KUNST IN MATSCH..

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in kassel ist alles möglich – nachdem nun die documenta in athen stattfinden soll kann sie sich hier ebenso aus dem matsch erheben – documentamatsch – bahnhofsmatsch – wo ist da der unterschied – ich musste mich dann auch wieder aus dem matschigen etwas befreien – bis zu den knöcheln im sumpf war das nicht ganz einfach – ich beruhigte mich selbst um nicht noch mehr hineinzurutschen – die arbeiter waren schon alle weg – wie phönix aus der asche – wie war das – erst asche erst sumpf dann aufstieg…

BAHNHOF MATSCH_17.10der erste teil – der abbau und abriss – ist abgeschlossen. die container in denen aufenthalt und besprechung stattfanden werden weggeschafft der bauzaun abgeräumt und eingepackt der verladebahnhof platt – eine leere fläche auf der nun gebuddelt und gebaggert wird um die kanalisation unter die erde zu kriegen

BAHNHOF MATSCH_LEERER PLATZ_17.103ich gönne mir den freien blick um zwischen all dem gewusel das ästhetisch schöne herauszusehen

BAHNHOF MATSCH_geländeaussichten_17.101

KUNSTMESSE KASSEL II…

3. TAG

und da mir meine karte in der kamera nicht spurte musste ich ein weiteresmal schaun und hingucken um die eindrücke komplett zu kriegen

CHRISTINE REINCKENS

KUNSTMESSE KS_CHRISTINE REINCKENS_ 12.10hier kam niemand vorbei – rot ist eine signalfarbe – der rote faden lockt obwohl unbewusst und die symbolik nicht ohne weiteres erkennbar – die zettel bleiben noch geheimnisvoll – um uns herum sind sie überall – unsere wahrnehmung ist ziemlich eingeschränkt – so fällt auch nicht unbedingt der groschen bei den vielen schuhen die frauen angeblich horten

stark frequentiert und angenehm überrascht…

HANNE SPUCK

KUNSTMESSE KS_HANNE SPUCK_ 12.101

ich erkenne mich wieder in ihren gestalten und hier und da mache ich eine ähnlichkeit bei besucher/innen aus – es ist zum lachen – zum glück – sie ist ihrem stil treu geblieben all die jahre die ich sie kenne – und das ist schon lange…

KARIN BOHRMANN

KUNSTMESSE KS_KARIN BOHRMANN_ 12.10ihre ausgeflippten und skurilen figuren bringen zum lachen aber auch zum nachdenken – sie haben erkennungswert – wir haben zur gleichen zeit an der kunsthochschule in kassel studiert – fast übersehe ich ihre zeichnungen an denen sie stundenlang malt und mit akribie bis eine ihren vorstellungen entspricht – dabei sehen sie so leicht aus fast wie hingehaucht und mühelos – alles leichte ist schwer…

HENNING DRESCHER

KUNSTMESSE KASSEL_HENNING_11.104hennings bilder kenne ich am besten – alle vier wochen komme ich in den genuss seiner urwüchsigen ideen und hilfe wenn ich bei ihm male und objekte friemele – der platz reicht nicht aus um seine werke gebührend in erscheinung treten zu lassen – jedes einzelne ist raumgreifend

WEITERE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER

INNEN_ 12.101_bearbeitet-1HILDEGARD JAEKEL malerei  objekte – SIEGFRIED GERSTGRASSER bildhauerei – REGINA GAVALAS fotografie malerei – JUDIT ROZSAS malerei fotografie zeichnung – VOLKER SCHÖNHALS malerei – EVA STEINER bildhauerei – GERDA WAHA – malerei – REINHOLD RIECKMANN fotografie keramik – u. a.

