D A D A . . .

ROSADADA

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ist aktuell dadada braucht einen anstoss dada kriege gibt es mehr denn je dadadada  dummheit ist gewachsen bei allem vorgegebenen wissen dadideldummda …. später mehr

KUNSTHAUS ZÜRICH

Dadaglobe Reconstructed

5. Februar – 1. Mai 2016

dadaglobe_ernst_chinese_268«Dadaglobe» versammelt die über zweihundert Kunstwerke und Texte, welche Tristan Tzara 1921 von Künstlern aus ganz Europa zugeschickt worden sind. Dieses epochale, aber bisher nie publizierte Buchprojekt findet im 100. Jubiläumsjahr von Dada endlich seine Verwirklichung: Indem die weltweit verstreuten Beiträge in langjähriger Recherchearbeit wieder zusammengetragen worden sind, bildet diese Ausstellung einen Meilenstein der jüngsten Dada-Forschung. Konkret umfasst die Präsentation Selbstporträts, Fotomontagen und Collagen, Zeichnungen, Buchseitenentwürfe, Gedichte und Essays, daneben Manuskripte, Drucksachen und Aufschluss gebende historische Dokumente. «Dadaglobe» stellt eine beeindruckende Rundumschau über die künstlerische Vielfalt, die gesellschaftspolitische Relevanz und die kunsthistorische Schlagkraft von Dada dar. Mit Beiträgen von Hans Arp, André Breton, Max Ernst, Hannah Höch, Sophie Taeuber-Arp und rund 30 weiteren Künstlerinnen und Künstlern.
Die Ausstellung wird ab Juni 2016 im Museum of Modern Art in New York gezeigt.

Unterstützt durch die
Ernst Göhner Stiftung
und die Art Mentor Foundation Lucerne.

I M A G E S . . .

FRIDERICIANUM kassel

ausstellungseröffnung   30.01.16, 17:00 – 21:00

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Images
Cory Arcangel, Trisha Donnelly, Wade Guyton, PIERRE HUYGHE, Mark Leckey, Michel Majerus, Philippe Parreno, Seth Price, Sturtevant
31.01.16 – 01.05.16

auch hier tritt PIERRE HUYGHE parallel zu seiner ausstellung im sprengelmuseum hannover in erscheinung. die neuen technologien reizen ihn, sich auf  das permanente wechselspiel zwischen realität und dem imaginären einzulassen…

„Als originärer Raum der Kunst erweitert sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts mittels neuer Technologien der imaginäre Raum. Im permanenten Wechselspiel durchdringt und formt das Imaginäre die Realität. Mehr und mehr gewinnt das imaginäre Potenzial des Bildes an Bedeutung.
Der Begriff des image bezeichnet diesen Prozess. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten untersuchen das Bild im Moment seiner grundsätzlichen Neubestimmung. Durch die Veränderungen in Genese, Distribution, Funktion und Auftrag des Bildes wird das Bild selbst Ausgangspunkt wie Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung.
Der permanenten Transformation und freien Zirkulation der Bilder setzen die Künstler der Ausstellung ein konzentriertes Innehalten entgegen. Jenseits von Fragen nach Materialität werden vorhandene Bilder neu formatiert. Mittels rhythmischer Verzögerung werden die Bilder auf ihr imaginäres Potenzial und ihre Rückkopplung an das Reale untersucht. Die Bilder selbst sind austauschbar und ortlos, sie sind allein Medium der Reflexion.“

Kuratiert von Susanne Pfeffer

siehe auch:  gert hausmann bei facebook IMAGES

ORPHAN PATTERNS …

PIERRE HUYGHE
ausstellung im sprengel-museum hannover

30. januar 2016 bis 04. april 2016

staub aufwirbeln
und zwar den richtigen. dafür hat pierre huyghe ein händchen – und inhalte verschleppen zu neuem hin.

huyghe106_v-vierspaltigim erweiterungsbau des sprengel-museum in hannover, lässt er dann die teilchen nieder. die zuschauer/innen werden hindurchgeschleust und verschleppen noch einmal, auf ihre weise, den bunten staub in den raum mit dem schwarzen teppichboden – weiter bis zu den stubenfliegen.

1984353_1_articledetailpremium_56aa50602bf61pierre huyghes arbeiten mit verschiedensten materialien siedeln zwischen kunst – natur, menschen – tieren, in vergangenheit, gegenwart und zukunft. er vermischt fiktion mit realistischen welten und man kann zwischen begehbarem grund wandeln oder in unsicheren fantastischen höhen schweben, zu denen man nicht einmal abheben muss, sondern auf eigenen beinen mit einer maske verführt wird.
jv16_001_huyghe_amberauch der bernstein mit dem eingeschlossenen fliegenpaar verführt – verführt zum staunen und nachdenken. bernstein ist wohl hier der, der den glanz schafft und an zweiter stelle das fliegenpaar herzeigt.

