ZIER-RHABARBER,

ich nenne ihn mal so, solange bis ich den richtigen name gefunden habe. zum verwechseln ähnlich ist er nicht, aber auch nicht ganz unähnlich. in jedem jahr steht er wieder am fontänenteich im park wilhelmshöhe.
ZIER-RHABARBER,

ich nenne ihn mal so, solange bis ich den richtigen name gefunden habe. zum verwechseln ähnlich ist er nicht, aber auch nicht ganz unähnlich. in jedem jahr steht er wieder am fontänenteich im park wilhelmshöhe.
GINKGO

‚…ist es ein lebendig wesen,
das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, dich sich erlesen,
dass man sie als eines kennt?
solche fragen zu erwidern
fand ich wohl den rechten sinn.
fühlst du nicht an meinen liedern,
dass ich eins und doppelt bin?’
diese zeilen von johann wolfgang von goethe sind manchem bekannt.
das wiedererkennen verbindet. ein älterer mann spricht mich beim fotografieren der ginkgoblätter an. ‚kennen sie…’und er spricht das verslein daher. kopfnicken meinerseits und stilles verstehen, ‚ja, es ist mir bekannt, das goethe-gedicht.’ ein kleines gespräch entwickelt sich. wir stellen fest, dass wir nicht die geringste aussicht haben, nur halb so alt wie ein ginkgobaum zu werden… Continue reading
BERGPARK WILHELMSHÖHE
es sind die bäume, die rufen:
komm in den park
die bäume sind es
bei denen wir trost suchen
im bergpark stehen viele alte und grosse bäume,
denen wir respekt zollen in ihrer beständigkeit, in ihrer
haltung und gebärde.
zu jeder jahreszeit haben sie eine botschaft für uns, Continue reading
sonntag, 14. oktober 2007 – über den urwald, reinhardswald…

eigentlich will ich den herbstlichen urwald im reinhardswald fotografieren, diesen uralten bäumen begegnen, diesen morbiden schönheiten. das ist schon glücksgefühl genug. aber zu allem überfliegen am frühen nachmittag kraniche in ihrer erstaunlichen formation den strahlend blauen himmel.
ich bin ganz erregt wie immer, wenn ich dies erlebe. und nur, weil ich weiss, dass sie fortfliegen, um den frühling wiederzuholen, stellt sich abschiedsschmerz nicht ein. es ist ein wiederbegegnen, ihr schreien klingt wie übermässig ausgedrückte freude darüber.

kraniche gelten als sendboten des himmels, was auch immer das für uns und die einzelnen menschen bedeuten kann.
auch als glücksbringer sind sie unterwegs.
Calmy-Rey bekräftigt Kampf gegen Todesstrafe
Bern. AP/baz. Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat den Kampf gegen die Todesstrafe als eines der obersten Ziele der Menschenrechtspolitik betont. Einige Staaten seien nicht bereit, auf die Todesstrafe zu verzichten, weshalb weitere Überzeugungsarbeit nötig sei, sagte Calmy-Rey zum Internationalen Tag gegen die Todesstrafe vom Mittwoch. Continue reading

kräftig weht er, der wind, und bläst das laub von den bäumen
stürmisch die liebe, wie ein wind, ein sturm
leise und sacht bewegt er zärtlich das leben in mir
windstill in diesen tagen des oktobers Continue reading

der blick von einem fenster in ein anderes hat etwas geheimnisvolles.
der blick durch eine rotgetönte scheibe auf ein nichtvorhandenes , doch sichtbares blauscheinendes fenster in grüner umgebung ist dazu noch mystisch angehaucht. was spiegelt sich da eigentlich in was? Continue reading