
der worttraum
vorsorglich
in watte gepackt
wie porzellan
das entzückende
nun nicht mehr
gebrauchte

der worttraum
vorsorglich
in watte gepackt
wie porzellan
das entzückende
nun nicht mehr
gebrauchte

Viele kennen mein Lachen,
aber keiner weiss, was ich fühle….
Viele hören was ich sage,
doch keiner weiss, was ich denke…
Viele sehen was ich schreibe, doch keiner weiss,
was sich dahinter verbirgt….
Viele sagen sie kennen mich,
dabei wissen sie nur wie ich aussehe……..!!!!!!!
…..
(Quelle unbekannt)
gefunden in dorosgedankenduene

das licht verändert die dinge, die wir sehen.
mal ist eine hexe da, mal ist keine hexe da,
manchmal sind viele hexen da, aber das ist selten.
die knorrigen alten äste sind nicht nur äste.
so manche gestalt verbirgt sich in ihnen.
es gilt sie zu finden, noch schwerer, sie zu benennen
und viel, viel schwerer noch, die geschichten dazu
zu hören.
heute war der urwald sehr belebt – in jeder weise…





eine andere welt ist nicht nur möglich.
an stillen tagen
können wir sie bereits atmen hören.
aus: der gott der kleinen dinge
arundhati roy

Ein Grashalm sagte zu einem Blatt vom Herbst:
„Du machst solchen Lärm, wenn Du fällst!
Du störst meine Winterträume.“
Das Blatt antwortete ungehalten:
„Du bist von niedriger Herkunft und
hast dich nie über deine Niedrigkeit erhoben,
griesgrämiges, stummes Ding.
Du lebst nicht in den höheren Sphären
und hast von Musik keine Ahnung.“
Dann legte sich das Blatt auf die Erde und schlief ein.
Als der Frühling kam, erwachte es wieder –
und war ein Grashalm.
Als es Herbst wurde, die Zeit für den Winterschlaf nahte
und in den Lüften die Blätter fielen, murmelte es:
„O diese Blätter im Herbst!
Sie machen so einen Lärm!
Sie stören meine Winterträume.“
Kahlil Gibran (1883-1931)

die farben noch einmal mischen, sie schwingen,
in diese und jene richtung,
mich einlassen – ganz.
in der herbstspirale tanzen,
mich hineinfallen lassen in die energiespenderin.
fantasien sammeln für den winter – wie frederik.
nich klagen, dass die schönheit vorbei,
sondern danken
und hoffen und neugierig sein auf das, was kommt –
bestimmt…

am baumalphabet
das leben lernen
den fragen
eine richtung geben
die antworten finden
mal mehr mal weniger
AUCH DAS WASSER FÄLLT VOM HIMMEL…

blätter schwingen
farben klingen
singen das lied vom herbst
das mir gefällt


