HECKERSCHULE WIRD BODESCHULE…
2 jahre nach ende der 13. dOCUMENTA gibt es nun eine ARNOLD BODE-SCHULE in kassel – viele schülerinnen und schüler hatten zu diesem anlass kunstwerke erstellt zur umbenennung der schule und ehre arnold bodes. dem wirken dieses mannes und der wirkung der dOCUMENTA in der kunstwelt spürten sie nach und ist für sie geschichte – auch für mich ist es geschichte aber erlebte von der ersten bis zur letzten dOCUMENTA. auch ein bestimmtes bild von BODE hat sich eingeprägt – der mann die durch das viereck eines zollstocks schaut – kritisch die kunstwelt beäugt
die kunstwerke wurden gelobt und ausgezeichnet – es gab preise die von NELE verteilt wurden
es waren gelungene kunstobjekte mit viel fantasie und in der ansammlung aus vielen schulen eine runde sache. interessante ideen sind da zusammen gekommen – vielleicht ein schwerpunktthema in diesen schulen die kunst weiterhin kritisch im auge zu behalten und mit zu weben…
sicher war es ein grosser tag für nele – künstlerin und tochter des arnold bode – die jahre mögen an ihr vorbeigezogen sein in diesen stunden – vom holocaust – den sie mit ihrem werk DIE RAMPE verarbeitet hat – bis in die gegenwart – aber auch erleichterung und freude sah ich in ihrem gesicht -nun eine ARNOLD BODE-SCHULE…
auch die besucherinnen und besucher hats gefreut – es wurden gespräche ausgetauscht viel fotografiert gegessen und getrunken und nicht zuletzt gelacht…






diese haben gesichter – sind erstaunt und verwundert – erschrocken auch – aber auch befreit – die mittlere wischt sich den letzten traum aus den augen – alle halten ihre beine nach links und gekreuzt – sie sind sich einig – wohin die reise gehen wird können sie nicht erahnen – ihrem schicksal ausgeliefert aber für einen moment befreit und in ihre ganz eigene form gezogen – für einen moment gestalten der willkür anderer – doch ohne die hätten sie niemals wieder das licht der welt erblickt – auch sie – ganz besonders sie – von mir ausgeschaut und verewigt
wie ein grosser vogel der die lage überblickt – der sich aufplustert und nach luft ringt sich umblickt um zu verstehen – er nimmt für eine weile gestalt an – die eines vogels in der hoffnung – fortfliegen zu können und in den weiten des himmels zu verschwinden auf eine lange ewigkeit
sie recken sich und streben himmelwärts geniessen für eine weile die frische luft – erleben tag und nacht sonne und regen und nebel – sie tanzen rufen sich mut zu probieren die himmelsrichtungen aus ehe sie in einem anderen dasein wieder verschwinden
wie ein neues wahrzeichen – mir ist es nicht gelungen – es in einem kunstprojekt welches das erinnern an den bahnhof hält unterzubringen – zumindest war es eine zeitlang konkurrenz für den hohen schornstein der 1964 zu der kurhessischen molkereizentrale gehörte und jetzt auf dem grundstück der firma linss alter für mobilfunkanbieter genutzt wird – der überall und immerwieder auf meinen fotos und filmen auftaucht
zwischen den derben brocken mein kleines zartes rotschwänzchen – irgendwie ist es von dem grundstück nicht abzubringen – es begrüsst mich wippt auf und ab in rotschwänzchenmanier – es ist und bleibt sein revier – ich werde es im blick behalten und schaun ob es sich bei fraunhofer wieder einnistet















am nächsten tag werde ich mit regen beschenkt – mit und ohne schirm fotografiere und filme ich das prächtige grün – es erstaunt mich immer wieder wie natur sich zu erneuen vermag – die hühnerhirse die im herbst völlig mit in den rüttelschüttelvorgang geriet hat sich zwischen restliche erdmassen gerettet und wächst und blüht mir zur freude






der lange schornstein als orientierungshilfe – nichts ist hier wie es einmal war
