ZAUBERN UND WÜNSCHEN…

liebe RosaDora

claras geschichte zum tor, dem zauberwunsch und ihrem diamanten ist
echt richtig für diese tage der rauhnächte /
die bilder zeigen auch, wie paul ebenso eigen umzugehen weiss mit seinem geschenk als kundiger jäger dieses waldes /
clara holt sogar noch ihre maulwurf-kolleginnen und kollegen mitten ins spiel hinein und so ist die theaterszene offen für weitere fantasien und beteiligungen / und was tut die grossmutter? / ganz unerwartet setzt sie die nackten füsse in das eiskalte nass und für einen kurzen moment beherrscht ein schreckensschrei die ansonst ruhevolle landschaft /

ein kleines welttheater habt ihr gespielt und uns allen geschenkt zur freude und zur besinnung zur jahrewende /
darum empfange, liebe rosadora, meinen dank für das festhalten dieses besondern waldspazierganges / deine enkel können sich anhand der bilder auch später wieder gut daran erinnern /
wie fein, dass du so klug umzugehen weisst mit den möglichkeiten unserer technik / für mich ist es, als ob ich zeugin sein dürfte von diesem poetischen ereignis / ich bin entsprechend aufgehoben in den zauber dieser geschichte.

ich umarme dich herzlichst
deine rosmarie

WINTERSONNENWENDE…

es lockt mich hinaus.
der kürzeste der tage ist gleichzeitig einer der hellsten. der winter lockt mit einer zauberhaften darstellung. in mir ist glück.
der raureif besticht mit einer grandiosen bizarrheit, hüllt alles ein in weisse pracht – die landschaft, die bäume und büsche und hier und da hohes gras und einiges mehr – sie sind so verändert, dass es nur staunen in mir hervor ruft.

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O DU FRÖÖÖHLICHE…

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irgendwann klappt das nicht mehr mit der weihnachtsstimmung.
der weihnachtsmarkt ist geschäftemacherei (wie schon immer), die düfte sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren – speckkuchen, pommes, würstchen stehen dem duft der weihnachtsbäckerei im wege. und in den gesichtern der menschen ist alles andere zu sehen, als frohe erwartung und verzauberung. vielleicht war das schon immer so. aber irgendwie hat sich meine wahrnehmung verändert. Continue reading

BILDENDE KUNST – hamburger schulkinder

tag der offenen tür in der
grundschule groß flottbek – klassen 1 bis 4

immer wieder gehe ich bei meinen hamburgbesuchen mit meinen enkelkindern in der schule vorbei.
immer bin ich überrascht von dem kreativen faden, der sich in dieser schule durch die klassen zieht und den räumen ihre besondere note gibt.
die arbeiten zum ‚tag der offenen tür’ sind noch in der vorhalle zu sehen. stolz zeigen mir clara und paul, leona und michel ihre werke. die verschiedenheit der kinder drückt sich noch in ihren sehr unterschiedlichen fantasien aus.
es ist eine bunte, mich begeisternde schau. Continue reading

DER TON AUS DER TIEFE…

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eines nach dem anderen der herbstbilder stellt ferdinand von reitzenstein für mich zum fotografieren auf.
bei diesem bild sagt er – wie beiläufig – DER TON AUS DER TIEFE.
ich bin so ergriffen. vielleicht stelle ich den TON mit dem LICHT gleich.
das LICHT, das nur im dunkel sichtbar wird und der TON als die begleitende ergänzung, obwohl es die nicht braucht. die tage, die noch kurze zeit dunkler werden und das ersehnte licht – in jedem jahr und immer wieder, die verlässlichkeit in diesem rhythmus tröstet uns nur wenig. schlecht halten wir sie aus, diese dunkle jahreszeit. Continue reading

BIS IN DIE EWIGKEIT…

jüdischer friedhof kassel

auf dem kasseler jüdischen friedhof besuche ich die toten. mal wieder verbringe ich ein paar stunden in konzentriertem erleben. heimkommen zu etwas vertrautem. hier verändert sich nichts mehr, nur der lauf der zeit und die ständige verwandlung verschieben mir die bilder.

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die toten raunen mir zu: setz dich, erzähl uns was. und ich werde ganz ruhig. längst haben sie abgelegt, was mich noch umhertreibt. längst sind sie frei von allem überfluss der dinge und gedanken, den zielen, die keine sind. und dann erzählen sie mir, anstatt umgekehrt.ich versuche zu verstehen, was sie sagen. das ist eine ungeheure anstrengung. ich zweifle, ob ich sie richtig verstehe, oder ob sich meine gedanken schon wieder mit den ihren vermischen. und dann sehe ich ganz klar – hier ist auch drüben – drüben, das ist auch hier. kein unterschied – alles ist in allem. Continue reading

S P R U C H B Ä N D E R – gespräche mit engeln

Engel

manchmal
trittst du mich
gibst mir einen stoss
mit deinem fuss
dann verwechsle ich dich gern
mit deinen satanischen kollegen
mein zorniger engel
aber alles in allem
hast du recht getan
war es an der zeit
dass du mich stiessest
aus meinen träumen
mich wieder drängtest
ins leben
alles in allem
lieb ich dich so

SPRUCHBÄNDER
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0561 68232 rosadora g. trümper tuschick
also bei mir

MAL MIR EINEN ENGEL…

während ich fotos für mein engelbuch aussuche, kommt mir die idee, ich könnte die menschen bitten, mir einen engel zu malen, um diese für das buch zu verwenden.

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ich sitze im cafè antik und bitte inken, jens und thomas, mir einen engel zu malen. erwachsene tun sich schwer mit malen. sie behaupten, sie könnten es nicht.
schliesslich holt jens weisses papier, ich gebe die stifte und mit etwas überredungskunst gelingt es mir dann, eine malrunde am runden tisch zusammen zu bekommen. jede/r entschuldigt sich für ihren/seinen engel und dass er nicht gelungen ist. Continue reading