AUF DER SUCHE NACH DER DOCUMENTA…
HAUS-RUCKER-CO.

und sie finden schon mal haus-rucker-co.s rahmenbau
Rahmenbau oder Landschaft im Dia ist ein Kunstwerk der ehemaligen Architekten- und Künstlergruppe Haus-Rucker-Co. Die Installation wurde 1977 zur documenta 6 in Kassel entworfen und steht seitdem an der Ostseite des Friedrichsplatzes oberhalb der Karlsaue und der Orangerie.

dieser rahmenbau gibt nicht nur den blick in die landschaft frei, sondern wirft ihn auch wieder zurück zu den menschen.
so mir geschehen gestern, ich war in richtung propyläen und akropolis unterwegs, da begegneten mir zwei griechische göttergestalten aus amsterdam.
einer zeigte auf den rahmenbau, und ich gab zur erklärung ab, rucker-co.
es entspann sich ein schönes gespräch. und wie das so ist, ich treffe immer nur künstlerInnen. er ist auch fotograf, sagte der eine, der sich –Â jan – nannte, wie sich herausstellte. der andere – geert – der mir seine visitenkarte gab.
die documenta – achja, sie waren schon einmal da und geert zählte an den stattfindenden zeitsprüngen, wann das gewesen sein könnte.
ein bißchen erzählte ich von der documenta im allgemeinen – ja, sie könnten sich vorstellen, die d14 zu besuchen.
den ganzen tag über gespräche mit fremden menschen über die documenta – also, sie hat schon begonnen und die kasseläner/innen wissen es noch gar nicht…










ich wage mich auf eine rampe, etwas 1 meter 50 breit und 2 meter hoch, die entlang der gebäude führt und kämpfe mit meinem schwindel. recht passend zu meinem unterfangen. so bin ich auf höhe der graffito und in guter entfernung, dass ich sie mit meiner kamera fangen kann.




augenblicklich stockt das ganze. die bahn baut diesmal selbst ab, hat keine fremde firma beauftragt – so ein mitarbeiter bei der stadt…
einmal stand hier der zollbahnhof. es war ein interessantes gebäude mit vielen möglichkeiten. die d13 nutzte die gebäude und das hätte so weitergehen können. zumindest wäre es ein guter platz für kunst gewesen. war es ja auch zeitweise. bis fraunhofer kam und sich das gelände aneignete.








leise angerührt hat es mich. die zarten farben wie aquarelle. herausragend einzig die goldgelben lärchen. sie hocken in den hängen und leuchten in der sonne. hinzu kam ein süßlicher duft von irgendwelchen blättern. er zog durch den gesamten steinbruch. erlen nehme ich mal an. eines fische ich aus dem wasser – größer als meine ausgestreckte hand. es strahlt mich an und zeigt sich in seiner letzten pracht. dass ich dann nassen fußes weiter muss, macht mir nichts aus. es ist nicht sonderlich kalt.
und wie viele viele verschiedene bäume da wachsen – unglaublich. habe erst jetzt darauf geachtet, wo mir die blätter zu füssen liegen.
















