auf den mond…

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auf den mond
werd’ ich mal fliegen
schaun, was es da gibt
pferde oder ziegen

ne mondrakete bau ich mir
in ein, zwei, drei, vier jahren
wenn du lust hast, kannst du dann
mit mir dorthin fahren

der mond, der wird sehr überrascht sein
und fragen, was wir wollen
wir sagen dann, wir möchten gerne
mit ihm im weltall rollen

ein ganzes jahr und noch viel mehr
dann fliegen wir wieder zurück
kommst du mit mir, das wäre doch
ein wirklich superstarkes stück

auf einem ganz kleinen berg…

auf einem ganz kleinen berg
sitzt ein ganz kleiner zwerg
mit einem ganz langen bart
und zwei augen so zart
er erzählt ganz leise
nach zwergen weise
eine geschichte für dich
und wenn sie dir gefällt
wie nichts auf der welt
kommt der ganz kleine zwerg
über den ganz kleinen berg
morgen wieder zu dir

den ganzen lieben tag…

den ganzen lieben tag ich mag
den abend noch viel lieber
der nacht ich von den beiden sag
im traum sie kommen wieder

da spiel ich weiter in gedanken
und träum noch was dazu
tu über alle bäume wanken
ganz ohne strümpf und schuh

reit auf dem pferd nach afrika
schlaf an des niles ufern
flieg weiter nach amerika
zischen zwei flugzeugpuffern

die pyramiden sind ganz klein
die freiheitsstatue winkt mir
hier wollte ich schon immer sein
aber eigentlich nur mit dir

der traum geht leider schnell vorbei
nun tag du hast mich wieder
geplatzt die ziele wie ein ei
wir singen freiheitslieder

der hund ist zum baum gegangen…

der hund ist zum baum gegangen
und der hat angefangen
und ihm erzählt
was ihn so qäult
von diesem ort
kann er nicht fort
und er möchte doch so gern verreisen
da hat der hund gesagt
bei dem gedanken plagt ihn
dass er dann ohne baum ist
und er den baum sehr vermisst
jetzt konnte der baum bleiben
und den gedanken vertreiben
und
blieb bei dem hund

das sagt man nicht…

als paul das wort ‚arsch‘ über die lippen bringt, schaut seine mama anja ganz böse und sagt, soetwas sagt man nicht.
seine omma rosa ist da anderer ansicht. sie sagt, das ist ein deutsches wort und steht im duden. sie sagt auch, dass das ein richtig gutes wort ist und dass sie es gern benutzt. es tut gut, sagt sie und lässt es klingend und geräuschvoll über ihre lippen flutschen. Continue reading

die richtigen worte…

im richtigen moment die richtigen worte zu finden ist fast einfacher, als die richtigen worte im falschen moment schweigen zu lassen.
zum einen hast du sie nicht, die worte, und kannst sie auch nicht sagen. das richtet im zweifelsfalle nicht so grossen schaden an, wie im falschen moment worte zu sprechen, die alles umhauen. worte haben eine unabsehbare kraft. Continue reading

zeitlebens…

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zeitlebens läuft es neben dir her – dein schicksal. vielleicht auch mal vor oder hinter dir, aber zeitlebens, also, solange du lebst.
es ist unbeeinflussbar, auch wenn du ihm manchmal zurufst, tu dies, tu das.
es hat seinen eigenen, unerklärbaren kopf. sein eigensinn ist unübertreffbar.
seine egozentrik nicht zu verstehen und seinem zickzackkurs ist nicht nachzukommen. und dann… Continue reading