ausführlicheres auf:

http://www.swr.de/swr2/kultur-info/ausstellung-pierre-huyghe-im-sprengel-museum-hannover/-/id=9597116/did=16872246/nid=9597116/1t0ztzv/index.html

heute erhält piere huyghe den KURT-SCHWITTERS-PREIS der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

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ETEL ADNAN IN ZÜRICH…

http://www.swr.de/kunscht/etel-adnan-portraet/-/id=12539036/did=16204246/nid=12539036/y75r5v/index.htmlSY

an eine freundin

Etel Adnan.jp

ETEL ADNAN

eine meiner lieblingskünstlerinnen
(ich mag die alten)

mehr noch als ihre bilder
mit der man sie jetzt hervorholt
(lassen sich besser herzeigen und verkaufen)
liebe ich ihre texte

ihre bücher habe ich nach der d13
wo ich sie kennen lernte
verschlungen

sie ist eine grosse filosofin
und nicht im üblichen sinne
nicht nachgeplappert und übern kopf
bei ihr geht alles übers herz
anfassen – begreifen
sehen – verstehen

sich einlassen – einmischen

dass sie über 30 jahre lang ihren berg TAMALPAIS gemalt hat
wieder und immer wieder
sagt einiges aus

und ich wunderte mich gar nicht mehr
weshalb ich immerzu an meinem kompostloch festhielt
festhalte
weisheiten liegen nicht wie schnee vor der tür
man muss sie erkennen
und das geht nicht einfachsooooo

schau dir die etel mal an
aber erst nach dem lesen ihrer bücher
wirst du begreifen
warum ich sie so mag

liebe grüsse
rosadora

ausstellung
Etel Adnan – La joie de vivre
Museum Haus Konstruktiv zürich
29. Oktober 2015 bis 31. Januar 2016

sie hat eine homepage
das sind auch ihre werke verzeichnet

DAS LIED VOM HONIG…

DIE BIENEN IM BOTANISCHEN GARTEN IN KASSEL…
DUTLI RALPH_400_DAS LIED VOM HONIG_IMG_20151002_0001_bearbeitet-2immer muss ich es erwähnen – das buch von ralph dutli – DAS LIED VOM HONIG – eine kulturgeschichte der biene.
darin heisst es u. a.: die symbolkraft der honigbiene ist eine menschheitskonstante. das kleinste aller nutztiere schenkt dem menschen nicht nur sein bestäubendes mitwirken bei der entstehung von früchten und gemüsen, sondern auch nahrung, süßstoffe und kerzenlicht in honig und wachs, wirksame heilmittel in vielfältiger form, reiche symbole und tiefgründige gedanken. die biene gab anlass zu religiösen riten, aberglauben und wundergeschichten. sie stand für gemeinschaftssinn, selbstaufopferung, zukunftsvorsorge, durchdachte ordnung, reinheit, fleiss und fülle. aber auch: für magie und prophetie, seele und inspiration. ralph dutli erzählt davon mit kenntnisreicher gewitztheit und poesie…
BOT. GARTEN_SVEN_BIENEN_01.10ich traf sven den bienenzüchter ganz unerwartet. dass wir uns so ins bienenthema verstrickten hing auch damit zusammen dass er sich für dutli und sein werk interessierte. wir unterhielten uns lange und angeregt. unser interesse am erhalt der bienenvölker war ungeteilt – obwohl sven die bienen züchtet und ich den honig nur esse. er war dabei sie zu füttern – zwei drittel honig – ein drittel zucker – oder umgekehrt… die bienen tragen emsig die letzte ernte ein – tragen dicke gelbe höschen – um dann irgendwann nicht mehr zu ihrem stock zurück zu kommen.

BIENEN AUF NASE_SVEN_P1360682bienen sind für unser überleben wichtiger als wir für das überleben der bienen – so viel ist klar. mir widerstrebt das ständige rasenmähen und die überlegung wovon die bienen denn leben sollen wenn wir ihnen die nahrungsquellen rauben. jede woche ein mal wird hier gemäht. firmen kommen – überfallartig – mir blutet das herz.
früher mähte man 2 mal im jahr – ende mai und im oktober. nun greift der ordnungswahn um sich und niemand bedenkt dass ordnung auch untergang bedeuten kann.
das buch von dutli als pflichtlektüre in den schulen. es liest sich spannend und erweitert die sicht auf das von mir so bewunderte bienenvolk.

