es gibt eine ‚träumerei des schreitenden menschen, eine träumerei des weges’ und ich könnte hinzufügen, eine träumerei des fotografierenden menschen. in kontakt mit den dingen sprechen sie zu ihm. sie sprechen aus ihren verschiedensten formen und so wir dem vollen wert beimessen, erreicht es uns in unseren tiefen. wir sind beglückt, uns in den bildern, die wir uns von den dingen machen, wiederzuerkennen. und wir erkennen dinge wieder, die uns in unserem tiefsten inneren anrühren. alten bildern neue hinzuzufügen heisst nicht, sie zu tilgen, sondern sie durch neue zu ergänzen, unsere sichtweisen und einbildungskräfte zu erweitern. es ist unvorhersehbar, was wir erblicken. auch wenn wir in uns bekannte gegenden laufen, sehen wir die dinge immer wieder neu. offenen auges und mit erwachender wahrnehmung verändert sich die uns bekannte welt. dadurch, dass etwas in uns anklingt und einen widerhall erzeugt, eignen wir es uns an. dieses anklingen verändert uns durch seine fülle.
formen und linien finden in mir einen starken anklang. henry moore, der mit seinen geschwungenen figuren 1964 auf der documenta starke denkanstösse lieferte, konnte mich mit seinen warmen, weichen linien auf anhieb begeistern. Continue reading





