DAS ENDE DES RURU-HAUSES – documenta-graffiti … …überstrichen in einer nachtundnebelaktion

so wars farbiger und auch heiterer….

nun so…
es geht hier nicht um das überstreichen an sich sondern einzig und allein um das wie – um die art und weise wieder einmal die menschen der stadt zu übergehen wie das schon mal der fall war und noch einmal und noch einmal – wie die holzbrücke auf dem königsblatz und alles bei nacht und nebel – NACHTUNDNEBELaktion vor 125 jahren
ganz richtig sagt DUSTIN SCHENK dass „die gesamte treppenstrasse unter ensembleschutz steht – aber wie weit geht „ensembleschutz“ und wen oder was schütz er und hat das heute noch nennenswerte bedeutung
„Da war draußen noch dieses Bild, aber drin gab es schon lange keine Kultur mehr. Viel wichtiger ist, was drin passiert. Wir machen gerne den Weg frei für ein ganzheitliches Konzept, das mit dem neuen Kulturort geplant ist. Die Stadt ist in einem permanenten Wandel. Die Kultur hat ganz andere Probleme, als dieses eine Bild“, so Schenk.
ja erst dauert es und dauert es und dann ruckzuck und über nacht – armes kassel
ein vergessen an die d15 wird dieser akt bei den menschen wohl nicht bewirken auch wenn politische gremien sich das so wünschen – dert farbtupfer war nicht nur am ruru-haus sondern auch im herzen der menschen und hat die stadt irgendwie aufatmen und aufleuchten lassen
KUNST KUNST SEIN LASSEN – frei von allen negativen deutungen und erklärungen – das sollte allein den künstlerinnen und künstlern überlassen werden – und ob ein kunstwerk – und ein solches war für mich das bunte ruruhaus – eben street art – bleiben oder weichen muss – sollten in erster linie die bürgerinnen und bürger der stadt diskutieren und nicht etwa gremien entscheiden … und – keiner wills anschliessend verantworten!?!?!!!!
amen…