EIGENE ART…

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was einst ein stall war
ist jetzt ein wall
ein wall aus blech
grösseres pech

nicht zu ermessen

er bäumt sich
fasziniert mich
durch brand zur art
auf eigener fahrt

schreit es zum himmel

wo tier und mensch blieb
sich hier nicht einschrieb
nur rostige röte
und all die nöte

nicht sichtbar

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wenn etwas zerbricht, in sich zusammenfällt und sich in einer
neuen form zeigt, ist die neugier auf das neuentstandene
das erste erregen.
diese, sich hoch auftürmenden blechteile erinnern mich
an serra, der mit seinen riesigen eisengestalten die kunstwelt
irritierte, aber dann doch begeisterte.
sie erinnern mich auch an ai wei weis´ template, das auf
der documenta 12 bei einem unwetter zusammenfiel
und anschliessend viele diskussionen auslöste.

dass diese blechlawine den gleichen effekt erzielen könnte,
glaube ich nicht. aber immerhin hat sie mich gelockt und von
meiner eigentlichen fototour abgebracht.

aus hässlichem entstehen oft schöne bilder.
es kommt auf die betrachtensweise an.
die schönen bilder können nicht über das geschehene
hinwegtäuschen. vielleicht stimmen sie versöhnlich
und lassen hoffnung aufkommen…
usw.und.sofort…

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MORBIDE FREUDE…

ins morbide geglitten

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nach zweijährigem stand
die haltung bewahrt
ich messe die zeit
sie weilt und eilt

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im vergangenen jahr
die sonnenblumen strahlend
wind und sonne gegenüber
in diesem jahr
beispiel für vergänglichkeit

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ich liebe das blühen
ich bewundere das vergehen
und noch mehr
dass menschen diese verwandlung
nicht frühzeitig beenden

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SPÄTSOMMERTAG…

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lag platt und breit am wacholderstrauch,
kam mir vor wie in der savanne, auch
übte mit kleinen vögeln das pfeifen,
die durchs gelände und äste streifen.
die sonne kam, die sonne ging,
schickte wolken, wunderbar, sing,
sing dir ein lied, sei froh und heiter,
die welt, die dreht sich weit und weiter,
hat freude an sich an diesem tag,
weiss nicht, was ich noch wünschen mag.

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ein spätsommertag
auf dem dörnberg,
der eigentlich dornberg heissen müsste.
es sticht und stichelt um meine beine herum.
dem wacholder auf der spur und einigem mehr.

DER MANN IM SEEROSENTEICH…

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total verregnet – das seerosen-festival in rothwesten.
am ersten tag ging es noch einigermassen, aber der zweite…
es waren lange nicht so viele besucherinnen und besucher wie im vergangenen jahr.
dabei war alles so gut vorbereitet.
das ganze gelände mit zaun umgeben. ein offizeller eingang.
doch das beste war der kuchen. den bäckerinnen und bäckern ein lob.
und die gespräche nahmen keinen anstoss am bewölkten himmel.
das fotografieren schafft doch enorme kontakte.
herr f. , mir vom vergangenen jahr bekannt, war auch wieder da.
die hna machte ein bild von herrn f. und mir.
auf meine kamera sprachen mich viele an.
eine andere lief mir nach und lies mich wissen
´ aristokrtische züge in ihrem profil haben mich angezogen´,
naja, wo immer sie die auch wahrnahm – aussergewöhnlich.

die seerosen versuchten trotz fehlender sonne einen guten eindruck
zu machen.
als ich dann gegen 18 uhr ging, kam die sonne doch noch heraus.
das war am samstag.

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HIMMELSREISENDE…

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der blaue himmel ist mir etwas fade.
wenn die wolken kommen und ihn schmücken
mit ihrem grazilen bis plumpen gewölk,
bin ich entzückt.
sie besetzen den himmel meistens für nicht
lange zeit, ziehen ihre bahnen der veränderung.
nicht immer ballen sie sich zusammen zu gewitterwolken.
dann sparen sie ihre energie und sind einfach nur
himmelsreisende.

wenn ich so durch die felder streife,
schaue ich mehr nach den wolken
als nach dem mohn, den ich suchen wollte.
gewölk zieht weiter, manifestiert sich nicht zu
dicken wolkenbündeln.
heute also kein gewitter.
ein rundum schöner, erlebnisreicher tag.
was kann es schöneres geben, als wolken am himmel.

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PARK WILHELMSHÖHE…

azaleen und rhododendren
im park wilhelmshöhe

in keinem jahr gab es eine so üppige blüte.
die zarten farbtupfer beleben den park ungemein und meinen fotospaziergang auch,
die regengüsse ebenso.
beim ersten war ich im schloss und ass ´grüne sosse´,
beim zweiten sass ich in der konzertmuschel und fotografierte den hagelregen.
die blüten haben es überstanden. so nass sahen sie frisch und einige noch viel schöner aus.
bei den wasserspielen schien die sonne wieder – alles ganz passend.

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