
Author Archives: Rosadora
WINTERSONNENWENDE 2024…
da sind wir wieder – der kürzeste tag und die längste nacht und das ALLE JAHRE WIEDER – das gilt für die wintersonnenwende ebenso wie für die weihnacht. also habe ich mir gedacht, dass sich auch mein text dafür noch einmal dafür wiederholen kann. ich las alle meine wintersonenwendtexte noch einmal und dieser sprang mich an. also – dann freut euch mal, dass alles ist wie immer und immer wieder alles neu wird. das ist der lauf der dinge und DER LAUF DER WELT. ein text von 2005, der standhält – und was bitte trägt denn sonst noch diese eigenschaften…
wintersonnenwende
text 2005 – nach 10 jahren noch aktuell
setz dich einen moment zu mir – einen moment, wo das unfassbare geschieht, dass das vorläufige rückläufig wird. da hält selbst das alte jahr den atem an. wir horchen und sinnen, was das bedeuten könnte und was es uns sagen will. auch das neue jahr stürzt sich nicht gleich ins rennen. ebenso wie das alte verhockt es sich und bleibt ganz still und leise. kein wind weht, nichts regt sich draussen. wenn wir diesen atem aufnehmen, den grossen atem der natur, könnte uns zufallen, wonach wir suchen. in das dunkel fällt licht – die geburt des lichtes verheisst uns neue energie.
bedenke, was du mit dieser energie verändern möchtest, denn wie das alte jahr hinter uns bleibt, sollten auch unsere alten vorstellungen vertrieben werden, damit neues platz hat. doch halt noch einen moment inne – in dieser nacht musst du schweigen. da reden die tiere. streng dich an, damit du verstehst, was sie sagen. und sie haben dir viel zu sagen, die tiere.
die tür zur anderswelt ist weit geöffnet. sprich mit deinen anderswesen. wundere dich nicht, dass sie so heiter sind. schwing dich mit ihnen auf den grossen bogen, reite mit über grenzen, die heute keine sind. gib ihnen speise und trank und feiere mit ihnen das grosse fest des allumfassenden.
in den 12 rauhnächten wendet sich das unterste nach oben und das oberste sinkt. ein mischen und mengen tut gut, damit etwas ganz neues werden kann. schaffe platz dafür. schau die bäume – sie schmücken sich und zeigen sich in schönster pracht. doch dann werfen sie all ihre blätter ab. die sinken tief in die erde und werden zu staub. in der dunklen zeit und in grösster stille tragen sie nicht trauer. eifrig bereiten sie das neue wachsen vor, lassen es knospen unter den blättern, mitten im winter. hoffnungsträger.
halte dich ruhig und still und verzweifle nicht. der weg, den du nicht sehen kannst, liegt längst vor dir. du musst ihn nur gehen.
K O M P O S T L O C H – aue kassel…
GÄSTE AUS CHINA…
NI hat auf meinem blog mein KOMPOSTLOCH entdeckt und wollte herausfinden, weshalb meine darstellungen so lange andauern. er hat seinem doktorvater – in der akademie der fin art in peking – davon berichtet und möchte es mit seiner masterarbeit dort vorstellen und anregen.

wir – NI – NING – MARLON UND ROSADORA – haben 5 tagelang uns mit dem prozesshaften – dem mein tun zugrunde liegt – beschäftigt – in büchern, fotos und letztlich auch an ort und stelle in dem, was ich immer noch KOMPOSTLOCH nenne, geschaut. neu schauen liegt meinem art-prozess zugrunde.
wirklich vermitteln, was in mir in all den jahren passiert und geschehen ist, kann ich nicht. erleben und schauen ist immer etwas ganz individuelles und das spätere schauen und erklären ist nicht annähernd das selbe. es bleiben bilder. bilder vermitteln nur das, was die schauenden hinein oder herausdeffinieren.

das KOMPOSTLOCH war mir ein gegenüber, ist mein gegenüber und wird sich nie mehr aus mir entfernen (lassen).

