SCHLOSS WILHELMSTHAL im dezember 2006…

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bevor dort ein schloss stand, war dort ein gut. ursprünglich war das gut im besitz des klosters helmarshausen und wurde dann 1643 von der hessischen landgräfin amalie elisabeth gekauft. wie sie es nutzte, ist mir nicht bekannt. sicher ist, dass sie ein gespür für
die gute lage mit wundervoller energie hatte.
erwähnenswert ist es, weil auch schloss wilhelmshöhe, ehemals kloster weissenstein, von mainzer augustiner mönchen und ab 1193 als reines frauenkloster geführt wurde. Continue reading

SCHLEHEN UND HERBSTSTÜRME…

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schlehen gibt es augenblicklich über die massen. sie erinnern mich an früher, an ‚schlechtere zeiten’, in denen ich sie sammeln musste. ich weiss gar nicht mehr, wie ich herangekommen bin an die hohen zweige und was man dann damit gemacht hat. schlehenmuss vielleicht, denn an ‚schnaps’war fast nicht ranzukommen. woran ich mich erinnere ist, dass mir die schlehensäure den mund zusammenzog und die zunge nachher ganz pelzig war. Continue reading

SCHLOSS BEBERBECK

unterkunft für aussiedler
heute ein alten- und pflegeheim
geplantes kulturzentrum

auf unserer fahrt zum ‚urwald’ äussert marlis den wunsch, dass sie dieses gut oder schloss beberbeck mal anschauen möchte.

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ich bin ganz überrascht von dieser riesigen ‚anlage’.
marlis hatte schon auf der fahrt erzählt, dass mann da aussiedler untergebracht hatte – so weit draussen, mitten im wald, was für ein schwachsinn oder beabsichtigt? Continue reading

HALTESTELLE URWALD…

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diese haltestelle dürfte zu den seltenen gehören, die durch ihre einmaligkeit auffallen. doch jede, die in und um kassel herum wohnt weiss, wo dieser ‚urwald’ zu finden ist. reinhardswald, sababurg, dornröschen, märchenstrasse…

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fotosafari durch ein waldgebiet, das unter denkmalschutz steht, in dem es über 1000 jahre alte baumriesen gibt. ich freue mich auf diese gebilde, denn ich kenne sie schon viele jahre. die zufahrt wurde uns erschwert. wegen einer wildschwein-treibjagt mussten wir viele kilometer umweg fahren. wer hier das sagen hatte, war klar…

wieder will ich bäume fotografieren und werde nach wenigen schritten abgelenkt von wesen, die um sehr vieles kleiner sind als diese riesigen gebilde. PILZE und flechten. Continue reading

BLÄTTER FALLEN – FALLEN WIE VON WEIT…

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ich gehe in die aue, um in der herbstsonne die eichenbäume zu fotografieren. die waren vor ein paar tagen noch golden im laub. enttäuschung – keine blätter mehr an den ästen, kein gold in den tag.
wieder etwas gelernt. nicht alle eichen behalten ihr laub bis zum frühjahr. es gibt eben nicht nur eichen, sondern eichen und eichen und eichen… so, wie bei den menschen. jeder hat seine eigene art loszulassen.
stattdessen pilze wie verrückt – rote, gelbe, weisse, schwarze. also, in die kniee und pilze fotografieren statt bäume. Continue reading

M O D E R N D E S L A U B . . .

‚… moderndes Laub. Es ist kein Geheimnis ich zerfalle zu Staub’.

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jeder see birgt sein geheimniss. in der dunklen jahreszeit scheint es besonders tief. ein see ist wie der spiegel unserer seele. heute will ich hinein in den see, um seelentiefe zu erlangen, um erfahrungen auszutauschen, um wieder einen schritt näher zu mir hin zu machen.
dann reicht es nur zu einem fussbad… das kribbeln erfrischt, das kalte macht munter, meine füsse wundern sich über meine freche entscheidung, die ich ihnen antue, nein, eher zugute kommen lasse. Continue reading

MEIN LIEBLINSPLATZ –

PARK WILHELMSHÖHE KASSEL…

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wenn ich einen platz benennen sollte, wo ich mich wohl fühle, dann ist es mein geliebter park. Er ist so verheissungsvoll und immer neu, mit jedem tag. die jahreszeiten und das licht spielen die grösste rolle.

Jetzt, mitte november, muss man dem licht hinterher, um die restliche bunte herbstpracht zu fotografieren. Ich schwelge in den warmen farbtönen, vergesse fast vor begeisterung auf den auslöser zu drücken, atme tief den besonderen erdgeruch alles vergehenden. Continue reading