GESPRÄCHE UNTERM HERKULES…
die wonnewölkchen verzogen sich, ich begegnete frank und verflocht ihn in ein gespräch von herkules über waldorfschule, kinder, die taten der menschen, steinbruch und kompostloch, und und und in gott und die welt. wir verquatschten uns regelrecht – über eine stundelang. ich hatte mich derweil an einen tuffabgrenzungsstein gelehnt.
mir war das gespräch mit einem interessierten menschen wichtiger als meine fotoabsicht. den umwölkten herkules würde ich ja noch oft ablichten können. frank war erst das zweite mal hier, kann sich erinnern, dass er mit 11 jahren mit seinem vater hier gewesen ist. er kommt aus luxembourg, ist waldorflehrer und hat sechs kinder im alter von 6 bis 21. ein reicher erfahrungsschatz.

auf dem parkplatz besucher/innen aus berlin. darf ich sie was fragen und dann gleich noch eine frage. er zeigt auf den herkules – ist da drin ein fahrstuhl. ist natürlich nicht. und ich erzähle, dass ich als 4jährige bis in die keule gestiegen bin, mit wem weiß ich gar nicht mehr. und weiter noch, woher der tuffstein stammt. aus dem naheliegenden tuffsteinbruch. der jetzt geschlossen ist.
und mein vater erwähnte immer diesen – seinen lieblingsspruch:
…doch der schrecklichste der schrecken ist – pause – den herkules am po zu lecken, denn – pause – er hat grünspan dran…
der berliner kommt nochmal zurück – darf ich sie was fragen? – ja – was für ein jahrgang sind sie – 1939 – meine hochachtung. 1941 – wir verkrümeln uns lachend…













das fridericianum bleibt mir heute wie es ist und es ist so angesehen doch ein ganz anderes.
ich stelle mir die vielen, vielen menschen vor, die hier demnächst herumwandeln werden – ob in altgriechischen gewändern, oder ob sie die b.b.vorschläge ignorieren werden.













ich wage mich auf eine rampe, etwas 1 meter 50 breit und 2 meter hoch, die entlang der gebäude führt und kämpfe mit meinem schwindel. recht passend zu meinem unterfangen. so bin ich auf höhe der graffito und in guter entfernung, dass ich sie mit meiner kamera fangen kann.




augenblicklich stockt das ganze. die bahn baut diesmal selbst ab, hat keine fremde firma beauftragt – so ein mitarbeiter bei der stadt…
einmal stand hier der zollbahnhof. es war ein interessantes gebäude mit vielen möglichkeiten. die d13 nutzte die gebäude und das hätte so weitergehen können. zumindest wäre es ein guter platz für kunst gewesen. war es ja auch zeitweise. bis fraunhofer kam und sich das gelände aneignete.





