nichts, das es nicht schon gäbe…
john mccracken
ich kriegs nicht heraus aus meinem kopf – bei mccracken denke ich zwangsläufig an mcdonald. es hat nichts mit meiner bewertung seiner kunst zu tun. ich bewerte nicht. Continue reading
nichts, das es nicht schon gäbe…
john mccracken
ich kriegs nicht heraus aus meinem kopf – bei mccracken denke ich zwangsläufig an mcdonald. es hat nichts mit meiner bewertung seiner kunst zu tun. ich bewerte nicht. Continue reading
ersteinmal lockt da der ‚rote raum’
von INIGO MANGLANO-OVALLE.
das rot schockt und ich glaube, es nicht aushalten zu können.
beim zweiten und drittenmal ist das anders. ich kann an meine erfahrungen anknüpfen, weiss, dass das rot nicht rot bleibt. es wird zum gelb und dann zum blassen gelb. die schatten der fenster an der wand werden zum verhaltenen grau. die gesichter der menschen nur wenig verfärbt.
der blick durch die tür in den grossen ausstellungsraum ist sattes blau.
eine fotografische herausforderung. ich überlege, wie die kamera die farbirritation wahrnimmt. Continue reading

FAIRYTALE
‚zwischen zwei stühlen sitzen’ kann frau schnell, wenn sie stellung nimmt zur kunst auf der documenta und der ausstellung überhaupt, egal, ob in die positive oder in die negative richtung.

ich bevorzuge, auf einem stuhl zu sitzen und das bewusst. Continue reading
braun überwiegt
grün durchzieht
rot verschwindet
das verschwinden der farben hat die unterschiedlichsten gründe
ein gesicht
ein haus
ein baum
farbenveränderin ist in jedem fall das licht
farbenveränderin ist in jedem fall die zeit
die wahrnehmung einer farbe ist beeinflusst von meiner stimmung Continue reading
Neue künstlerInnen stellen aus:
Paul 8 jahre
Omma rosa 68
OMMA ROSA, WAS SIEHST DU DENN DA?
Nur anzuschauen, was andere vorgeben anschauen zu müssen, kann langweilig sein, besonders für kinder.
Ai weiweis template erweckt bei paul nicht besonders viel neugier. ‚hm, sieht gut aus’. Ob ihn denn interessiere, was die künstlerinnen und künstler im pavillion ausstellen – ‚ich weiss nicht’… Continue reading
erst einmal muss ich sie wagen – die neue sicht.
ich drehe mich, ich wende mich, schaue zum himmel, dem viel beachteten in diesen tagen und beschliesse, ihm eine besondere rolle zuzuordnen. er gibt eine fantastische kulisse ab. ai weiweis kunstwerk template erhält eine unbeeinflussbare theatralik. die wolken ziehen, sie ziehen schnell, so, als müssten sie den vielen (immerhin) besucherinnen eine sich fortwährend erneuende szene bescheren. sie tun ihr bestes, die wolken. sie ziehen die blicke in die höhe, legen sich platt über den ganzen gebäudekomplex, rennen hier und da hin, wechseln in raschem tempo die farbe. dann bleiben sie fast stehen über dem strahlenkreuz des sich windenden templatewesens, so als wollten sie ein zeichen setzen, etwas verdeutlichen. aber was?! Continue reading
nicht rechtzeitig erblüht war es, das mohnfeld, nicht rechtzeitig zur eröffnung der d12.
schelte bekamen sanja ivekovic und buergel und noack und die planerinnen der
d12, und, und, und… was mussten sie sich alles anhören!!
und nun dies:

bestechend schön der in klaren linien emporführende treppenaufgang im fridericianum gemittet wird er von einem kleinen fast unauffälligen bild…
fast bin ich geneigt anzunehmen, dass es nicht zur documenta gehört, sondern dort einen festen platz hat. ich bin überrascht, dass ich es im katalog finde. Continue reading