STANDORTTEILUNG….
SUFIAN war oben und ich unten – also sufian auf dem dach und ich am boden. sufians bilder von oben sind schon im blog, meine hier und jetzt…

glas ist zerbrechlich – glas spiegelt, reizt zu erkundungen, schützt vor sonne und licht und sicher noch viel mehr. dieses ist dreifach, gibt ein dreifach schönes foto – wie kunst eben.


auf diesem kran gab es kürzlich einen unfall – nun neu belebt. der kraner klettert in die höhe, macht eine pause. sufian und ich schauen gebannt ob dieses aktes, stellen fest, ganz schön anstrengend…
dem kran ein besonderes augenmerk – er geht ende des monats vom gelände. die kranerei wird mir fehlen – sie habe ich immer besonders beachtet und beobachtet und wäre gern einmal im hängekorb über die baustelle geschwebt, um sensationelle fotos zu erwischen. erlaubt wurde es mir nicht (sie kennen nicht den aufschrei der besonderen bildnarren). also dann, kran ade. beim abtransport werden mir die tränen kullern…


und die geschichten… immer interessieren mich die geschichten, die sich dann ereignen, wenn ich spontan auf die menschen zu gehe. h. hebt seine hand. er möchte jetzt nicht fotografiert werden, sagt, komm am samstag, da habe ich mich fein gemacht, anzug an undso… also, ich bin da am samstag, ist doch klar, bei so viel energiefreudigem fotografiertwerdenwollen.
bei dem blaumützigen darf ich fotografieren, wie er den besonderen putz anmischt.
das kompakte fahrzeug fällt mir auf und der mann mit der kappe von der firma westermann findet sein gefährt handlich für baustellen. ein lächeln und ade.
hier ist was los. von außen sieht man es nicht, aber innen wuselt es, rollert auch und krant und schleppt sich.
ganz unverhofft












das bisher schönste foto – geheimnisvoll – eben kunst………
die galerie von unten und seitlich – einfach vergessen…
und ohne die wolken – immer zwischen schönheit und bedrohung – wäre alles nichts…
und immer wieder das wahrzeichen – SCHORNSTEIN – aufpasser und wächter…
und die menschen. sie erstellen das baukunstwerk. sie wuseln bei sonne regen und wind. kommen von überall her und es klappt besser als beim turmbau zu babel. ich bewundere ihr tun. ob sie dabei immer nur freude haben, sei dahin gestellt. ich begrüße sie mit handschlag und zeige meine bewunderung durch ein lächeln. winken ist auch eine möglichkeit. gestern erklärte ich einem arbeiter das wort WINKEN. er gibt mir kund, dass er mich nicht verstehe. mit gesten und zappeln erkläre ich das wort WINKEN. winken ist eine wortlose geste, die jeder versteht.
und die arbeiter beim werkeln. mal ist es warm, mal ist es kalt, heiß oder regnerisch. es gibt kein entkommen. den großen bau sieht man wachsen, die vielen kleinen arbeiten übersieht man gern. sie sind einfach schlechter zu durchschauen, geschweige denn, zu begreifen.
und die roten räume – in schw.weiß nicht zu erkennen. sie sind jetzt rot, bleiben aber nicht rot. es ist nur die farbe einer vorstreichfarbe. sehr beeindruckend und für einen bau aussergewöhnlich und freude bereitend…
höher geht es nun nicht mehr. man ist ganz oben angekommen. da hinauf geht es für mich nicht. sufian sagt, es liegt und fliegt so viel zeugs herum. da werden die gerüste abgebaut – das ist gefährlich. fast bin ich traurig, und dann gibt es doch noch einen höhepunkt für mich.

viel luft nach oben – das ist gut. langsam eröffnet sich in mir ein bild von den noch entstehenden räumlichkeiten. und mit menschen belebt ist es für mich ein guter ort…









und nun das runde – es ist überall, wenn du willst. es dreht und schwingt – für mich macht es für ein paar sekunden halt. danke.


den kleinkram noch – den so farbenfrohen – nägel – flex – schippe und würthigen steinen ist alles mit drin im großen baugeschehen. sie necken mich – wollen beachtet werden. na, und ob…
mittagspause im gänsemarsch – kein nebeneinander – kein miteinander – das läßt tief blicken…
weiß die wände vor strahlendblauem himmel – an klarheit nicht zu übertreffen – mit blick ins nördliche kassel und ausschau und überblick ins innere…
hoch – und noch nicht hoch genug.
westen – norden – süden … das AA ist nicht zu übertrumpfen. es ist und bleibt im bilde – oder…
