MASCHA KALEKO – ICH FREUE MICH…

SOZUSAGEN GRUNDLOS VERGNÜGT

danke LEAH WEIGAND                                                                                                   (poetry slammerin in 3 nach 9 und vieles mehr -z. zt. medezinstudentin) dass du mir das gedicht von mascha kaleko in erinnerung gerufen hast – es war 2009 gegenstand meiner aufmerksamkeit und hat nichts an wirkkraft verloren – danke
rosadoraIch freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen,
Und dass es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen blühen.
– Dass Amseln flöten und dass Immen summen,
Dass Mücken stechen und dass Brummer brimmen.
Dass rote Luftballons ins Blaue steigen,
dass Spatzen schwatzen. Und dass Fische schweigen.

Ich freu mich, dass der Mond am Himmel steht.
Und dass die Sonne täglich neu aufgeht.
Dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter,
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter.
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht verstehn!
Ich freue mich. Dass ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, dass ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
– Weil er sich selber liebt – den Nächsten lieben.
Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Dass alles so erstaunlich bleibt, und neu!
Ich freue mich, dass ich … Dass ich mich freu.

Aus „In meinen Träumen läutet es Sturm“
von Mascha Kaléko

MAI JAM – HALL OF FAME II …

2. M A I  und 17 tage später…

rechts der fulda unter der brücke über die man nach bergshausen gelangt

die bilder die ich an der mai jam nicht mehr fangen konnte nun heute zur vollständigkeit der 30 künstler die von ünerallher kamen um die farblich wohl vorbereiteten pfeilerwände neu zu gestalten

vielleicht gab es eine vorgabe – einen themenvorschlag – dass alle graffiti mir so wenig spontan und sorgfältig erstellt  erschienen – auch farblich fehlte mir die vielfalt und das wilde dem graffitis so anhaftenden – das es so reizvoll und überraschend sein lässt – und dennoch konnten sie mich irgendwie fesseln und überraschen

 

M A I J A M 2026 …

HALL OF FAME – KOMPLETT…

die MAI JAM vereint GRAFFITI – HIP HOP und KREATIVEN AUSTAUSCH in einem offenen format.

die MAI-JAM-BILDER sind nun fertig – 30 künstler haben sich eingefunden und sind DRAN geblieben. urbane Kunst direkt erlebbar zu machen ist eine kunst….

die idee der konkurrenz kommt mir in den sinn und die des gegenseitig übertrumpfens. die farbmächtigkeit und die wildheit fehlen mir.

die weiterentwicklung dieser A R T ist nicht zu übersehen. in rasanter unübersehbarer weise erobert sie die welt. sie ist selten nur schön und macht die rasante entwicklung der politik und damit unseres lebens sichtbar.

M A I J A M – H A L L O F F A M E . . .

G I E S E N A L L E E . . .

Sie war einer der drei Veranstaltungsorte des Urban-Culture-Festivals Mai-Jam…

dustin schenk – mitte – künstler  der die Mai-Jam zusammen mit stefan gebhardt – beide vom Verein Kolor-Cubes – veranstaltet

die MAI JAM lief leise an – auch die hier gezeigten bilder sind irgendwie noch leise weil noch nicht fertig  – der rummel von 2015 blieb aus – die war 2015 und dazwischen von der stadt unterbunden

da sich die ganze szene anderswo weiterentwickelt hat findet die MAI JAM ebenso an anderen orten statt

meine fotoaufzeichnungen gehen seit 2011 und dustin interessierte sich – weil dokumentarisch interessant – der kontakt ist gesichert …

da ich nicht bis zum schluss bleiben konnte – werde ich die fertigen graffiti im kommenden foto-mässig festhalten und weiter berichten…

 

H I M M E L UND E R D E …

https://www.rosadora.de/blog/wp-content/uploads/2017/03/WELLENSPIEGELUNG-AUE_P1610661.jpg

DIE MUTIGEN…
Veröffentlicht am 10.03.2017 von Rosadora
SÁNDOR MÁRAI – in HIMMEL UND ERDE…
schätzen kann ich nur noch die, die den mut haben, auch nutzlos zu fühlen. jene, die das wagnis eingehen, nutzlos zu denken. alle sind wir schon so zielstrebig… so tauglich. ich schätze diejenigen, die sich trauen, wörter zu denken wie “ich”. oder: “ich liebe dich, schöne kalte langeweile”, schätze aber keinen mehr, von dem ich annehmen muß, dass ihm auch noch etwas einfallen könnte, wenn er tagsüber so beginnt: “bezüglich der bestehenden möglichkeiten…”

wenn sich grundlegendes, was ich einmal gedacht und gefühlt habe, verändern würde, wären es keine wahrheiten mehr…

INSEL SIEBENBERGEN . . .

I M   A P R I L

farblich wunderbar abgestimmt und eingestimmt – den jahreszeiten immerwieder angepasst – haben einen überraschungseffekt – sie sind jedesmal anders
allein das ist schon ein grund immer mal wieder auf der insel zu schauen

das gelb der tulpen – kaiserkrone und stiefmütterchen sind der reinste frühlingshingucker

auf diesem beet gehts etwas gemischter zu – massliebchen – vergissmeinnicht – stiefmütterchen – tulpen und hyazinthen in verschiedenen farben

etwas verwegen die blüten der magnolie die sich hervor gewagt haben

Dder BLAUGLOCKENBAUM zeigt noch seine fruchthüllen vom vergangenen jahr
ob er dann in diesem jahr wieder blühen wird weiss ich nicht – ich warte sehnlichst

J A N E G O O D A L L – 03. APRIL 2026…

G E B U R T S T A G …

zum 92sten GEBURTSTAG rufen die GOODALL INSTITUTE den

ersten JANE GOODALL DAY AUS

das vermächtnis der gründerin:

„Die wissenschaftliche Feldforschung über die Schimpansen, deren Anfänge sie nicht nur mit ihrem Verstand, sondern auch mit einem warmen Herzen für die Tiere massgeblich prägte. Sie führte auch zur Einsicht, dass wir Menschen ein Teil des Tierreichs sind, und nicht getrennt von ihm….“

JANE GOODALL INSTITUT SCHWEIZ

rosadora

GRAFFITI ENTLANG DER A H N E ….

G R A F F I T I – die überwältigende kunstart…

“…Dann bitte noch mal eine Kunsteinweisung…”

ColorKubes
cdw-stiftung

graffiti bis street art – kunst oder schmierereien. wieder einmal fange ich die kunstszene entlang der ahne in bildern ein. ich tue es mit begeisterung und bin immer wieder erstaunt ob der vielen einfälle und ideen die die ich sehe – sich mir zeigen. es ist eine sache des wahrnehmens, mit anschaun alleine ist es nicht getan.

w. der mein begleiter ist kann der farbigen wand nichts abgewinnen. er sagt – “das sind für mich nur schmierereien. eine nackte wand ist mir lieber.” meine argumente dass es kunst ist und dass es verschiedene kunstrichtungen gibt überzeugen ihn nicht – noch nicht.
bewegt hat es ihn dann aber doch. zwei drei tage später mailt er mir
“ich komme am mittwoch. dann bitte noch mal eine kunsteinweisung.”
wie mich das freut – wie mich das freut.