ZUM 125. GEBURTSTAG
virginia woolf
25. 01. 1882 – 28. 03. 1941
„es ist immer so, dass ich über die seele schreiben will,
und dann kommt mir das leben dazwischen.“
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ZUM 125. GEBURTSTAG
virginia woolf
25. 01. 1882 – 28. 03. 1941
„es ist immer so, dass ich über die seele schreiben will,
und dann kommt mir das leben dazwischen.“
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wo ist die schönheit,
wo ist die liebe?
ist eins im andern,
ist keines wahr?
wie eine mänade Continue reading

December 27, 2005
an Helena,
im richtigen moment die richtigen worte zu finden ist fast einfacher, als die richtigen worte im falschen moment schweigen zu lassen.
zum einen hast du sie nicht, die worte, und kannst sie auch nicht sagen. Continue reading
ich bin nicht ich.
ich bin jene,
die an meiner seite geht,
ohne dass ich sie erblicke,
die ich oft besuche,
und die ich oft vergesse.
jene, die ruhig schweigt, wenn ich spreche,
die sanftmütig verzeiht, wenn ich hasse,
die umherschweift, wo ich nicht bin,
die aufrecht bleiben wird, wenn ich sterbe.
juan ramon jimenez
veränderte form

foto: helena sarantidis
‚wer, wenn ich schriebe, hörte mich in der engel unordnung?’
elfriede jelinek
das unaushaltbare – nicht zu schreiben.
das schmerzliche bedauern – etwas geschrieben zu haben.
den worten auf die spur geholfen, die sich selbständig machen.
selbständig machen in einer weise, die ich nicht vorausahnen konnte.
sie werden mir enteignet.
die eigenen worte nicht mehr meine, weil eine andere sie jetzt schreibt oder spricht oder stottert oder herumfaselt damit. Continue reading

die spirale des jahres erfährt ihre engste enge, ihre tiefste tiefe und verdichtet in den nächsten 12 nächten, den rauhnächten, ihre verwandlung in den gegenschwung in ein neues, ein weiteres jahr. in der dunkelheit dieser besonderen zeit bereitet sich das licht vor. nie waren die ängste der menschen ausgeprägter, die hoffnung, dass eine wendung erfolge, grösser, als in den tagen der wintersonnenwende. Continue reading
der fotografische blick als weg in die seelenlandschaft tod und sterben.
bilder, die in die ewigkeit reichen
gefunden auf jüdischen friedhöfen – hier kassel
die bilder finden – sie tief in mir versenken…

knochentrockenes holz. mir vor die füsse. chaos im revier. grabplattenverschändelung. zuerst denke ich das. ich steige – steige über die gräber – über holz. herbstholz – herbstfriede – herbstgewölk. finde mich ab. schaue betroffen erst. sehe mehr dann. sehe ordnung im chaos. mir fremd. schnell doch vertraut. neue bilder, neue ausblicke, neue befindlichkeiten. kastanienbäume. braun zusammengerollt die blätter. eichen auch. ein eichenblatt – gelb – auf grünem moos – moosmoos. Continue reading

bevor dort ein schloss stand, war dort ein gut. ursprünglich war das gut im besitz des klosters helmarshausen und wurde dann 1643 von der hessischen landgräfin amalie elisabeth gekauft. wie sie es nutzte, ist mir nicht bekannt. sicher ist, dass sie ein gespür für
die gute lage mit wundervoller energie hatte.
erwähnenswert ist es, weil auch schloss wilhelmshöhe, ehemals kloster weissenstein, von mainzer augustiner mönchen und ab 1193 als reines frauenkloster geführt wurde. Continue reading
ERIKA MARIA WIEGAND,
bildhauerin und schöpferin zahlreicher märchenfiguren nach erzählungen der gebrüder grimm, zum
85. GEBURTSTAG
am 5. dezember
‚VIEL GLÜCK UND VIEL SEGEN…’ und noch weitere jahre voller schaffenskraft. Continue reading