NI hatte viele fragen, war neugierig und geduldig, hat sich bemüht, mein tun nachzuvollziehen – wenigstens das – nachzuvollziehen.

er hatte mich über ein buch von ursula ströbele HANS HAACKE UND PIERRE HUYGHE, die in ihrem artikel „what is = +/- growth“ pierre huyghes skulturale situationen UNTILLED …. meine fotos zum verständnis einfügte – 15 waren es – in meinem blog www.rosadora.de gefunden. es hatte ihn so neugierig gemacht, dass er mich kennenlernen wollte.
wir hatten eine gute zeit und werden wohl noch viel erklärendes austauschen. neugierig bin ich natürlich, wie er das in seiner arbeit zusammenfassen und darstellen wird.
es ist und bleibt spannend.
DANIEL SPOERRI – UNVERWECHSELBAR UND UNERMÜDLICH…
DANIEL SPOERRI
NUN IST ER GEGANGEN mit 96 jahren – das muß erst mal gelebt sein. persönlich bin ich ihm nicht begegnet – ich kannte ihn durch Johanna Fuchs – die mit ihm eine zeit verbracht und gemeinsam in paris studiert hat.
gern hätte ich an einem seiner gedeckten tische gesessen, die er über all die jahre kunsthaft zusammengestellt hat. noch lieber hätte ich mich in seinem skulpturengarten umgeschaut, wo ich auch den sternzeichen-skulpturen – bronze auf granitsockel – der eva aepple begegnet wäre.
foto: Eugenia Maximova – 29. september 2021
FROM STUDIO TO DINING TABLE – DANIEL SPOERRI by Julia Keller

JÜDISCHER FRIEDHOF KASSEL-BETTENHAUSEN…
SCHMERZ oder EXSTASE
Der 9. November ist der Tag, an dem wir aller Opfer des Holocaust gedenken.
am gedenkstein an die opfer der greueltaten der nazis blumenkranzschmuck und frisch wie am ersten tag. dass ich ihn nicht fotografiert habe, hat wohl einen tieferen sinn
wenn ich nur deutlich wüsste welchen…

vor vielen jahren habe ich die LEBENDIGEN TOTEN auf dem jüdischen friedhof in bettenhausen oft besucht. s. buch: ICH SCHLAFE – MEINE SEELE WACHT
nun muss ich mich wieder einschwingen. der kontakt meiner seele zu den seelen der hier in grosser zahl versammelten bedarf grosser anstrengungen. regen unterstreicht die trauerstimmung. dass sie mich nicht wiedererkennen – die lebendigen toten – die ich fast zu meinem bekanntenkreis zähle, denke ich und meine seelenlage hängt irgendwie schief und ich versuche, sie in den griff zu bekommen. dass ich nicht jubelnd vondannen ziehe und die wiederkontaktaufnahme nicht auf der stelle, an der ich ganz bewußt stehe, sich wandelt in wiedersehensfreude, ist mir im nachhinein sehr deutlich.
heute bin ich in begleitung – da halten sich meine lebendigen toten schon deswegen auf abstand – vertrauen fällt nicht vom himmel und um vertrauen geht es hier in erster linie – nicht zuletzt ob der gemachten lebenserfahrungen – die unvergessbaren.
die herbstlich gestaltete gräberlandschaft, wie ich sie vor jahren oft vorfand, habe ich um 2 tage verpasst. ratzeputz ist das wunderschöne herbstlaub weggeräumt worden und muß wohl so sein, ob der vor jahren bewirkten geltendmachung der parkordnung – auch für jüdische friedhöfe. das entspricht nicht im geringsten den vorstellungen der jüdischen menschen und ihren so speziellen vorstellungen.
Jüdische Friedhöfe gelten als heilige Orte. sie dürfen nicht aufgelöst werden.
einzig die liegenden grabsteine sind noch mit laub übersät. im herabfallenden regen zeigt sich der gesamte friedhof in trauerstimmung. wohl angemessen in dieser jahreszeit, die auf ev. friedhöfen übermäßig mit blumen bedacht werden. dagegen auf jüdische der hinweis, dass nichts lebendiges eingebracht werden darf – ausser den toten steinen (???) und der brauch, bei einem besuch einen stein abzulegen. hier liegen keine steine auf den gräbern und b. fragt, ob denn hier je ein mensch anzutreffen wäre…
insgesamt kann ich sagen, dass der aufräumsplean mehr verschandelt, als zu einem anheimelnden erscheinungsbild beiträgt. jede UN-ORDNUNG hat auch seine eigene ordnung. in der natur gibt es keine un-ordnung…
es sind die uralten riesigen bäume die mich anrühren. standhaft – möchte ich sie nennen – fast majestätisch – die eichen. sie werfen in diesem jahr besonders viele eicheln ab.
diese imposanten bäume sind nicht nur ein symbol der natur, sondern auch eine quelle der faszination und inspiration. mit ihrer streckkraft scheinen sie den himmel erlangen zu wollen. besonders sympathisch – sie respektieren viele gäste – das efeu.
die gräber der sefardischen juden (portugiesen) sind von denen der aschkenasim (deutsche juden) getrennt.
die zeiten – also das alter der gräber – tun auch dabei mit.
den bestand und zustand der gräber zeige ich heute nur andeutungsweise – einen nächsten besuch habe ich schon angedacht…











