SIMRYN GILL…

Throwback

raw_in_jpg_23_400dpi.jpg

doc-12_iii_150607neue-galerie-325_300dpi.jpg

nicht einfache abdrücke der teile aus dem 1313, sondern klare formen, wie aus archaischen zeiten, aus schlamm und naturmaterialien wie baumrinde, mangoschalen, milch, kokusnuss, herausgebildet und in einen neuen sinnzusammenhang gebracht.
das runde, kreise im kreis, das runde im kreuz – durchaus sybolischer ausdruck in ganz verschiedener weise. farblich wunderbar harmonisch. Continue reading

LUKAS DUWENHÖGGER…


celestial teapott

d12-frider_gr-kamera_110807-221_400dpi.jpg

da sitzt er nun, der einsame mann, unter dem üppigen bauch einer teekanne.
zwei treppen führen empor, die eine hü, die andere hott, die entscheidung wird nicht abgenommen. die viel zu grazile treppe und der viel zu wuchtige teepott. der unterbau ist gewagt und unsicher. aber seine zartheit ist verführerisch. türme haben immer etwas zwiespältiges – sie ermöglichen eine wunderbare aussicht, aber sie bergen auch die möglichkeit des absturzes oder gar absprunges. Continue reading

DAS MÄRCHEN VOM MOHN…

fridericianum_130907_0304_400dpi.jpg

dass das mohnfeld nach der d12 weichen muss, steht fest.
die kasseläner wollen ihre platte, grüne wiese wieder.
damit wäre das mohnmärchen abrupt zuende. keine geduld, keine neugier. die stadt der märchen liebt keine märchen. sie liebt, dass etwas ist wie immer.
das gewohnte, das, was sie kennen. das versprochene rot ist eingetreten, wenn auch viel zu spät, aber nun ist schluss damit. dabei lebt es im mohnfeld. es sieht zwar struppig aus und wild, doch natur hat ihre eigene ordnung. Continue reading

ZOFIA KULIK…

‚All things converge in time and space‘

doc-12_iv_160607_frider-107_400dpi.jpg

zeit und raum erhalten eine neue (an)ordnung in zofia kuliks bildern. Nähe und distanz spielen dabei eine wichtige rolle.

mit etwas ‚ab-stand’ vermitteln die vielen kleinen fototeile einen gesamteindruck. ‚all things…’ erinnert mich an die ägyptische nut, die die sonne am abend verschluckt und am morgen neu gebiert. Continue reading

SHEELA GOWDA . . .

AND TELL HIM OF MY PAIN … Installation 2007

100907_friedericianum_gr-kamera_0036_400dpi.jpg

sheela gowdas werk, ’and tell him of my pain’, ist so klar wie verwirrend. erstmal lehne ich meine erklärungen an meine erfahrungshintergründe an. der ‚rote faden’. den brauche ich, um mich durch die ausstellung zu hangeln, immer wieder. ohne ihn wäre ich verloren. so kann ich anknüpfen, auffädeln, aneinanderreihen, mein gesehenes und erlebtes zu einem ganzen werden lassen, zu meinem ganzen. was ich sortiert habe, nehme ich hin zu mir. Continue reading