BEI 13 GRAD MINUS
es war eine überwindung, kalte füsse, noch kältere hände und die nase fast abgefroren…
aber es lockte mich so sehr.

IM GLEICHSCHRITT MIT EINEM VOGEL… Continue reading
BEI 13 GRAD MINUS
es war eine überwindung, kalte füsse, noch kältere hände und die nase fast abgefroren…
aber es lockte mich so sehr.

IM GLEICHSCHRITT MIT EINEM VOGEL… Continue reading

soll er fliegen, oder soll er nicht –
die reise beenden oder noch verweilen?
die menschen scheinen ihn zwischen all dem gewusel
gar nicht wahrzunehmen.
und später, und später,
da ärgern sie sich,
dass sie nicht aufmerksamer waren.
naja, so ist das in jedem jahr.

und noch rechtzeitig zum weihnachtsfest einen vorschlag
von jungköchin clara, meiner enkelin 8 jahre,
FÜR OMMA ROSA – KREIERT VON CLARA:
TUTTI-BUTTI-SALAT
1 APFEL
2 KLEINE GURKEN
3 MITTLERE TOMATEN
1 AVOCADO
mit balsamico salatdressing
und sylter salatfrische
wenig salz und pfeffer
vermischen

ZWEI BÄUME…

ZWEI BLÄTTER…

ZWEI SCHWÄNE…
ZWEI MENSCHEN …

die welt beschützt er in leichtigkeit…
die treue
um sich geschlungen
hält er in händen…
im sommer übersieht man ihn leicht
er steht in einem café-garten
im winter sind die engel näher…

Am Teich im Novembernebel
Auf dem Wasser liegen Blätter,
Die noch nicht zum Grunde sinken.
Seltsam wie im Nebelwetter,
Steine, Bäume, Sträucher blinken.
Sind die Tropfen Diamanten,
Die zu mir die Feen sandten?
Silberweiße alte Birken
Strecken Zweige fast wie Hände,
Dort wo meine Feen wirken,
In den Nebel, in den Regen,
So als ob sie sich bewegen.
Langsam geht das Jahr zu Ende.
paul spinger
abdruck vom autor genehmigt

Die Farben alle sind verblasst
Am Weg und in den Gassen.
Ein gelbes Blatt am kahlen Ast
Will nicht vom Baume lassen.
Der Himmel legt sich auf das Land
Mit Wolken, schwer von Regen.
Vergessen ist das blaue Band
Und Laub liegt auf den Wegen.
Die Lerchen jubilieren nicht,
Wo sich die Krähen scharen.
Es gibt nur blasses, kühles Licht,
Wo sonst die Farben waren.
paul spinger
abduck vom autor genehmigt

vollmond _ 2. dezember 2009
was ist, das uns am aufgang des mondes so melancholisch stimm,
was ist es, das uns dies immer wieder erfahren lässt?
sag mond, sag an – was hast du uns getan?
Bleicher Irrtum am Tage,
Goldener Berg in der Nacht.
Ewige Antwort und Frage,
Niemals zu Ende gebracht.
Nimmt sich Millionen Sterne
Um sich, als nächtliches Kleid,
Und bedeckt freundlich und gerne
Tägliche Freude und Leid.
paul spinger
abdruck vom autor genehmigt


es ist ein baum, sagt mir p. er ist ca. 4 jahre alt.
ich hangele mich an den grobrindigen baumstämmen empor –
bis in den himmel. der himmel oben und ich unten,
und dazwischen viele gedanken und empfindungen.
je länger ich schaue, desto schwindliger wird mir.
schliesslich muss ich mich halten – fest-halten an dem baum,
der aussieht als wären es zwei. zwei in einem…
wie sie sich entblösen, die bäume, im herbst.
wie sie ihr nacktes dasein zeigen, herzeigen auch.
wenn wir das doch auch könnten.