabesucher/innen auf diese biotopfläche führen, sie meditieren lassen, dass sie sich den grund vorstellen wie ein lebewesen, das einst den bahnhof beherbergte und nun scheinbar prach liegt und sie lehrt, dass das nicht so ist und es weitergeht und dass darauf ein riesenunternehmen erwachsen wird  – fraunhofer – und alles bedeckt, aber nicht verschlingt. der ort verleiht auch diesem unternehmen kraft, lebt mit ihm auf eigene weise.