20 JAHRE UND NOCH MEHR…

göttinger tanzgruppe feierte ihr 20stes…

seit 20 jahren besteht die tanzgruppe für kreistänze nun schon.
gestern trafen sich die frauen und männer zum feiern und tanzen.
rosadora – zu tanzzeiten ‚duschenka’ – gründete die gruppe und ute übernahm sie dann, von jetzt aus gesehen zur halbzeit.
dass nicht wenige vom ersten tag dabei sind, spricht für sich. die jetzigen kannten die ersteren nicht und die wiederum nicht die derzeit tanzenden, aber das gemeinsame tanzen klappte und bereitete freude.
am rande nur konnten die zwischenzeitlichen ereignisse ausgetauscht werden, der tanz stand im mittelpunkt.

ich füge ein paar fotos ein.
ute schickt mir evtl. noch die laudatio. die reiche ich dann nach.

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blumen für die tanzleiterinnen Continue reading

EINE WUCHT IN GELB…

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gelb ist eine farbe, die das herz öffnet, weit – viel zu weit, und vervollkommnet mit dem duft des rapses fast nicht auszuhalten. ich verspüre den drang, mich im rapsfeld zu suhlen und zu wälzen wie ein tier, das die hemmungen des ‚das darfst du nicht’ nicht kennt. wenigstens wage ich mich über eine fahrspur tief ins feld hinein. mirko folgt zögernd. die farbe gelb, die sich an ihn hängt und an ihm kleben bleibt – auch an mir, aber mir macht das nichts – versucht er durch klopfen und abwedeln von seinen kleidern zu bekommen. Continue reading

EIN LEUCHTEN IN DER WELT…

jüdischer friedhof breitenbach

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…immer ist ein leuchten in der welt.
der jüdische friedhof in breitenbach ist einzig. 1987 hat man die grabsteine, die von der schreckensherrschaft verwüsteten, wieder aufgestellt. in reihen sind sie geordnet. das ist ein gewöhnungsbedürftiger anblick. grabfelder gibt es, mit ausnahme von zwei gräbern, nicht. auch wenn die gräber zerstört sind – die toten sind gegenwärtig. eine bestimmte energie geht von ihnen aus. diese ist offen, lässt mir platz – für mich, für meine wahrnehmungen und eigene betrachtensweise.
immer wieder finde ich auf jüdischen friedhöfen diese sehr verschiedenartige ausprägung der steine und symbole. auch hier überraschen mich die reichen sinngebenden formen der steine und abbildungen. Continue reading

FREUDENTANZ DER GEISTER…

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aufgeführt auf dem jüdischen friedhof in kassel.
ich komme zu besuch
ich habe wut – es ist frisch gemäht
was hat das gartenamt für ein interesse, die jüdische friedhofsordnung
so zu verletzen. ordnung, sauberkeit – zauberwörter der deutschen

ich versuche meine wahrnehmung auf das einzustellen, was ich vorfinde.
sonne und wolken wechseln ab und das licht ist ideal. es umflutet das zarte grün, das sich so grün zeigt, dass es fast blendet. auferstehung! unmissverständlich.
licht legt sich auf steine, bringt sie zum glänzen. die ‚aufrechten’ werfen schatten, nicht sehr lange – es ist gegen mittag. die kastanien setzen lichter in den tag und in die nacht. Continue reading

EIN EINZELNES LICHT…

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…EIN EINZELNES LICHT im schutze eines durchsichtigen gefässes…

damit es eine sehen kann wie du, liebe rosmarie,
nur deshalb gibt es diese seiten…
rosadora

liebe RosaDora

dein Tagebuch, jetzt im Durchblick dieses Frühlings betrachtet, ist ergreifend. das Sterben deiner Mutter ist im elementaren Zusammenhang von Wasser, Himmel, Bäumen, Knospen, Keimen und weitern Naturdispositionen aufgehoben wie ein einzelnes Licht im Schutze eines durchsichtigen Gefässes mitten in der Landschaft.
dazu gehört für mich auch das Bild mit dir, der Omma Rosa und deinen beiden Enkelkindern Clara und Paul.

es geht nicht um die Anzahl, aber ich würde ja gerne wissen, wer mit mir eine fanartige Beziehung hat zu deinem Tagebuch.
ich lese es selten, wie alles andere auch das ich im und am Internet schätze, doch diese speziellen Zeiten sind für mich stärkend und erholsam bewegend.

Ich selber bin nach wie vor viel unterwegs deine Rosmarie