
hinein, hindurch und wieder raus…
da waren doch tatsächlich nackte fußspuren
auf dem holz. puuuuhhhh.
ein bad im alten jahr kann nicht schaden.

hinein, hindurch und wieder raus…
da waren doch tatsächlich nackte fußspuren
auf dem holz. puuuuhhhh.
ein bad im alten jahr kann nicht schaden.

… im schneeigen unterwegs sein
… den wind im gesicht
… erst kalt, dann heiss
… die saubere luft atmen
… und ankommen
… zufrieden den tag betrachten
ICH SAGE EUCH:
ES IST FÜR UNS EINE ZEIT ANGEKOMMEN, DIE BRINGT UNS EINE GROSSE…
SAGT DER URWAL QUACK…


und noch rechtzeitig zum weihnachtsfest einen vorschlag
von jungköchin clara, meiner enkelin 8 jahre,
FÜR OMMA ROSA – KREIERT VON CLARA:
TUTTI-BUTTI-SALAT
1 APFEL
2 KLEINE GURKEN
3 MITTLERE TOMATEN
1 AVOCADO
mit balsamico salatdressing
und sylter salatfrische
wenig salz und pfeffer
vermischen

die welt beschützt er in leichtigkeit…
die treue
um sich geschlungen
hält er in händen…
im sommer übersieht man ihn leicht
er steht in einem café-garten
im winter sind die engel näher…

es ist ein baum, sagt mir p. er ist ca. 4 jahre alt.
ich hangele mich an den grobrindigen baumstämmen empor –
bis in den himmel. der himmel oben und ich unten,
und dazwischen viele gedanken und empfindungen.
je länger ich schaue, desto schwindliger wird mir.
schliesslich muss ich mich halten – fest-halten an dem baum,
der aussieht als wären es zwei. zwei in einem…
wie sie sich entblösen, die bäume, im herbst.
wie sie ihr nacktes dasein zeigen, herzeigen auch.
wenn wir das doch auch könnten.

ADVENT BEI BRIGITTEN…
schmücken ist ihre leidenschaft. ich bin ihre bewunderin. ich darf es geniessen.
vorfreude – voradvent, so könnte man es nennen, einen tag vor advent.
hauptsache es leuchtet und glitzert. also, lieber ein paar kerzen mehr.
das ganze weihnachtslicht schon im advent.
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier… brigitten kann das nicht aushalten.
sie schöpft aus dem vollen.
das kerzenlicht ist gemütlich. die ´ ankunft´ vorweggenommen.
mir zuliebe dieses kleine lichtfest. ich fühle mich geehrt. danke.

wie flattervögel
die letzten herbstblätter
wie finger
in den blauhimmel
herbstbotschafter
zwischen hier und dort

wieder ein beweis für die wandelbarkeit des wetters,
die uns fehlt, weshalb wir es behandeln, als wären
die ausbrüche und ausdrücke fataler irrtum.
die moderatorin erzählt den wetterbericht wie eine drohung,
viermal ´leider gottes´in fünf sätzen.
´leider gottes keine besserung in aussicht´, dabei gabs ein
paar regenwolken zu vermelden. und
´leider gottes immer noch viel zu warm´.
also, leider regen, leider viel zu warm, leider sonne –
und was wäre, wenn nur immer die sonne schiene?
nicht auszudenken – und die folgen.
also, heute zeigt sich der himmel in seinem blauesten blau,
und das im november. ein geschenk.
noch immer habe ich die heizung nicht eingeschaltet,
ja, ja weil es zum glück so milde temperaturen hat
einen monat vor weihnachten
und ein glück,
dass die menschen das wetter nicht beeinflussen können.

wie du
möchte ich über alles
gehn wie ein hauch
mir einen flügel wachsen lassen
einen unsichtbaren
engelgleich
möchte ich mir sein
mich herausheben
und davon fliegen
hin und wieder
und doch
mich spüren
in meinen ängsten
meiner freude
mich erinnern als mensch
mich fragen
wer ich bin
im angesicht deines lichtes