DER VOLLE MOND…

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vollmond _ 2. dezember 2009

was ist, das uns am aufgang des mondes so melancholisch stimm,
was ist es, das uns dies immer wieder erfahren lässt?
sag mond, sag an – was hast du uns getan?

Bleicher Irrtum am Tage,
Goldener Berg in der Nacht.
Ewige Antwort und Frage,
Niemals zu Ende gebracht.

Nimmt sich Millionen Sterne
Um sich, als nächtliches Kleid,
Und bedeckt freundlich und gerne
Tägliche Freude und Leid.

paul spinger
abdruck vom autor genehmigt

HOCH, HOCH, HOCH IST DER HIMMEL…

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es ist ein baum, sagt mir p. er ist ca. 4 jahre alt.

ich hangele mich an den grobrindigen baumstämmen empor –
bis in den himmel. der himmel oben und ich unten,
und dazwischen viele gedanken und empfindungen.
je länger ich schaue, desto schwindliger wird mir.
schliesslich muss ich mich halten – fest-halten an dem baum,
der aussieht als wären es zwei. zwei in einem…

wie sie sich entblösen, die bäume, im herbst.
wie sie ihr nacktes dasein zeigen, herzeigen auch.
wenn wir das doch auch könnten.

AUF DEM WEG ZUM ADVENT…

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ADVENT BEI BRIGITTEN…
schmücken ist ihre leidenschaft. ich bin ihre bewunderin. ich darf es geniessen.
vorfreude – voradvent, so könnte man es nennen, einen tag vor advent.
hauptsache es leuchtet und glitzert. also, lieber ein paar kerzen mehr.
das ganze weihnachtslicht schon im advent.
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier… brigitten kann das nicht aushalten.
sie schöpft aus dem vollen.
das kerzenlicht ist gemütlich. die ´ ankunft´ vorweggenommen.
mir zuliebe dieses kleine lichtfest. ich fühle mich geehrt. danke.

A D V E N T . . .

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Es zieht ein Hoffen durch die Welt,
Ein starkes, frohes Hoffen;
Das schließet auf der Armen Zelt
Und macht Paläste offen;
Das kleinste Kind die Ursach kennt:
Es ist Advent!

aus:
Es ist Advent!
Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816-1890)

G O L D E N . . .

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erst ist das gold an den bäumen, nun bedeckt es den boden. eines so schön wie das andere. der waldboden so weich, wie mit einer molligen decke zugedeckt.
die etwas mattere sonne gibt dem ganzen diesen wunderbaren schein, der alles versöhnlich stimmt. mich hineinkuscheln, aber das geht nicht. die feuchte und nässe durchdringt die blätter und bäume.
also stapfe ich mit meinen wanderschuhen hinein in den vergoldeten urwald.

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B L A U E R H I M M E L . . .

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wieder ein beweis für die wandelbarkeit des wetters,
die uns fehlt, weshalb wir es behandeln, als wären
die ausbrüche und ausdrücke fataler irrtum.

die moderatorin erzählt den wetterbericht wie eine drohung,
viermal ´leider gottes´in fünf sätzen.
´leider gottes keine besserung in aussicht´, dabei gabs ein
paar regenwolken zu vermelden. und
´leider gottes immer noch viel zu warm´.
also, leider regen, leider viel zu warm, leider sonne –
und was wäre, wenn nur immer die sonne schiene?
nicht auszudenken – und die folgen.

also, heute zeigt sich der himmel in seinem blauesten blau,
und das im november. ein geschenk.
noch immer habe ich die heizung nicht eingeschaltet,
ja, ja weil es zum glück so milde temperaturen hat
einen monat vor weihnachten

und ein glück,
dass die menschen das wetter nicht beeinflussen können.

K E N N E N. . .

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Viele kennen mein Lachen,
aber keiner weiss, was ich fühle….
Viele hören was ich sage,
doch keiner weiss, was ich denke…
Viele sehen was ich schreibe, doch keiner weiss,
was sich dahinter verbirgt….
Viele sagen sie kennen mich,
dabei wissen sie nur wie ich aussehe……..!!!!!!!
…..
(Quelle unbekannt)
gefunden in dorosgedankenduene