GUSTAV MAHLER TREPPE ….
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ein bißchen wiederholungsmüde – es kommt mir vor, als wäre dieses rosarauschen erst vor ein paar wochen an mir vorbeigezogen. oder sind es die menschen, die coronabedingt fehlen und für die auffrischende frühlingsstimmung sorgen. eigentlich wollte ich dieses thema hier nicht erwähnen, aber es ist unabdingbar – unumgänglich. das frühlingsblühen alleine hilft den menschen nicht zu besserer, aufgeheiterter stimmung.
auf einer steinbank, es ist kalt und windig, rede ich mich mit j. ein. wir berichten unsere halben lebensgeschichten. sie stellt ähnlichkeiten fest, mit mir, obwohl sie 50 jahre jünger ist als ich.
später mit c. das gleiche szenario. wir reden über ‚schöne fotos‘ und haben sehr unterschiedliche meinungen.
obwohl mir das fotografieren heute keinen spass bereitet – es ist zu hell – die farben der blüten zu flach – aber für einen blogbericht reichen sie allemal. hab ich gar nicht gedacht…
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wenn die kranerei zuende ist, hat man das gefühl, dass der bau beendet ist – ist er aber noch lange nicht. und auf jeden schritt bin ich gespannt. meine neugier wird immer neu entfacht.grandios nimmt sich das ganze von hier aus.
ob sich die königskerzen erneut ins ungewisse wagen, will ich abwarten. auf jeden fall haben sie sich ganz unterschiedlich verhalten. die einen stehen standhaft aufrecht, obwohl sie es nicht bis zur blüte bringen konnten. die anderen haben sich gewunden und gebogen und haben sehr grazile formen hervor gebracht. andere sind ganz umgefallen.
eine imitiert sogar eine sonnenblume, wenigstens in der form.
noch ein paar tage, dann ist auch er, der kran, weg. schade…
in den pfützen das wesentliche…

vorherrschend blaues…


und das hätte ich nicht gesehen, sagt a. …



auf diesem kran gab es kürzlich einen unfall – nun neu belebt. der kraner klettert in die höhe, macht eine pause. sufian und ich schauen gebannt ob dieses aktes, stellen fest, ganz schön anstrengend…

und die geschichten… immer interessieren mich die geschichten, die sich dann ereignen, wenn ich spontan auf die menschen zu gehe. h. hebt seine hand. er möchte jetzt nicht fotografiert werden, sagt, komm am samstag, da habe ich mich fein gemacht, anzug an undso… also, ich bin da am samstag, ist doch klar, bei so viel energiefreudigem fotografiertwerdenwollen.
hier ist was los. von außen sieht man es nicht, aber innen wuselt es, rollert auch und krant und schleppt sich.
ganz unverhofft













ohne worte – 2009





