ZWISCHENAKKORD – NACHMITTAG…
ein kleiner einblick in die vielzahl der fotos – von rosadora und sufian – mit nur einer kamera… etwas chaotisch und wild durcheinander. aber auch uns zeigte sich nicht alles in geordneter reihenfolge. die aussage, wie lange der ganze abbau noch dauern würde, war ebenso chaotisch. also machten wir zwischendurch mal eine kaffeepause.
den schlußbericht vom abbau des kranfußes im nächsten bericht. besser wärs, ein buch zusammenzustellen. dass ich es so interessant finde, den kran schwinden zu sehen, ist vielleicht nicht teilbar. aber er war ja während des ganzen aufbaus anwesend und fehlt nun fast. und es ist ja mein tagebuch und da findet eben alles mögliche ein- und zugang. aber immer hoffe ich, dass es dadurch interessanter und lebendiger wird.

foto von mirko tuschick – KRANabbau aus dem ärztehaus – gegenüber des kulturbahnhofs… (handy)







EIN KRAN GEHT WEG….


ein ganzes team ist erforderlich, um dieses werk zu bewältigen. zwischendrin komme ich mir selbst vor, wie ein teil des teams… hier j., ein mondmensch, so scheint es… ich erlebe geschichten mit, weil ich mittendrin bin. jonny schenkt mir das schild des krans – NR. 2 – für meine fotoausstellung. es bedeutet mir viel. der kran war mittelpunkt des geschehens bisher und nichts habe ich mehr fotografiert.





der mahnende finger der eiche – er spricht von der vergänglichkeit allen lebens….
wenn die kranerei zuende ist, hat man das gefühl, dass der bau beendet ist – ist er aber noch lange nicht. und auf jeden schritt bin ich gespannt. meine neugier wird immer neu entfacht.grandios nimmt sich das ganze von hier aus.
ob sich die königskerzen erneut ins ungewisse wagen, will ich abwarten. auf jeden fall haben sie sich ganz unterschiedlich verhalten. die einen stehen standhaft aufrecht, obwohl sie es nicht bis zur blüte bringen konnten. die anderen haben sich gewunden und gebogen und haben sehr grazile formen hervor gebracht. andere sind ganz umgefallen.
eine imitiert sogar eine sonnenblume, wenigstens in der form.
noch ein paar tage, dann ist auch er, der kran, weg. schade…
in den pfützen das wesentliche…

vorherrschend blaues…


und das hätte ich nicht gesehen, sagt a. …



auf diesem kran gab es kürzlich einen unfall – nun neu belebt. der kraner klettert in die höhe, macht eine pause. sufian und ich schauen gebannt ob dieses aktes, stellen fest, ganz schön anstrengend…

und die geschichten… immer interessieren mich die geschichten, die sich dann ereignen, wenn ich spontan auf die menschen zu gehe. h. hebt seine hand. er möchte jetzt nicht fotografiert werden, sagt, komm am samstag, da habe ich mich fein gemacht, anzug an undso… also, ich bin da am samstag, ist doch klar, bei so viel energiefreudigem fotografiertwerdenwollen.
hier ist was los. von außen sieht man es nicht, aber innen wuselt es, rollert auch und krant und schleppt sich.
ganz unverhofft