H E N S C H E L – AREAL …
NEUES STADTQUARTIER…
H E N S C H E L – AREAL
Für ein neues Stadtquartier in Kassel
Inmitten von Kassel-Rothenditmold, auf dem historischen Fabrikareal des ehemaligen Eisenbahnherstellers Henschel, entsteht in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier. Gemeinsam mit Bürgern, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wird in einer „Offenen Projektentwicklung“ ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept als belastbare Grundlage für die Quartiersentwicklung entwickelt. Ziel ist es, ein neues, spannendes Stadtquartier zu entwickeln, das an die bewegte Geschichte der Region anknüpft.
ohne von den bemühungen um das HENSCHEL-AREAL zu wissen, hatte ich den entschluß, meine bisherigen fotografischen notationen und aufzeichnungen zu kassels stadtgeschichte zu erweitern genau an jenem tag des entschlusses.
damit schließe ich an meine bisherigen berichte an und hoffe weiterhin den nun endlich beabsichtigten umsetzungen für diese „projektentwicklung“ folgen zu können.
der vergleich mit den zur d14 gemachten aufnahmen in frappierend. nach wie vor ist meine neugier auf sich VERÄNDERNDES ungebrochen. heisst GESCHICHTE doch IN BEWEGUNG SEIN.
dass sich auf diesem so lange prachliegenden gelände nun etwas tut, entlockt mir einen freudensprung, nicht zuletzt deshalb, weil KASSEL-GESCHICHTE sich nur sehr sehr langsam BEWEGT (ich erwähne nur SALZMANN…) geschichtlich in den gleichen zeitraum einzuordnen…
Am 1. November 1876 trat Heinrich SALZMANN nach einer gründlichen kaufmännischen Ausbildung in Kassel bei Siegfried Aschrott in den Betrieb „Salzmann und Behrens„ ein. Das Datum gilt als Gründungsdatum für die später eingetragene Firma Salzmann & Comp.
HENSCHEL & SOHN (ab 1957: Henschel-Werke) war ein Maschinen-, Fahrzeugbau- und Rüstungskonzern mit Sitz in Kassel. Das Unternehmen wurde 1810 als Stückgießerei gegründet und war zeitweise einer der bedeutendsten Hersteller von Lokomotiven in Europa.