 

KUNSTMESSE KASSEL…

dOCUMENTAHALLE

DIE AUSSTELLENDEN

INNEN_11.101DAS PUBLIKUM

KUNSTMESSE KASSEL_PUBLIKUM_11.10KUNST AUCH FÜR KINDER – TOM DAS GEBURTSTAGSKIND

das zeicheninstitut bot ZEICHNUNG AUF ZURUF – ZEICHNEN AUS ZUNEIGUNG an – ein kindern am ehesten zugewandtes projekt vom ZEICHENINSTITUT- TOM gewann durch die tatsache dass er geburtstag hatte – seinen 7ten – besondere aufmerksamkeit und zuneigung – er hatte wohl auto oder rennwagen zugerufen und bekam gleich drei zeichnungen – was er und seine schester sonst noch spannend fanden habe ich nicht erfragt – schade eigentlich – sind es doch die zukünftigen künstler/innen die das weitergehen verfolgen oder sogar mitbestimmen – und danke dass ich die fotos machen durfte

KUNSTMESSE KASSEL_ROMS 7. GEB._11.102DIE WERKE

81 ausstellende sind es und dementsprechend viele unterschiedliche ausprägungen – von qualität oder wert nicht zu sprechen – jedes einzelne werk entstand aus individuellen anstrengungen und motivationen – das interesse der besucher/innen hätte etwas grösser dein können – aber das wetter – aber die anderen veranstaltungen – und der eintrittspreis – etwas neues ins leben zu rufen birgt immer überraschungen und nicht kalkulierbare schwierigkeiten – in zwei jahren gibt es eine weitere ausstellung der kunstmesse – sie soll etwas dauerhaftes werden – also viel glück und elan

KUNSTMESSE KASSEL_WERKE_11.103

ÜBER DEN PLATZ…

BAUSTELLE BAHNHOF

jetzt die kunst zuerst…

BAHNHOF_KANÄLE_III_2. OKT3BAHNHOF_KANÄLE_IV_2. OKT4a. wollte seine fotos ins blog haben – eine neue baustellenfirma – ein neuer ton – wunderbar – eine gute atmosphäre

BAHNHOF_KANÄLE_II_2. OKT2und gearbeitet wird auch

BAHNHOF_I__KANÄLE_2. OKT1es ist die fortsetzung meines themas zusammenbruch und wiederaufbau – sterben und leben – alles ist in bewegung – in der grössten unordnung existiert ein system – eine eigene nicht gleich ersichtliche ordnung – es ist ziemlich anstrengend sie auszumachen und zu finden und manchmal erfordert es ein blitzschnelles handeln (fotografieren) sonst ist die harmonie – die im bilde – wieder weg

die kunst ist im alltäglichen zu finden – oder auch – das wichtigste ist dass man sich dafür entscheidet – ich habe mich entschieden und tue es immer wieder und entdecke immer neue möglichkeiten – sehen entwickelt sich – ich schärfe meinen blick und finde und erfinde alles immer wieder neu…

MADEMOISALLY…

BESUCH BEI DER MALERIN SALLY SALLY_I_P1170786es war ein tag der kunstrundgänge im vorderen westen – da musst du unbedingt reingehn – b. zeigte auf den durchgang zum hinterhof – das ist wie im paradies – ich ging also

wie im paradies kam ich mir nicht vor aber herzlich empfangen von sally – immer der roten linie nach – ich landete in der wohnung die zum ausstellungsort umgestaltete – schaute mich um – ein bisschen wie im märchen – du musst in die küche kommen – über kuchenduft und angenehmem gespräch vergass ich den grund… g. hätte am liebsten zugegriffen – nein der ist für w. der hat morgen geburtstag – der höhepunkt war dann dass ich das schlafzimmer betreten durfte wo rosa auf dem bett schlummerte und kaum gewillt war sich stören zu lassen – die zwillingsschwester von findeli meinem findekater aus sifnos – haargenau die gleiche gesichtszeichnung und auch die farbe gleich – na sowas… nur dass sie auslauf hat in den schönen hinterhofgarten – sally zeigt mir den ein- und ausschlupf – und findeli nicht

