WETTERWENDISCH…

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das wetter zeigt sich wechselhaft. das tut es ja immer. es ist das gleichnis für die launen der menschen. wetterwendisch ist ein mensch, wenn er nicht gleichmässig gelaunt ist.
die ausbuchtungen des wetters nehmen wir deutlich wahr. wir ereifern uns und haben damit immer ein gesprächsthema. einem menschen, der übellaunig ist, können wir aus dem weg gehen, dem wetter nicht. bei einem gutgelaunten menschen sagen wir nicht, er sei wetterwendisch. so hat es den anschein, als gäbe es nur übles wetter.
das wetter hält viele überraschungen bereit, wie eben heute.

EINE HELLE SEELE…

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in der wintersonne
erwärmt sich dein traum
die welt sei eine
helle seele
vergiss dein bett
lass deine
gedanken tanzen
jeder augenblick
schenkt dir
ewigkeit
du siehst die berge
das himmelfarbene meer
wälder reden zu dir
alles dir anvertraut
von der
wintersonne

rose ausländer
in
TRÄUMEN
rosadora g. trümper tuschick

AM RANDE DER DINGE…

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dieses
unstete gehen
am rande
der dinge
welche sich wandeln
von zeit

zu zeit
dieses einfinden
am neuen ort
vor augen nichts
als das vielgerühmte
leben

welches
ausweicht
sobald die abstände
sich verringern
und die wortvögel
die flugbahn

erreichen
unbewegt
auf den flügeln
ein nie
gesehenes
blau

aus
brigitte fuchs
SUCHBILD MIT GARTEN

mit erlaubnis der autorin

99. INTERNATIONALER FRAUENTAG 2010

wir denken an all die frauen, die ihre energien in den kampf um die frauenrechte eingesetzt haben.
in vielen anderen ländern ist heute FEIERTAG. vielleicht sind unsere nöte, verglichen mit denen anderer länder, nicht so lebensbedrohend und unser engagement dementsprechend niedrig. dass wir diesen tag nicht zum feiertag erklären, scheint daran gemessen werden zu können.

hier also kein weiteres lamento, sondern ein hindenken zu CLARA ZETKIN und all den anderen wunderbaren frauen und ein grosses dankeschön und die aufmunterung zum weitermachen. es ist noch lange nicht alles erreicht, was ein friedvolles miteinander und den frieden sichern.
es darf getanzt werden…

KOMM DOCH, LIEBER FRÜHLING…

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gestern

du denkst, es wird frühling – die vögel singen, die sonne scheint, die menschen zeigen sich geschäftig und dann, über nacht, ist dein bild vom frühling angekratzt. du wachst auf, schaust aus dem fenster und im hellen mondenlicht die schönste schneelandschaft. wie verzaubert liegt alles da. du bist etwas verwirrt, wischst dir die augen, willst den traum wegwischen. und ehe du begreifst, dass es gar kein traum ist, lässt das erstaunen nach. du denkst ogottegott und bist doch gleichsam angerührt von so viel schönem.

heute morgen macht der schnee den eindruck, als wolle er nicht lange bleiben, hat den frühling geneckt.
und, was ist schon frühling?
– astronomisch fällt der frühlingsanfang auf den 20. oder 21. märz.
– meteorologisch auf den 1. märz.
– imbolc ein keltisches fest, von den christen zu lichtmess gewandelt, wurde und wird am 2. februar gefeiert.
der schnee gibt zu allen dreien sein abschiedsdebüt. selbst wenn wir das maifest feiern, hockt er sich drauf und will mittun.
schnee hat garnichts mit winter zu tun – so wirds wohl sein.

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heute

Singt ein Vogel, singt ein Vogel, singt im Märzenwald.

Kommt der helle, der helle Frühling,
kommt der Frühling bald.


Komm doch lieber Frühling,
lieber Frühling komm doch bald herbei,

jag den Winter, jag den Winter fort
und mach das Leben frei.

UNSTERBLICH IST DIE LIEBE – WIE DAS LICHT… neu

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€ 70, 90 *inkl. MwSt.
UNSTERBLICH IST DIE LIEBE – WIE DAS LICHT
jüdischer friedhof kasssel

Klappentext des Buches
jüdische friedhöfe geben anschauliche zeugnisse jüdischer geschichte, sind vergangenheit und zukunft gleichzeitig. israelische glaubengrundsätze, zu denen die unantastbarkeit der totenruhe gehört, gewähren den gräbern und grabmalen ein ewigkeitsrecht. in die ewigkeit ‚wachsen’ können die jüdischen friedhöfe auf diese weise, sofern ihnen in der konfrontation mit verschiedenen geisteswelten nicht das zerstörerische ansinnen anderer widerfährt – was in vielen jahrhunderten der fall war (nicht nur während der hitlerzeit). die ethnologie sagt uns, dass die kultur eines volkes im verhalten zu seinen toten und dem tod am deutlichsten wird.

diese geschichte schwingt zwischen leben und tod, zwischen den gräbern auch. sie rührt an tiefere schichten, auch wo sie in leichteren tönen schwelgt.

Hardcover, 124 Seiten

zu bestellen bei mir
– rosadora g. trümper tuschick
und
– Books on Demand