





im traum über den see
in die wirklichkeit schwimmen
das bild neu
die welt so finden
den körper gleichgewichtig
in der sonne schwingen
die gedanken
ernst und traurig
ausklingen lassen
im spiel eines tages

INS IMMER UNBEKANNTERE
auf den mond treten dass er singt und dazu tanzen
GEDICHTEGEDICHTEGEDICHTE – NEU NEU NEU GANZ GANZ NEU
Klappentext des Buches
ein tag ist gut,
wenn sich ein gedicht zwischen die stunden schiebt. es macht den tag zu etwas besonderem.
ob ich es nun lese oder selber schreibe, ist fast unerheblich.
die bilder, die es hervorruft mit der dazugehörigen stimmung hebt auf eine andere ebene.
die schwebt ein bisschen über der des tages, erheitert, erleichtert, beginnt oft zu schweben.
gedichte als lebenserheller nicht wegzudenken.
auf den mond treten dass er singt und dazu tanzen…
Books on Demand
ISBN 978-3-8370-8744-4, Paperback, 196 Seiten
€ 14 90 *inkl. MwSt.

ZWISCHEN EWIGKEITEN – NEU NEU NEU GANZ NEU
engel des abschieds
Klappentext des Buches
ZWISCHEN EWIGKEITEN
engel des abschieds
die gedichte sind aus der trauerarbeit um den tod einer freundin in hamburg entstanden. der ohlsdorfer friedhof mit seinen vielen engeln gab anstoss und hilfe dabei.
engel sind mir seelenbegleiter und helfen bilder zu finden für das, was uns unzugänglich ist, den tod. die frage, wohin wir gehen, stellt sich im angesichts des todes eines menschen und in anbetracht unserer eigenen endlichkeit.
die gedichte trösten und helfen, bilder für unser nachdenken und trauer zu finden.
rosadora
Books on Demand
ISBN 978-3-8391-0821-5, Paperback, 68 Seiten in den Warenkorb
€ 7 90 *inkl. MwSt.

in dem zärtlichen gesang
des sommers
liegt eine leise traurigkeit
wie
wenn ein wunsch sich erfüllt
und das wünschen
sich verflüchtigt
und nichts mehr offen ist
so viel sommer
so viel blaublauer himmel
nicht auszuhalten

…die vögel fliegen still
durch uns hindurch.
ich, die ich wachsen will,
ich schau hinaus, und in mir
wächst der baum.
r.m. rilke

‚ein see
ist der schönste und ausdruckvollste zug
im gesicht der landschaft.
er ist das auge der erde,
und wenn der betrachter
mit seinem eigenen auge hineinblickt,
lotet er die tiefe seines eigenen inneren aus.’
thoreau

mit dem begriff sommer verbindet sich die vorstellung von sonne und wärme, von imfreiensein und erdbeerenessen, von langen tagen und guter laune, von allen möglichen aktivitäten im feien, sportlichen als auch genussreichen.
diese vorstellungen werden eingeschränkt, wenn das wetter sich nicht sommerlich zeigt, und in diesem jahr ist das (wieder mal) so.
das gefühl für das übertreten einer schwelle, wie das bei den sonnenwenden aufkommen könnte, ist gedämpft. im kopf ist es und es muss sich bemühen, trotz fehlender wärme in den sommer zu springen.
die sonne erregt alles
macht alle sterne tanzen
wirst du nicht auch bewegt
so gehörst du nicht zum ganzen
angelus silesius
ich sage:
auf den mond treten
dass er singt
und dazu tanzen
aus: INS IMMER UNBEKANNTERE
rosadora g. trümper tuschick
die sonne ist nicht ohne mond zu denken.
sie gehören zum ganzen wie wir und die sterne.

komm doch, lieber sommer…
das erwarten des sommers in winterklamotten

herausgehoben
die fantastische weitsicht
genossen
das rauschen vernommen
die zeitlosen bilder
finden im lustgarten
der wolkenworte
mit ihnen fliegen
ans meer
der ergebenheit

in den höhlen
der fantasie
mich verirren
mich finden
und loslaufen
bis der tag
mich einfängt