alle wege…

auch der weg in einem kreis ist gerade, wenn der kreis gross genug ist.
nichts ist so entmutigend, wie ein gerader weg. du denkst, du hast das ziel vor dir, und siehst doch nur den horizont. bei einem geraden weg verlierst du schneller die geduld, deinem ziel näher zu kommen – näher, aber nie nah genug. es ist sehr ermüdend, einen geraden weg zu gehen. Continue reading

über mich…

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es gibt viel zu sagen über mich, aber ich behalte es lieber für mich.
es würde dich nicht interessieren – so im einzelnen.
nur so viel:
es schreibt aus mir heraus, manchmal muss ich es auch zwingen…
es malt aus mir heraus – oder eben nicht – wie jetzt schon ein jahr nicht…
es fotografiert – nein ich muss es selber machen. die lust ist eigentlich immer da,
auch wenn ich nicht täglich davon gebrauch mache.

dem schreiben möchte ich eine neue dimension geben,
die des hervortretens, des weiter- und ableitens – vielleicht veröffentlichen.
du kannst mit mir gemeinsam reflektieren… ich würde mich darüber freuen.

rosadora
die mit den vielen namen…

schöne tage…

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Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.’ goethe

heute morgen wars, als zum xtenmal pünktlich um 8 uhr 40 die sonne aufging und der himmel sich anschickte, sein strahleblau zu entfalten. helena sagte, man bekommt dann so einen druck, hinausgehen zu müssen. ihr wird der druck genommen, sie muss arbeiten gehen. ich dagegen sitze hier an meinem pc mit diesem ‚druck’ auf meinen schultern und kater ist auch unruhig, als wolle er sagen, nun mach mir aber die tür auf. dabei ist er ein stubenkater. ich leiste ihm gesellschaft. Continue reading

bilder…

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den bildern das ‚laufen‘ lernen, das ist gar nicht so einfach. schon gar nicht auf diesen seiten, auf denen sie nicht nur ‚laufen‘, sondern auch ‚tanzen‘ sollen… bildtanz – bildertanz auch – die erwartete leichtigkeit ist nur schwer zu erreichen. dazu sollen sie ja auch noch um die worte herum tanzen. und wie das so ist bei einem tanz, passen die partner/innen nicht zusammen, klappts mit dem tanzen nicht. in diesem fall müssten die bilder bei den worten eindruck machen – sie müssten gefallen aneinander finden. das publikum bleibt auch nicht draussen. das will beifall klatschen – am liebsten. aber auch buuuuh-rufe könnten sich erheben, wenn nichts zusammenpasst. das will ich nach möglichkeit verhindern. ich bin sicher, es wird ‚passen‘. im andernfalle wird der partnertölpel ausgetauscht.

es ist sonntag, noch fast vollmond, die zeichen stehen gut, dass wohlgesonnene energien fliessen können. das geschwisterpaar sonne und mondin ist informiert und guten willens – und ich auch.

die claudia wirds richten. wir schieben hin und her – nein kein ’schieber‘, aber ‚ruhige sohle ‚ auch nicht. so dazwischen.

freitag, der 13te…

‚vollmond und freitag der 13te‘
da hat jemand das unglück zwingen wollen. freitag der 13te genügt also nicht. die schwarzseherei und das lauern auf unglück – weshalb reizt das die menschen so? schliesslich ist erst morgen, am 14. januar vollmond, um genau zu sein, um 10 uhr 48.

die 13 ist heute in unserem kulturkreis mit negativen beispielen belegt.
darauf hat das christentum einen entscheidenden einfluss. die 12 jünger, und mir kommt manchmal jesus nicht vor wie dornröschen, sondern wie der dreizehnte, wie die böse fee. da muss ich noch ein bisschen drumherum denken…
die zwölf als ‚heiligen zahl‘, das fundament der menschen, fast. was darüber hinaus geht, überspringt das Vollständige, die dem Menschen gegebene Grenze, die das christentum verbietet zu überschreiten – auch heute noch.

die 13 ist die ursprünglich ‚heilige zahl‘, die zahl der göttin. 13 mondmonate hat das jahr und nicht 12!
die frauen unterliegen diesem mass. früher menstruierten die frauen bei vollmond, mondin, selene. es gab eine enge verbundenheit mit der göttin, der mutter erde. heute sehen sie fast den mond nicht mehr in den städten.
die 13 ist eine kraftzahl. sie enthält alle möglichkeiten. die göttin ist und bleibt ursprung des lebens. ein gott kann niemals leben gebären – leben nehmen sehr wohl.