SALLY_III_21. SEPT_bearbeitet-1also noch die bilder – die gerieten vor alldem in den hintergrund – im atelier zwei frauen tief ins gespräch vertieft – gemütlich sahs hier aus – bilder hingen auch hier und von sanft bis aufschreiend farbkräftig und ins auge fallend – zu den flamingos muss ich noch mal – das scheint vorerst das hauptwerk zu sein – es gibt eine postkarte die darf ich mir mitnehmen

SALLY_II_21. SEPT1beim abschied – herzlich – und dann bis bald

N E L E s RAMPE…

BODE SCHULE_NELE_P1170547

es ist sicher kein zufall dass ausgerechnet die walter hecker-schule in ARNOLD BODE-SCHULE umbenannt wurde – und wenn NELE der veranstaltung beiwohnte ist der grund dafür sicher nicht nur dass sie tochter des ARNOLD BODE ist
die verknüpfung ist „Die Rampe“ auf dem Gelände der Universität in Kassel. „Die Rampe“ ist ein Mahnmal für die Deportierten und Opfer des Holocaust und des nationalsozialistischen Regimes der Jahre 1933 bis 1945.
In dieser Installation hat E. R. Nele auch traumatische Kindheitserlebnisse verarbeitet, da sie von der Wohnung ihrer Großeltern in der Kasseler Fiedlerstraße täglich den Transport von Zwangsarbeitern beobachteten musste, die zusammengepfercht in Viehwaggons auf dem Gelände der ehemaligen Henschelwerke in Kassel antransportiert wurden.
Die „Rampe“ wurde am 8. Mai 1985 eingeweiht, dem 40. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung vom Nationalsozialismus.“ wikipedia
NELE_RAMPE_21. SEPTich suche NELEs werk und finde es hinter einem bauzaun in der moritzstrasse zwischen grossem baugehabe – die parkplätze davor versperren den blick zusätzlich – wahrlich kein repräsentativer ort – dass es keine beachtung findet liegt einzig in der tatsache dass man hinter zäunen verstecktem keine wertschätzung zollen kann – es ist ein hohn das denkmal für in vernichtungslager verbannte einzusperren – also ausgrenzung zu wiederholen – fast 30 jahre nach der entstehung des werkes muten mich die herausfallenden gestalten deren namenlosigkeit in leeren hüllen dargestellt ist an als wäre es aktuelles geschehen
nachdenklich und beunruhigt gehe ich von dannen – auch durch mein wissen dass heutzutage andernorts ähnliches passiert – nachdenklich über die eigene machtlosigkeit

NELE_RAMPE_II_21. SEPT1VON GLEIS 13 IN DEN TOD
HNA 10.08.11

„Von Gleis 13 wurden am 9. Dezember 1941, am 1. Juni 1942 und am 7. September 1942 in drei Sonderzügen insgesamt 2500 Männer, Frauen und Kinder deportiert. Sie kamen aus Kassel, Eschwege, Witzenhausen, Guxhagen, Melsungen – dem ganzen Bezirk Kassel. Sie wurden in das jüdische Ghetto von Riga sowie in die Konzentrationslager Majdanek und Theresienstadt deportiert.

Sie wurden einen Tag zuvor von der Gestapo in zwei Turnhallen der Bürgerschulen 1 und 2 an der Schillerstraße kaserniert. Dort befindet sich heute die Walter-Hecker-Schule.“

GLEIS 13_21. SEPTanschliessen nehme ich das GLEIS 13 unter die lupe –                                              es beunruhigt mich mir vorzustellen wie die vielen menschen hier verladen wurden – im tiefsten winter (dezember) in waggons ohne heizung und bei grösster hitze (juli) – hier noch beschrieben als personenwaggons dritter klasse also mit sitzmöglichkeiten
bei dem gedanken kann ich hier kaum stehen
BAHNHOF_WAGGONS_21. SEPTheute  und morgen werden auf den gleisen schon lange herumstehende waggons auseinandergenommen und entfernt – ob es einmal die transportwagen vom abtransport der juden waren weiss ich aufjedenfall sehen sie so aus – ich erkunde es – ich fotografiere und werde schon erwartet