schreiben wollen und nicht können – das ist schlimmer, als arbeiten können und nicht wollen. ungeduld und unzufriedenheit gehören zum wesen des menschen. sie stellen sich ein wie von selbst. für zufriedenheit und geduld muss mensch sich anstrengen, etwas tun, was ihn zufrieden macht, nichts tun, damit die geduld sich einüben lässt. es gibt so schlauberger, die sagen, einfach anfangen, einfach das weisse blatt nehmen und drauf los schreiben, egal, was kommt. sie vergessen ganz, dass kaum noch jemand vor einem ‚weissen blatt’ sitzt. Continue reading
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nicht beschlabbern…

sprichwörter beruhen auf erfahrungen von generationen. ‚du darfst es nicht beschlabbern’ ist so eines. auch eines, das sich bewahrheitet hat. gestern schrieb ich von den ‚schönen tagen’. und wie das so ist, dachte ich schon gestern an dieses ‚beschlabbern’. das wetter ist umgeschlagen, die ‚reihe von schönen tagen’ unterbrochen. auch der gedankenfluss ist bei trübem wetter etwas zäh. es ist, als läge etwas beschwerendes auf meinem hirn. die müdigkeit sitzt gleich nebendran. die glieder fühlen sich bleiern an. Continue reading
schöne tage…
Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.’ goethe
heute morgen wars, als zum xtenmal pünktlich um 8 uhr 40 die sonne aufging und der himmel sich anschickte, sein strahleblau zu entfalten. helena sagte, man bekommt dann so einen druck, hinausgehen zu müssen. ihr wird der druck genommen, sie muss arbeiten gehen. ich dagegen sitze hier an meinem pc mit diesem ‚druck’ auf meinen schultern und kater ist auch unruhig, als wolle er sagen, nun mach mir aber die tür auf. dabei ist er ein stubenkater. ich leiste ihm gesellschaft. Continue reading
bilder…

den bildern das ‚laufen‘ lernen, das ist gar nicht so einfach. schon gar nicht auf diesen seiten, auf denen sie nicht nur ‚laufen‘, sondern auch ‚tanzen‘ sollen… bildtanz – bildertanz auch – die erwartete leichtigkeit ist nur schwer zu erreichen. dazu sollen sie ja auch noch um die worte herum tanzen. und wie das so ist bei einem tanz, passen die partner/innen nicht zusammen, klappts mit dem tanzen nicht. in diesem fall müssten die bilder bei den worten eindruck machen – sie müssten gefallen aneinander finden. das publikum bleibt auch nicht draussen. das will beifall klatschen – am liebsten. aber auch buuuuh-rufe könnten sich erheben, wenn nichts zusammenpasst. das will ich nach möglichkeit verhindern. ich bin sicher, es wird ‚passen‘. im andernfalle wird der partnertölpel ausgetauscht.
es ist sonntag, noch fast vollmond, die zeichen stehen gut, dass wohlgesonnene energien fliessen können. das geschwisterpaar sonne und mondin ist informiert und guten willens – und ich auch.
die claudia wirds richten. wir schieben hin und her – nein kein ’schieber‘, aber ‚ruhige sohle ‚ auch nicht. so dazwischen.
vollmond… 10 uhr 48

volle mondin
erhabene göttin
sie verkannten deinen wert
sie vergassen deine rhythmen
volle mondin
erhabene göttin
sie werden vergehn
du bleibst bestehn
volle mondin
erhabene göttin
14 tage zunehmend
14 tage abnehmend
28 x 13=364
freitag, der 13te…
‚vollmond und freitag der 13te‘
da hat jemand das unglück zwingen wollen. freitag der 13te genügt also nicht. die schwarzseherei und das lauern auf unglück – weshalb reizt das die menschen so? schliesslich ist erst morgen, am 14. januar vollmond, um genau zu sein, um 10 uhr 48.
die 13 ist heute in unserem kulturkreis mit negativen beispielen belegt.
darauf hat das christentum einen entscheidenden einfluss. die 12 jünger, und mir kommt manchmal jesus nicht vor wie dornröschen, sondern wie der dreizehnte, wie die böse fee. da muss ich noch ein bisschen drumherum denken…
die zwölf als ‚heiligen zahl‘, das fundament der menschen, fast. was darüber hinaus geht, überspringt das Vollständige, die dem Menschen gegebene Grenze, die das christentum verbietet zu überschreiten – auch heute noch.
die 13 ist die ursprünglich ‚heilige zahl‘, die zahl der göttin. 13 mondmonate hat das jahr und nicht 12!
die frauen unterliegen diesem mass. früher menstruierten die frauen bei vollmond, mondin, selene. es gab eine enge verbundenheit mit der göttin, der mutter erde. heute sehen sie fast den mond nicht mehr in den städten.
die 13 ist eine kraftzahl. sie enthält alle möglichkeiten. die göttin ist und bleibt ursprung des lebens. ein gott kann niemals leben gebären – leben nehmen sehr wohl.
tod…

der tod eines jungen menschen berührt immer wieder. es betrifft mich nicht direkt.
aber den sohn der freundin meiner freundin. dessen freund – 25 jahre jung – fuhr heute mit dem auto von einer brücke in den tod…
die nöte der menschen – unergründbar, unabwendbar, verstehbar schon gar nicht.
die seele ist das verletzlichste auf dieser welt. einen krieg kann man überstehen, einen verkehrsunfall auch, eine krankheit, einen verlust. was ist es, was wir nicht ‚über’stehen
können? er fuhr in den tot – schicksal? ist das in-den -tod-fahren vom schicksal beeinflusst? wo beginnt schicksal, wo hört es auf? nennen wir es nur schicksal, weil wir es nicht fassen können?
es leiden nicht die, die in den tod gehen – sie haben vorher gelitten – aber danach leiden die
angehörigen und freunde. und warum leiden die menschen?
in deinen flügelschatten
lege ich mein zitterndes herz…
13te – 13 uhr 13

du musst dich sputen, damit die seite heute geöffnet werden kann, liebe rosadora.
13te – 13 uhr 13 – und auf geht der vorhang!!!
so viel glück kann eine frau gar nicht haben…