I AM ART…

EINE AUSSTELLUNG von MARLON MIDDEKE
"I AM ART" _MARLON_Forest thoughts ©Muhamed Osmancevic_bearbeitet-1
5. september 2015
galerie ulrike petschelt
ab 17 uhr

liebe kunstbegeisterte

nach meinem mehrjährigen engagement für einen weltweit agierenden künstler
melde ich mich mit einer eigenen ausstellung zurück.

seid gespannt auf die galerie ulrike petschelt, verwandelt in einen raum der erinnerungen, gefüllt mit fundstücken und werken, die wie kapitel von meinem weg erzählen.

ich freue mich, euch ab 17 uhr zu einem glas sekt in der galerie begrüssen zu dürfen.

marlon middeke

Galerie Ulrike Petschelt
Ausstellungsraum:
Frankfurter Straße 62
(D) 34121 Kassel

 

EIN MUSEUMSTAG…

NEUE GALERIE KASSEL
besuch aus hannover

bei einem kaffee entscheiden wir uns für die NEUE GALERIE. 7000 eichen josef beuys.
vom parkhaus aus laufen wir die schöne aussicht entlang unter einer baumallee, rätselnd, welche art – hainbuchen – man so zuckerhutartig zuschneiden kann. es ist gut warm und windig – eine wunderbare mischung – wie extra bestellt.
NEUE GALERIE_BEUYSAUSSTELLUNG_26.082_bearbeitet-1die beuys ausstellung enttäuscht mich leise. den schlittenteil kenne ich schon – der ist immer da. die erklärung und die fotos zu den bäumen finde ich etwas mager. immerhin ergeben 7 tausend bäume fast einen wald, stellt sich hier aber so überhaupt nicht dar.
baumfotos, ergreifend schöne, ein baum – selbst zu pierre huyghes ,untilled‘ zur documenta 13 zurrte man einen beuys-baum aufs kompostgelände.

NEUE GALERIE_BEMERKUNGEN ZU BEUYS_26.081_bearbeitet-1die kämpfer für die bäume sind jetzt zu faul das laub wegzufegen…   diese bemerkung nach so langer zeit und guter erfahrung gibt zu bedenken…

der weitere lauf durch die neue galerie gestaltete sich als reiner freudenlauf. sylvia kennt die maler – die bilder – und ist hellauf begeistert, wen sie hier alles antrifft.
NEUE GALERIE_HOECH UND WINTER_26.087HANNAH HÖCH – zum beispiel – die schattenwerfenden gläser mit der roten blume
,ich möchte die festen grenzen verwischen…‘ hannah höch, dada…

ein ganzer raum ausschliesslich mit ERNST WILHELM NAY. sylvia entlockt es nur ein aaaahhhhh…
ich liebe eher FRITZ WINTER mit den weiten horizontalen – fast grenzenlos.
NEUE GALERIE_WOLKE_26.086bei der glücklichen wolke von GERHARD HOEHME flippt sylvia fast aus. auf so einen titel muss man erst kommen. objektkunst könnte ich fast sagen – aus holz, polyester, spachtelmasse, leinwandresten, mull, zeitungspapier, draht, acryl, lack. ich versuche die materialien herauszuspüren… der zauber geht vom titel aus.

NEUE GALERIE_SYLVIA VOR KNALLROT_P1340936das kanallepinkene mag ich so überhaupt nicht. es blendet mich, es prahlt, ist aufdringlich wie sonst keines ringsum. sylvia ist erstaunt, es hier zu finden – oder gefällt es ihr gar…

MARIO MERZ_NEUE GALERIE_P1340918MARIO MERZ – arte povera künstler – sein im september 2013 wieder aufgebautes kunstwerk, ISOLA, das auf der d 7 1982 zu sehen war, inspiriert mich durch seine präsenz immer aufs neue.

ein nagelobjekt von GÜNTHER UECKER – wie falsch am platz – und mich doch in seinen bann ziehend.
NEUE GALERIE MIT_MARMORFRAUEN_26.084den grössten spass haben wir mit den marmornen frauen, welche die LÄNDER DER KUNST darstellen, und ganz unerwartet. sylvia benennt die einzelnen details, wie flippflopps, und löckchen und vor allem die ,so niedlich dargestellten‘ romulus und remus, wie sie diese noch nie sah, zu denen uns lachenhervorrufende bemerkungen einfallen. das erlebt man nicht, wenn man allein daherschaut.

am meisten beeindruckt mich die architektonische raffinesse mit der das museum ausgestattet ist. fenster in langen gängen und schattenerzeugendes licht – einfach umwerfend – immerwieder….

KUNST IST SCHÖN…

…macht aber viel arbeit. karl valentin

„jung und alt“ – ein kunstprojekt                                       bilder zum vergrössern anklicken
KUNST IST SCHÖN_I_OFFENER KANAL_30.04
gäste der Tagespflege am Gesundbrunnen und kinder aus dem
Kindergarten „Hohes Feld“ stellen zur zeit im foyer des offenen kanals in kassel
ihre kunstwerke aus. sie sind im miteinander der kinder und der alten entstanden. gegenseitiges inspirieren und ermutigen gehörte wohl dazu.

KUNST IST SCHÖN_II_OFFENER KANAL_30.041
schöne bunte werke sind entstanden. die tonköpfe sind etwas besonderes, gehören dazu doch fantasie, vorstellungskraft und fingefertigkeit.
ich war aus einem anderen grund hier, doch ich konnte nicht widerstehn und musste schaun und fotografieren. diese bunten heiteren bilder erhellten die räume und stimmten mich auch froh.