ANNA BOGHIGUIAN – WOLFGANG-HAHN-PREIS 2024 . . .
Ausstellung im Museum Ludwig in Köln
9. NOVEMBER 2024 – 30. MÄRZ
WOLFGANG HAHN PREIS 2024
dass sie für ihre figurativen Wandmalereien, (Notiz-)Bücher … bekannt wurde, ist zu kurz gegriffen. spät erst erkannte man ihr umfangreiches werk und die darin erhaltenen politischen botschaften. sie hat ein thema – die MENSCHEN in dieser so unübersichtlichen und ausufernden welt. sie schweift nicht ab, konzentriert sind ihre anliegen in ihren bildern, die bei weitem das bildhafte überschreiten – fast möchte ich sagen „überwinden“. sie trifft – trifft mitten ins herz dessen, was uns tragen soll und leben läßt.
rosadora – 7. november 2024
DOCUMENTA 13 KASSEL – anna und rosadora…
Anna Boghiguian erhält den Wolfgang-Hahn-Preis 2024
Bakargiev ist die Gastjurorin, die Anna Boghiguian als Wolfgang-Hahn-Preisträgerin ausgewählt hat. Sie sagte zu ihrer Entscheidung: „Anna Boghiguian ist erst in den letzten zehn Jahren international bekannt geworden, so dass dieser Preis nicht für ein Lebenswerk, sondern für eine hochaktuelle Künstlerin vergeben wird. Sie ist ganz und gar zeitgenössisch in ihren Themen und in den Verbindungen, die sie durch ihre Lektüren, Reisen und Internetrecherchen zwischen historischen Geschichten und politischen und ästhetischen Diskussionen unserer gegenwärtigen Welt zieht.“
schon auf der d13 faszinierte mich ihr fundamentaler und ausgefallener KUNSTSTIL.wie viele frauen wird sie mit ihrem werk erst spät b e r ü h m t . an den oft so ausgefallenen und aussergewöhnlichen stil von der kunst der frauen gewöhnt man sich langsam aber immerhin. ihre bilder fesseln mich durch ihre lebendigkeit. bleibt zu hoffen, dass sie den weg zur nächsten documenta noch einmal finden wird und sie nun schon einen platz einräumt, der ihr eine größtmögliche aufmerksamkeit gewähren wird.

…anna boghiguian glaubt, dass das seelenleben der menschen durch das gefüge der städte geprägt ist, dass das selbst von den mauern der kulturellen konstrukte bestimmt wird, die die städte füllen. ausserhalb dieser mauern ist man ein freier mensch.
annas geschichten erzählen geschichten, die persönliches und politisches vermischen und zwischen vergangenheit, gegenwart und der mythologischen zeit wechseln, um die ´faktizität´ zu dekonstruieren und sie in poesie zu verwandeln…
aus dem begleitbuch




VOM KOMPOSTLOCH zum LABYRINTH…
WAS HABEN das LABYRINTH in zürich und das KOMPOSTLOCH in kassel
miteinander zu tun
was ist das gemeinsame
beide runden sich
beide locken menschen herbei
in beiden werden und wurden menschen angelockt
in beiden wurden gespräche zum inhalt
beide werden von pflanzen besiedelt
in beiden sind pflanzen beispielgebend

was ist der unterschied
dort – zürich – die pflanzen von menschen gepflanzt
hier – kassel – die pflanzen unwillkürlich und ohne menschl. zutun
dort wege – in labyrinth und garten
hier wege von menschen erst gefundene und dann keine wege mehr
dort betreuung der pflanzen durch menschenhände
hier wildwuchs und keinerlei menscheneinfluss
außer später vernichtung mit gr. maschinen
dort kulturell wichtige ereignisse
hier diese nicht zugelassen und verhindert
dort von institutionen (stadt – kirche) genehmigt
hier von der institution gartenbauamt (stadt) verhindert
dort von menschen aller nationen besucht
hier in die anonymität abgedrängt
in kassel wurde nach der d13 das weiterbestehen des kunstwerkes von PIERRE HUYGHE nicht als wichtig erachtet. obwohl pierre und ich versucht haben dies zu erwirken, blieben unsere bemühungen, die wohl nicht intensiv und zu wernig überzeugend waren, ohne erfolg.
so kam es, dass das abgeräumte UNTILLED noch ungefähr ein jahr lang unbehelligt dalag, dann aber in mehreren etappen und immer wieder abgeräumt wurde.
noch heute befindet sich ein erdberg in dem gelände, das dem park gleichgemacht werden soll.
die chance, dass mit dem erhalt des kunstwerkes ein ort geschaffen werden könnte, die den menschen eine möglichkeit der begegnung hätten werden können – was es durch mein tun ja auch vorübergehend war, ist nicht erkannt worden.
ich stelle mir vor, dass aus dem umgrenzten gelände, ähnlich dem pflanzenlabyrinth in zürich, ein sich entwickelnder ort für die menschen hätte werden können (und noch werden kann), dessen ursprung das UNTILLED und die d13 gewesen wären.
aber – gewesen wäre – kann sich ja noch ändern, wenn die stadt dieses gelände nicht einfach eingliedert, sondern sich der möglichkeiten besinnt, einen ort der begegnung daraus werden zu lassen.
nehmen wir uns das LABYRINTH in ZÜRICH zum vorbild.
meine beobachtungen gehen von anfang also 2012 und gehen bis heute und dauern an.
meine hoffnung habe ich noch nicht aufgegeben….
rosadora
kompostloch heute

