WIE AUS DER KLEINEN PRINZESSIN CLARA EIN SCHULKIND WURDE…

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prinzessin clara wohnte in hamburg. sie lebte da seit ihrer geburt. da konnte noch niemand ahnen, dass aus ihr mal eine prinzessin würde. aufgrund ihres eigensinns dachte ihr papa, sie würde eher eine löwenbändigerin. ihrer mama schien das zu gefährlich. sie vermutete eher, dass clara bäuerin werden wollte, weil sie die kleinen kälbchen auf dem sappl-hof so sehr mochte. aber dann entpuppte sich die kleine clara wie ein schmetterling, und mama anja glaubte auch erst, sie wolle das fliegen lernen und eine schmetterlingin werden. Continue reading

DIESSEITS UND JENSEITS…

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FÜR REGULA
das unerwartete zu ertragen…

‚es gibt weder ein diesseits noch ein jenseits, sondern die grosse einheit…‘ RMR

der blkick ist uns verstellt, nicht nur für das jenseits, sondern auch für das diesseits. wir leben in dieser welt und können sie doch nicht wahrnehmen, so wie sie wirklich ist. es existiert für uns die welt nur in unseren begrenzten vorstellungen. wir machen uns ein bild von ihr und gehen davon aus, dass sie so ist, wie wir es annehmen. für das leben im diesseits sehen wir uns in unserer eigenen gestalt, für das jenseits wird uns diese gestalt wieder entzogen. Continue reading

POETISCHES NACHSINNEN

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STECKENGEBLIEBEN
mittwoch, 7. juli 2004 – vergleichend 11. august 2006

im frühnebel der sommer steckengeblieben. das lähmende grau in meinen augen. regen, wie vom fliessband und unaufhörlich stimmungsdrückend. sommerliche temperaturen andauernd unerreicht. das eigene tun kommt nicht in die gänge. an sonnenbäder gar nicht zu denken. den vögeln vergeht das zwitschern schon im flug. die jahreszeit bricht ihr versprechen. wärme strahlt nur die heizung aus – und das im juli. wer das wetter erwähnt, Continue reading

NACHGETRAGENES GLÜCK…

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Che fortuna essere felici
Was für ein Glück glücklich zu sein

«Was ist das Glück? Es gibt nicht ein Glück, es gibt viele. Denn Glück hat verschiedene Qualitäten: das Glück der Sinne, das Glück der Seele, das Glück des Geistes. Ich habe für mich das Glück als einen Zustand von Schwingungen definiert. Je höher meine eigene Schwingung ist, desto höher die Empfindung von Glück. Natürlich gelingt nicht immer die höchstmögliche Schwingung – aber schon sie anzustreben, ihr auf die Spur zu kommen, ist der Weg zum höchstmöglichen Glück. Eine der Voraussetzungen dafür sind positive Emotionen. So wie ich sie empfange und wiedergebe, wenn ich singe, wenn ich spiele, tanze. In höchstmöglichem Bewusstsein. Das klingt vielleicht sehr komplex. Doch wenn es sich einstellt, wirkt es plötzlich einfach und von schöner Leichtigkeit. Glück ist, wenn sich der Lebenskampf zum Lebenstanz wandelt.»

La Lupa

BRIEF VON KURT…

und meine antwort darauf:

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grüss dich rosadora,
ich bin zwar fast jeden tag irgendwo unterwegs und doch gibt es nicht viel zu erzählen, weil selten etwas ungewöhnliches passiert. deshalb bin ich froh, wenn ich ab und zu auf ein buch stosse, das mich anspricht. idealerweise gibt es darin sätze, bei denen ich stutze.

‚DER GLÜCKLICHE’
heisst die novelle. hansjörg schertenleib hat die novelle geschrieben.

‚wir haben ein bild von uns, das auch die anderen von uns haben sollen. wir wollen gefallen, ankommen.“
das ist ein so eine passage, die mir aufgefallen ist, und mit der ich übereinstimme.
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AUS DEM SCHATTEN GESCHÄLT DEIN GESICHT

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aus dem schatten geschält dein gesicht, nicht gemeiselt, nicht geformt – geschält. dabei die vorsicht walten lassen, nicht zu viel heraus zu schälen – keine schicht zu viel, keine zu wenig. dein gesicht sehen, so wie es ist. die schälung kommt einer häutung gleich. die häutung ist ein innerer, selbstgewählter vorgang, während die schälung durch ausseneinwirkung passieren muss – muss, damit du heraus kommst. und du willst doch herauskommen. oder will ich, dass du heraus kommst? gibt es da einen unterschied? im einen fall würdest du dich sehen wollen, im anderen ich. ich möchte dich sehen, dein gesicht möchte ich sehen, damit ich dich erkennen kann, damit ich weiss, welche du bist. Continue reading