AUF DEM WEG ZUM ADVENT…

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ADVENT BEI BRIGITTEN…
schmücken ist ihre leidenschaft. ich bin ihre bewunderin. ich darf es geniessen.
vorfreude – voradvent, so könnte man es nennen, einen tag vor advent.
hauptsache es leuchtet und glitzert. also, lieber ein paar kerzen mehr.
das ganze weihnachtslicht schon im advent.
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier… brigitten kann das nicht aushalten.
sie schöpft aus dem vollen.
das kerzenlicht ist gemütlich. die ´ ankunft´ vorweggenommen.
mir zuliebe dieses kleine lichtfest. ich fühle mich geehrt. danke.

A D V E N T . . .

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Es zieht ein Hoffen durch die Welt,
Ein starkes, frohes Hoffen;
Das schließet auf der Armen Zelt
Und macht Paläste offen;
Das kleinste Kind die Ursach kennt:
Es ist Advent!

aus:
Es ist Advent!
Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816-1890)

G O L D E N . . .

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erst ist das gold an den bäumen, nun bedeckt es den boden. eines so schön wie das andere. der waldboden so weich, wie mit einer molligen decke zugedeckt.
die etwas mattere sonne gibt dem ganzen diesen wunderbaren schein, der alles versöhnlich stimmt. mich hineinkuscheln, aber das geht nicht. die feuchte und nässe durchdringt die blätter und bäume.
also stapfe ich mit meinen wanderschuhen hinein in den vergoldeten urwald.

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B L A U E R H I M M E L . . .

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wieder ein beweis für die wandelbarkeit des wetters,
die uns fehlt, weshalb wir es behandeln, als wären
die ausbrüche und ausdrücke fataler irrtum.

die moderatorin erzählt den wetterbericht wie eine drohung,
viermal ´leider gottes´in fünf sätzen.
´leider gottes keine besserung in aussicht´, dabei gabs ein
paar regenwolken zu vermelden. und
´leider gottes immer noch viel zu warm´.
also, leider regen, leider viel zu warm, leider sonne –
und was wäre, wenn nur immer die sonne schiene?
nicht auszudenken – und die folgen.

also, heute zeigt sich der himmel in seinem blauesten blau,
und das im november. ein geschenk.
noch immer habe ich die heizung nicht eingeschaltet,
ja, ja weil es zum glück so milde temperaturen hat
einen monat vor weihnachten

und ein glück,
dass die menschen das wetter nicht beeinflussen können.

ENGELGLEICH…

Panoramabild 8

wie du
möchte ich über alles
gehn wie ein hauch
mir einen flügel wachsen lassen
einen unsichtbaren
engelgleich
möchte ich mir sein
mich herausheben
und davon fliegen
hin und wieder
und doch
mich spüren
in meinen ängsten
meiner freude
mich erinnern als mensch
mich fragen
wer ich bin
im angesicht deines lichtes

K E N N E N. . .

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Viele kennen mein Lachen,
aber keiner weiss, was ich fühle….
Viele hören was ich sage,
doch keiner weiss, was ich denke…
Viele sehen was ich schreibe, doch keiner weiss,
was sich dahinter verbirgt….
Viele sagen sie kennen mich,
dabei wissen sie nur wie ich aussehe……..!!!!!!!
…..
(Quelle unbekannt)
gefunden in dorosgedankenduene

HERBSTFINDLINGE…

das licht verändert die dinge, die wir sehen.
mal ist eine hexe da, mal ist keine hexe da,
manchmal sind viele hexen da, aber das ist selten.
die knorrigen alten äste sind nicht nur äste.
so manche gestalt verbirgt sich in ihnen.
es gilt sie zu finden, noch schwerer, sie zu benennen
und viel, viel schwerer noch, die geschichten dazu
zu hören.
heute war der urwald sehr belebt – in jeder weise…

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