S O M M E R S O N N E N W E N D E . . .

spirale_400.jpg

die sonne steht in ihrer vollen lichtkraft.

gegenüber den 12 rauhnächten liegen die 12 nächte des mittsommers. unsere pläne und wunschvorstellungen, die wir in den 12 rauhnächten gesponnen haben, sind kurz vor ihrer erfüllung. noch können wir alle unsere energie dahingehend verwenden, die letzten schliffe anzubringen, ehe wir ernten.

höhepunkte werden ersehnt – im äusseren tun, wie im inneren gestalten. ebenso werden sie gefürchtet, weil die zeit abläuft, uns weiter nichts bleibt als zu schauen, ob uns dies und das gelungen ist oder auch nicht. Continue reading

B A U B O – SHEELA NA GIG…

wieder einmal begegne ich ihr – SHEELA NA GIG oder BAUBO.
sie sitzt im kreis – wir umtanzen sie.
ich muss sie in die hand nehmen – mich an ihr reiben.
ich liebe sie als ‚BAUBO’, obwohl die märchenhafte darstellung ihrer herkunft (griechenland) mir lachhaft erscheint..
die geschichte sagt, dass BAUBO demeter in einer ihrer wütenden befindlichkeiten, weil hades, gott der unterwelt, ihre tochter persephone entführen wollte, erheitern konnte, indem sie – kopf- und fusslos und auf einem schwein reitend – ihre vulva zeigte. Continue reading

TANZEN MEINE LEBENSKRAFT…

arungablog_300.jpg

MEIN INNERES FEUER – wie arunga den wochenendkurs nannte –
hatte es schwer zu entflammen. die äussere hitze machte, dass das äussere feuer so gewaltig brannte, dass auch die schweissbäder es nicht zu löschen vermochten. die erde blieb erde und die luft versteckte sich irgendwo in den hohen bäumen.
die ‚rote kraft’, die sich bei mir schon in sehr dunklem rot zeigte, Continue reading

AUF ROBERT WALSERS SPUREN…

zwei tage nach seinem geburtstag – er wäre 128 jahre – zieht es mich hinaus. es ist das hineinspüren, was einer empfindet bei seinen langen wanderungen, von denen er nicht ablässt, nicht ablassen kann, über all die jahre. das ganze jahr über fühlt er sich verpflichtet der natur, die ihn hält, die ihn lieben lässt, leben lässt, in die er sich einfügt ein leben lang, die ihm anstoss ist zu seinen texten, er ‚entfernt’ sich von seinen mitinsassen tagtäglich in der mittagszeit, an sonn- und feiertagen, an denen er nicht arbeiten muss, um danach zu ihnen zurückzukehren – eine pflicht, die er nicht verletzen will. Continue reading