alles verbrannt durchfuhr es mich. im nachhinein fand ich heraus, dass ackerbohnen schwarz sind in ihrer vollen reife.
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Im August/September, wenn der Großteil der Hülsen dunkelbraun bis schwarz gefärbt ist und die Bohnen rascheln, sind Ackerbohnen zur Ernte reif.

auf der fahrt in den urwald sprangkroch ich aus dem auto, um von der nähe anzuschauen, was da los war. ein paar schoten nahm ich als beweis mit.

ich kannte sie als saubohnen noch aus der kindheit, aber nur in blühendem zustand und als dicke bohnensuppe oder -gemüse. ackerbohne also neu betrachtet. immer alles neu…
grün und frisch die luzerne wie als schutzstreifen vor den ackerbohnen. ob sie wohl als bienenstreifen herhält. aber sie ist ja ebenso ein vorzügliches grünfutter. auch beweis aus der kindheit. wir waren im krieg auf einen großen bauernhof evakuiert. evakuiert sagte man – von flüchtlingen sprach man da noch nicht.
ich freue mich, nun in meinem alter noch diese erfahrung zu machen und dass es kein verbranntes feld ist.










wir – kl. g. und ich stehen in der clara-immerwahr-straße und reden eine weile. als wir uns verabschieden fragt kl. mich, kann ich dir dein gepäck zum auto tragen. er meint den grünen sack auf der anderen straßenseite, der am baum lehnt.


er hat was besonderes, dieser bocksbart. nicht so aufdringlich wie der löwenzahn und die große pusteblume ein geschenk und hingucker. den samen muß ich noch genauer unter meine lupe nehmen.
dann dieser AMPFER. über 130 arten gibt es. dieser nimmt sich reichlich platz und strahlt mich an mit seiner superkrone. die farbe nicht zu übersehen und einmalig schön. ob es der gemüseampfer ist, weiß ich nicht. so gut kenne ich mich nicht aus in der pflanzenwelt, die sich so mannigfach entfaltet und geduld und ausdauer zeigt.
diese wilden wicken haben fast ausgeblüht. und samen haben sie wie wild. wenn sie reif sind, die samen, werde ich mir welche holen und ein tütchen in die schweiz schicken zu einer guten gartenfreundin – verschleppung von saatgut…
disteln locken hummeln an – etwas unscharf aber wahr. huflattich – seine blühzeit ist vorbei. und der löwenzahn krönt sich selbst und mit starkroter markierung. fast ohne zu blühen blüht er…


von fragilität kann ich bei der elfenbeindistel nichts bemerken. sie schwingt und schwebt nicht, steht fest an ihrem platz, fast wie ein zinnsoldat. und nicht einmal im regen duckt sie sich, hält alles aus. auch einen eigenen sonnenschutz scheint sie in sich zu bergen. nur zwischen all den anderen blühenden ist sie auszuhalten.
die verschiedenen arten schaue ich nach. doch bei den lilien finde ich nur LILIEN und dass es viele sorten gibt. benannt finde ich sie nicht. dabei hätte diese prächtige es doch verdient. na wenigstens fällt sie mir besonders ins auge.
die skarbiose gibt es auch in verschiedenen farben und größen. auffällig ist, dass eine bestimmte bienensorte sie besonders zu lieben scheint.
noch verwirrender ist die anzahl der arten von nachtkerzen – so dass ich sie oft nicht als solche erkenne. nur die anzahl der bienen – hier vermute ich eine wildbienenart – übersteigt die anzahl bei weitem.




klette schmückt sogar in ihrem jetzigen zustand…

vielleicht wird es ein nußbaum – oder so..