KOMPOSTLOCH-PROZESS – september 2024…
WAU – JETZT GEHTS ABER LOS…

nach dem kuckucks-artikel von nathlie pollauf nun eine mail von NI KESONG aus china
mein KOMPOSTLOCH-PROZESS breitet und weitet sich
es hängt und gehört eben alles zusammen
ROSMARIES äußerung und meinung zu meinem KOMPOSTLOCH kunstkennerin und freundin aus der schweiz
hat es schon lange und zuallererst erkannt

und: post aus china
Ich bin Ni Kesong
ein Doktorand der Zentralen Akademie der Schönen Künste in China. Meine Dissertation konzentriert sich auf das Studium der Skizzen von Pierre Huyghes „Untilled“ sowie auf die ökologischen Transformationen der Arbeit, mit der Hoffnung, ihre ökologischen Ideen innerhalb der chinesischen kunstwissenschaftlichen Gemeinschaft zu verbreiten. Es hat mich sehr gefreut, zu erfahren, dass Sie an der Arbeit beteiligt waren und diese dokumentierten und als Beschützer der Arbeit fungierten. Ich würde dies gerne mit Ihnen besprechen und freue mich darauf, von China nach Deutschland zu reisen, um Sie zu treffen, damit ich Ihr unschätzbares Wertvolles mit Ihnen teilen kann Beiträge zur akademischen Gemeinschaft in China, die dazu beitragen, dass mehr Menschen die Bedeutung Ihrer Arbeit verstehen.
Könnten Sie mir jetzt bitte mitteilen, wie ich Sie kontaktieren kann? Wenn ich nächsten Monat Deutschland besuche, wäre es für uns dann praktisch, uns „Tillled“ gemeinsam anzusehen und ein Interview zu führen? Ich warte gespannt auf Ihre Antwort. Beste Grüße, Ni Kesong
KUNSTMESSE KASSEL – documenta halle
13. bis 15. sept. 2024
BILDER UND BILDER UND BILDER…
CHRISTINE REINCKENS

…mal ein schuh – mal ein fisch – aber immer wieder und präzise eingefangen MENSCHEN in lebendiger und wartender pose – auch ab- und auftauchend – wie hier im WASSER – mit wasser empfängt sie die besucherinnen und besucher diesmal, läßt sie eintauchen in ihr metier und verwickelt sie in ein gespräch. sie ist den menschen nahe in ihren bildern und die menschen sind ihr nahe und gern – das macht die verständlichkeit und durchsichtigkeit ihres tuns. sie ist präsent in jeder kunstmesse und dadurch bekannt wie…

BIRGIT SOINÉ
» der Farbe ihren Reichtum an Nuancen entlocken «

es sind die SCHNITT-STELLEN die mich anspringen in ihren gemälden – und die frage WHAT DO THEY DO. sie spielt mit licht den farben – beingebungen und gefühlen. sie ziehen mich in bann und lassen mich immer wieder zu sich hinschauen.

KARIN BOHRMANN-ROTH

wir kennen uns saus studienzeiten – wie zu einem treffpunkt gesellen sich noch andere aus der zeit um 1980 hinzu. rückerinnerungen also.
ihrem stil ist sie treu geblieben – es geht um wiedererkennung und präzisem ART-stil. die gespräche verbinden – verbinden altbekannte und nichtbekannte – das vermag eine kunstmesse insbesondere.
BESUCHERINNEN UND BESUCHER….

die stimmung ist gelockert und fast heiter – trifft alte bekannte/innen – fast der wichtigste teil einer kunstmesse.
ich bin seit langem mal wieder unterwegs und freue mich dabeigewesenzusein…
rosadora

