KOHLFELDER…

DORLA, WEHREN, WERKEL, LOHNE
sind des hessenlandes krone…

werkel nimmts mit blaukraut auf –
dorla mit wirsing

ich genieße es, wieder auf meinen eigenen beinen ins feld zu laufen zu können.
es ist ein gutes gefühl. die kohlköpfe symbolisieren so etwas wie fülle und reife.

und immer treffe ich menschen – sogar in einem kohlfeld. da kommt timo gelaufen
mit rucksack. von kassel will er in ein dorf bei fritzlar. das ist noch ein gutes stück
zu gehen. seine ma hat geburtstag. dass ich ihn die reststrecke fahren könnte,
lehnt er ab. er will durchhalten. architekturstudent – das liegt mir. wir quatschen
ein weilchen undaus der nähe betrachtet erscheint ihm der kohl fotogen.

in dorla klopfe ich bei meiner schulfreundin ilse aus kindertagen. die verrät mir,
dass es richtung gudensberg noch einige kohlfelder gibt. den tip nehme ich gerne und
halte dort auch noch mal an. da habe ich als kind kornblumen, mohn, kamille, margeriten
und rittersporn gepflückt. blumenkind – schon immer…
von den blumen auf denkohl dekommen – naja, die blumen gibts heute eben nicht mehr.

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