
also, dass brigit, die lichtgöttin, die bäume wachrüttelt, das gefällt mir besonders. die nacht war so sternenklar, da konnte sie gut unterwegs sein. manchmal reitet sie auf einem pferd. allzu verständlich, sonst bekämen ja nur wenige bäume diesen weckruf. und dass wir es tolerieren, das wachsein der bäume, und nicht mehr an ihnen herumschneiden, versteht sich von selbst, oder.
und dass der winter noch andauert, wenn an lichtmess warmes und sonniges wetter ist – und das war es.
dann schaut das murmeltier nur mal kurz aus seiner höhle und wenn es seinen eigenen schatten sieht, zieht es sich wieder in sie zurück, weil noch kein ende der kalten jahreszeit abzusehen ist.
es ist beginnender frühling. die tage sind merklich länger. gestern war es um halb 5 am nachmittag noch hell! so eine freude, und die energie steigt – ich war wie aufgezogen.
bis zur frühlings-tagundnachtgleiche sind es noch 40 tage.
den frühblühern ist langweilig und sie schauen hier und da schon mal, ob sie sich hervortrauen können.
schneeglöckchen sind da die vorwitzigsten.
die neuen projekte hocken vor der tür und wollen eingelassen werden. alles tun geht leichter und flott voran. auch die neugier treibt blüten, muss sich fast zügeln und geduldig warten, dass eines nach dem anderen geschieht.
und das räuchern nicht vergessen, um die schwarze alte zu verscheuchen und die weisse hervorzulocken
und bitten, dass sie sich zuständig fühlen möge für die kommende zeit.
eine heller werdende zeit euch allen und viel energie.