AI WEI WEI – UND DIE KUNST…

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‚…dass kunst eher ein prozess, ein lebensstil und eine haltung ist’.

‚künstlerIn sein heisst, deine individuelle verantwortung tragen. Es heisst du selbst sein, statt dich einem anderen system oder einer struktur zu unterwerfen. Du bist unabhängig und kannst deinen eigenen blick auf die welt schulen. Und du hast die fähigkeit, deine gefühle auszudrücken. Mit nichts anderem hat es zu tun. Es ist ein ein-personen-system. Nur du und die strasse. So einfach ist das.’ Continue reading

LICHT AUS AUF DER DOCUMENTA . . .

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MAL WIEDER DIESER ÄRGER
kein licht! es ist finster im auepavillion. ich will fotografieren – aber wie??
viele menschen beschweren sich über diese unmögliche fehlende beleuchtung.
hallo, herr buergel, hei, frau noack! machen sie doch endlich das licht an!!!

ich bin wütend, gehe wieder und veranstalte meine ‚eigene documenta‘.
nicht schlecht die ergebnisse – echte konkurrenz für die künstlerinnen und künstler im dunkel… Continue reading

30 J A H R E – J U B I L Ä U M

rahmenbau – gruppe haus-rucker-co
1977 d6 – 2007 d12

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es ist technisch und romantisch zugleich – das fenster ins ungewisse. vielleicht ist das das geheimnis des ‚rahmenbau’s, der nun schon 20 jahrelang die besucherinnen und besucher der documenten anlockt, als wäre es die atraktion der ausstellung.
obwohl es auf den ersten blick etwas wackelig ausschaut, steht es nun schon seit 30 jahren am selben fleck. ein jubiläum wäre fällig – wer könnte das veranlassen? Continue reading

E R I N N E R N . . .

‚NAMEN UND STEINE’ . . .

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der ‚DENKRAUM’ von tom fecht legt sich quer vor das fridericianum, quer zur documenta. gleich, ob ich ihn bewusst oder unbewusst überschreite, sendet er seine botschaft, die da lautet, dass wir es nicht vermögen, trotz allem technischen und medizinischen fortschritt, diese ‚krankheit’ zu verhindern. Continue reading

F A R B TÄUSCHUNG . . .

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ersteinmal lockt da der ‚rote raum’
von INIGO MANGLANO-OVALLE.
das rot schockt und ich glaube, es nicht aushalten zu können.
beim zweiten und drittenmal ist das anders. ich kann an meine erfahrungen anknüpfen, weiss, dass das rot nicht rot bleibt. es wird zum gelb und dann zum blassen gelb. die schatten der fenster an der wand werden zum verhaltenen grau. die gesichter der menschen nur wenig verfärbt.
der blick durch die tür in den grossen ausstellungsraum ist sattes blau.
eine fotografische herausforderung. ich überlege, wie die kamera die farbirritation wahrnimmt. Continue reading