IMMER SUCH ICH EIN BILD…

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bilder sind in unserem kopf. es ist das grösste bildarchiv, das es gibt. alles, was wir bewusst anschaun, und auch das, was wir sehen, sobald wir die augen öffnen ohne es wahrzunehmen, legt sich da hinein.
manchmal bleibt eines gegenwärtig, weil es eine besondere bedeutung gewonnen hat. wir können es nicht vergessen. sobald es die übliche sichtweise irritiert, ob positiv oder negativ, lässt es uns nicht mehr los. Continue reading

wenn die KRANICHE ziehn…

sonntag, 14. oktober 2007 – über den urwald, reinhardswald…

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eigentlich will ich den herbstlichen urwald im reinhardswald fotografieren, diesen uralten bäumen begegnen, diesen morbiden schönheiten. das ist schon glücksgefühl genug. aber zu allem überfliegen am frühen nachmittag kraniche in ihrer erstaunlichen formation den strahlend blauen himmel.
ich bin ganz erregt wie immer, wenn ich dies erlebe. und nur, weil ich weiss, dass sie fortfliegen, um den frühling wiederzuholen, stellt sich abschiedsschmerz nicht ein. es ist ein wiederbegegnen, ihr schreien klingt wie übermässig ausgedrückte freude darüber.

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kraniche gelten als sendboten des himmels, was auch immer das für uns und die einzelnen menschen bedeuten kann.
auch als glücksbringer sind sie unterwegs.

10. OKTOBER – WELTTAG GEGEN DIE TODESSTRAFE

Calmy-Rey bekräftigt Kampf gegen Todesstrafe

Bern. AP/baz. Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat den Kampf gegen die Todesstrafe als eines der obersten Ziele der Menschenrechtspolitik betont. Einige Staaten seien nicht bereit, auf die Todesstrafe zu verzichten, weshalb weitere Überzeugungsarbeit nötig sei, sagte Calmy-Rey zum Internationalen Tag gegen die Todesstrafe vom Mittwoch. Continue reading

ARME RITTER mit Holundermus …

‚arme ritter‘

das ist eine erinnerung an kindertage. wir wohnten auf einem grossen bauernhof, in dem kleinsten nest der welt. evakuiert nannte man das. der bauernhof war gross und die herzen der bauern klein. aber hin und wieder bekamen wir auch mal ein ei. und milch durften wir uns aus den grossen milchkannen, die in einem steinwasserbecken kühlten, schöpfen. dafür musste meine mutter oft eine halbe nacht nähen. Continue reading